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Legomaegz

Montag, 1. Juni 2009 10:52 Boys toys Maegz Kommentar (1)

Mein bescheidener Beitrag zum Wettbewerb des MC. Gitarrre und Grrrillen, das ist meine Welt. Ach ja: am Strand natürlich.


Tags für diesen Artikel: gitarre, grillen, lego, mc winkel, strand, wettbewerb

One way or another - Little Lehle

Montag, 28. April 2008 12:23 Boys toys Maegz Kommentare (0)

Auch wenn das jetzt wieder kein massenleserkompatibles Thema ist... Irgendwann entdeckt es vielleicht jemand über Google und kann diese Informationen brauchen.

Früher waren Gitarrenverstärker einfach… naja Verstärker eben. Sie verstärkten elektrisch den Klang von Gitarren. Nachdem man entdeckte, dass man sie durch gezieltes Übersteuern zum Verzerren bringen konnte, hielt dieser neue Klang in Form eines zweiten Kanals in den Verstärkern Einzug. Heutzutage sind drei- oder vierkanalige Verstärker eigentlich Standard. Damit stehen einem immer verschiedene passende Sounds auf Knopfdruck zur Verfügung.

In der Luxus-Variante verwenden vor allem bekannte Gitarren-Stars (die ihre Verstärker bekanntlich umsonst bekommen und sogar noch dafür bezahlt werden, dass sie ein bestimmtes Modell spielen) für verschiedene Sounds verschiedene Verstärker. Da steht dann der Marshall-Turm für die britischen Sounds, ein Fender Blackface oder Roland Jazzchorus für die cleanen flächigen Sounds und ein Mesa/Boogie Rectifier fürs NuMetal-Brett. Bei mir wollte ich eigentlich nur zwischen meinem Marshall-Halfstack und einem cleanen Fender-Digital-Modelling aus einem Behringer Combo wechseln. Aber wie schaltet man zwischen einer Gitarre und verschiedenen Verstärkern “einfach” um?

Hier kommen A/B-Schalter ins Spiel. Im Grunde genommen ganz einfache kleine Geräte: Sie benötigen keinen Strom (außer für evtl. vorhandene Status-LEDs) und machen keinen Stress. Dachte ich. Und besorgte mir so ziemlich das günstigste Modell (sah aber cool aus) im Versandhandel. Dummerweise schaltete der Electro Harmonix Nano Switchblade nur 80% zu 20% um und brummte, d.h. man hörte immer ein wenig vom jeweils anderen Verstärker mit. Leider ziemlich suboptimal und ich entschied mich für einen Klassiker aus dem Hause Boss in Türkis für vier Euronen mehr. Der AB-2 schaltete zwar korrekt zwischen den Verstärkern um, brummte aber noch mehr. Außerdem hörte man – entgegen anderslautender Werbeaussagen – einen Schaltknacks. Diese Variante war also leider auch nicht zu gebrauchen. So langsam etwas entnervt probierte ich den doch etwas kostspieligen Tipp des Verkäufers aus dem Fellbacher Soundland: Den Lehle Little Lehle.

Diese kleine Wunderkiste erledigt mit Bravour, woran andere scheitern: Knackfreies Umschalten mit goldkontaktiertem Schalter ohne Brummen oder Rauschen, dank True Hardware-Bypass keinerlei Klangbeeinträchtigungen und überaus robust gebaut. Um nicht zu sagen unzerstörbar. Auf seiner Website demonstriert der Hersteller, dass man sogar mit dem Auto über die Schalter fahren kann. Dabei gehen diese nicht kaputt sondern schalten lediglich brav um. Darüber hinaus gibt es eine wirklich helle Status-LED (leuchtet grün und rot), die man auch bei hellstem Sonnenschein auf Open-Air-Bühnen gut sehen kann. Für den Betrieb der Leuchtdioden kann man so ziemlich jedes Netzteil mit einer Spannung zwischen 8 und 20V verwenden; die Polung spielt dabei keine Rolle. Um einen einwandfreien Betrieb zu garantieren, wird die Versorgungsspannung nämlich intern gleichgerichtet und stabilisiert. Ein Überhitzungsschutz schaltet im Falle eines Kurzschlusses das Gerät automatisch ab. Jedes Detail dieser kleinen Wunderkiste ist absolut durchdacht und zeugt davon, dass hier wirklich jemand mit viel Liebe seiner Berufung nachgeht: Burkhard Georg Lehle baut schlichtweg die besten Fußschalter der Welt. Günstig sind sie nicht, aber definitiv ihren Preis wert. Und nachdem man seine Erfahrungen mit den billigen Modellen gemacht hat, investiert man das Geld gerne.

Fazit: Wer einen zuverlässigen A/B-Schalter sucht, kann sich absolut auf den Little Lehle verlassen. Dank zwei Ein- und zwei Ausgängen kann den Little Lehle auch als Looper oder schaltbaren Effektweg verwenden. Darüber hinaus natürlich alle Kombinationen: Ob zwei Gitarren an einem Verstärker oder eine Gitarre auf zwei Verstärker – die Einsatzmöglichkeiten sind sehr umfangreich.

Tags für diesen Artikel: fußschalter, gitarre, lehle, umschalten, verstärker

Einer für alle: Der SMPlayer

Dienstag, 25. März 2008 07:20 Boys toys Maegz Kommentare (3)

Seit ich über einen Online-Videorekorder Filme aufnehme, sammlen sich unablässig Filme auf meiner Festplatte an. Dazu kommen noch Trailer und sonstige filmische Goodies aus dem Netz. Alle natürlich in verschiedenen Videoformaten. Mit der Zeit benötigt man immer mehr verschiedene Player, um all diese verschiedenen Dateiformate auch anschauen zu können: Apple Quicktime für .mov-Dateien, den Real-Player für .rm-Dateien, den Windows Media Player für WMV und ASF und einen "ganz normalen" Player für die ganzen MPGs, AVIs und DIVX sowie XVID-Dateien. Für alle benötigt Windows sogenannte Codecs, die – sofern man sie mit der Zeit versehentlich doppelt oder nebeneinander installiert – das ganze System lahmlegen, bis man gar keine Videos mehr schauen kann. Abgesehen davon fräsen sich manche Videoprogramme so tief ins System, dass man sie nie wieder richtig loswird und sie ständig ungefragt Updates aus dem Internet laden (Apple Quicktime, Real, etc.).

Doch es gibt Hoffnung: Aus dem Linux-Lager gibt es den kleinen schlanken MPlayer, der einfach alles abspielen (auch streamen) kann und dafür keine Codecs ins Windows-System installiert, weil er alles schon unter der Haube mitbringt und in seinem Installations-Verzeichnis lagert. Sagte ich "installieren"? Sorry, mein Fehler. Genaugenommen kommt der Player als komprimierte ZIP-Datei und man muss ihn lediglich entpacken. Einfacher gehts nicht. Von Haus aus besteht diese Software eigentlich nur aus einer Kommandozeilen-Bedienung. Wer es übersichtlicher mag (so wie ich), der nimmt die grafische Oberfläche. Beides gibt es unter www.mplayerhq.hu. Wer es noch hübscher mag (auch wieder ich), der bedient sich beim SMPlayer-Projekt, welches eine wirklich bequeme und dennoch ansehnliche Oberfläche für den MPlayer gestrickt hat. Dieses kann man einzeln zu einem existierenden MPlayer packen oder gleich komplett mit diesem herunterladen. Entzippen und dem unbegrenzten Filmspaß steht nichts mehr im Weg. MPlayer gibt es übrigens für so ziemlich alle Plattformen (Linux, Windows, OSX), so dass niemand leer ausgehen muss. Wer sich jetzt noch mit fehlerhaften Video-Codecs rumschlägt, ist selbst Schuld. Ach ja, genau wie der VLC-Player, der ein ähnlicher Tausendsassa ist, kann er sogar beschädigte Video-Dateien abspielen. Aber zumindest ich konnte den VLC nicht "out of the box" dazu überreden auch exotische Videoformate wie das mittlerweile nicht mehr so gebräuchliche Real Media wiederzugeben, also ein Pluspunkt für den MPlayer.

Der kleine sympathische Kollege, der oben auf dem Screenshot zu sehen ist, heißt übrigens Wall-E und kommt am 2. Oktober in die Kinos. Pixar erzählt darin die Geschichte, eines kleinen Roboters, der auf der Erde von der ins All ausgewanderten Menschheit zurückgelassen wurde, um den Planeten aufzuräumen. Den Trailer müsst ihr unbedingt schon anschauen, auf moviemaze gibt es die deutschen und englischen Teaser.

Tags für diesen Artikel: codec, film, freeware, mplayer, pixar, quicktime, smplayer, video

Outdoor-Handy mit Stil

Montag, 11. Februar 2008 09:23 Boys toys Maegz Kommentare (0)

Von heute bis Donnerstag blickt die Handygemeinde wieder nach Barcelona zur Handymesse GSMA Mobile World Congress (ehemals die Messe 3GSM World Congress). Und als ob ich es geahnt hätte: Endlich zaubert Sony Ericsson ein Outdoortelefon aus dem Hut. Vorgestellt wird das C702, welches als Fotohandy in der Cybershot-Linie angesiedelt ist. Fiel Sony Ericsson in der jüngsten Vergangenheit durch allzu modisch bemühte Design-Entwürfe auf (K770i in Lila und Braun, T650i in Mint, völlig unbedienbare Tasten beim K850i und W880i), wirkt das neue C702 jetzt erfrischend bodenständig und dennoch keineswegs bieder. So einem Design traut man zumindest zu die versprochenen Outdoor-Eigenschaften auch zu halten. Ob es in der Praxis dann auch wirklich für "staubfest" und "spritzwassergeschützt" reicht, werden wir sehen. Die übrigen Eckdaten klingen zumindest vielversprechend: So ist eine 3,2 Megapixel-Kamera mit LED-Leuchte (Taschenlampe!) an Bord, ebenso ein GPS-Modul (kann mit Wayfinder-Software zur mobilen Navigationslösung ausgebaut werden) und ein Display mit 240 x 320 Pixeln bei 262.144 Farben. Das C702 funkt als HSDPA-Gerät im UMTS-Netz und unterstützt die GSM-Netze 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz, EDGE sowie GPRS. Die Rückseite ist rutschfest und überhaupt finde ich das Design rundum gelungen. Schwarz-Silber mit fühlbaren Tasten, auf denen sich die gelbe Beschriftung deutlich lesbar abhebt, das lässt ein gut bedienbares robustes Gerät erwarten. Aber im Moment bin ich ja erst einmal mit meinem Nokia 5310 glücklich...*

*Das C702 soll im zweiten Quartal 2008 erscheinen

Tags für diesen Artikel: Handy, Mobiltelefon, Outdoor, stylish, Telefon

Stickies - Digitale Notizzettel

Freitag, 8. Juni 2007 12:26 Boys toys Maegz Kommentare (4)

Wer wie ich an chronischer Vergesslichkeit leidet kennt das Problem von Notizzetteln: Nach kurzer Zeit kleben überall bunte Post Its oder es flatter kleine Fresszettel mit Erinnerungen vom Schreibtisch. Ordentlich ist was anderes. Vor allem tippe ich mittlerweile leider schneller als ich leserliche Notizen von Hand schreibe. Fürs Erinnern ist dann wieder mein Handy zuständig, d.h. Termine pflege ich teilweise doppelt. Dazu kommen Listen mit Erledigungen und Kalendereinträge. Wäre schön, wenn man das alles direkt auf dem Computer Desktop notieren könnte..

Kann man auch und zwar mit Stickies. Diese kleine Freeware macht nichts anderes als Notizzettel digital abzubilden, inklusive Erinnerungsfunktion. Kein überflüssiger Schnickschnack, sondern ein kleines feines Programm, in dem man schnell Listen, Notizen und Termine festhalten kann. Man kann Farben, Schriften und Transparenzen festlegen (für die Stylejunkies), darüber hinaus gibt es keine optischen Speicherbremsen. Im Vergleich dazu sieht die Original digitale Variante der Post-It-Zettel von 3M alt aus: Sie verkleisterte mir gleich den kompletten Desktop mit riesigen und häßlichen bunten Zetteln und hupte dazu wie ein halber Zirkus. Einzelne Stickies kann man, wenn man sie gerade nicht braucht, auch schlafen schicken, d.h. sie verschwinden vom Bildschirm und können bei Bedarf wieder "geweckt" werden; das spart Platz auf dem Bildschirm und ist sehr übersichtlich. Überhaupt lässt sich Stickies intuitiv und schnell bedienen, u.a. dank deutscher Übersetzung, die auf der Hersteller-Website erhältlich ist.

Stickies ist ideal für alle, die sich schnell etwas notieren wollen ohne dafür ein großes Programm starten zu müssen. Die Notizen lassen sich sogar über Netzwerk mit anderen Benutzern austauschen. Dabei bleiben die Zettel immer schön diskret (auf dem Desktop und im Arbeitsspeicher). Wirklich optimal gelöst! Und wer irgendwann so begeistert ist, dass Stickies auf allen Rechnern für Ordnung sorgt (zu Hause, im Büro und auf dem Laptop), darf sogar per PayPal spenden. Habe ich gerne gemacht, denn sinnvolle Software, die man geschenkt bekommt, sollte man unterstützen. Probierts doch einfach mal aus!

PS: Wer den kompletten Programm-Ordner auf einen USB-Stick kopiert, hat sogar eine Variante die auch unterwegs immer läuft. Dabei belegt das nette kleine Ding gerade einmal 1,34 MB auf dem Stick.

Tags für diesen Artikel: Freeware, kostenlos, nützlich, Notizzettel, Software, Stickies

Sub Wayne

Dienstag, 22. Mai 2007 12:22 Boys toys Maegz Kommentare (13)

Was ist das? Kräht "friiiiiisch" und sieht aus wie ein Sandwich? Ganz einfach: Sub Wayne, der Star der neuen Werbekampagne von SUBWAY® Sandwiches. Ganz im Geiste der Muppetshow gestaltet hat er mein Herz im Sturm erobert. Meinen Computerbildschirm und mein Handy zieren selbstgebastelte Wayne-Wallpaper, sein "friiiiisch" ertönt, wenn eine SMS eingeht. Wie könnte man den Kleinen auch nicht mögen? Im zweiten Werbespot spielt er Gitarre mit einem Lauch im Kühlschrank... Das ist nicht nur verdammt frisch, sondern rockt! Ich würde sagen mit diesem knappen Meter guter Laune haben die Agenturen bitsinmotion (Mainz) und LommelLudwig (Frankfurt) ins Schwarze getroffen. War ich vor drei Jahren mit der Zusammenstellung meiner Sandwiches noch völlig überfordert (geht vermutlich jedem Sub-Anfänger so), schaffe ich es mittlerweile sogar, sie zu essen (fast) ohne zu kleckern. Dabei sammle ich im Eiltempo die Marken für meine Bonuskarten. "Frische" und "Individualität" wolle man schnell und einprägsam mit der Marketingkampagne transportieren, erläutert der Marketingleiter Stefan Christ. Zumindest bei mir scheint das Konzept voll aufgegangen zu sein.

Ich hab mir unter www.subway-sandwiches.de gleich die zwei Werbespots heruntergeladen. Eigentlich sollte man dort auch dort auch mit Wayne Kontakt aufnehmen können, aber leider hat er mir auf meinen flammenden Fanbrief noch nicht geantwortet. Und so habe ich einfach mal bei der PR-Agentur angerufen und nachgefragt, wann ich Wayne denn auch als Puppe kaufen könne, denn die leckeren echten Sandwiches hätten ja leider keine Augen und Gitarre spielen würden sie schon mal gar nicht. Mir wurde freundlich versichert, dass es bisher zwar noch keine Wayne-Puppen gäbe, es aber aufgrund der anhaltenden Nachfrage nicht augeschlossen sei, dass eine solche noch käme.

Daher nun mein Aufruf: Wir wollen Sub Wayne! Helft mit, damit wir das frisch rockende Sandwich auch als Puppe bekommen! Ruft bei Subways oder deren PR-Agentur an und zeigt, dass wir Tausende, ach was, Abermillionen sind! Schreibt E-Mails an presse@subway-sandwiches.de und verlinkt den Button zu diesem Artikel auf eurer Website. Wir nerven so lange, bis sie uns Wayne geben! We Want Wayne!

Bilder obs/SUBWAY® Sandwiches

Tags für diesen Artikel: fernsehen, frisch, puppe, sub wayne, subways, we want wayne, werbung

Eleganz vs. sportliche Schönheit

Mittwoch, 8. November 2006 12:15 Boys toys Maegz Kommentare (2)

Das Glück mit meinem neuen Benq-Siemens EL71 währte nicht lange. Es ist wirklich eine elegante Schönheit, aber manchmal eben auch eine ganz schöne Zicke. Meistens lief unsere Kommunikation recht einseitig, weil sie einfach mangels Netzempfang nicht zuhörte. Und wenn ich mit ihr sprach, verschluckte sie oft die Hälfte. Aber viele andere Bugs haben sich mit mehreren Firmware-Update seit Erscheinen längst behoben. Und so ging ich davon aus, dass unsere Beziehung stabil ist. Aber leider musste ich neulich feststellen, dass mir das kleine silberne Luder alle Termine im Kalender abgesagt, sprich gelöscht hat. Für jemanden wie mich, der seinen Alltag im Telefon organisiert ein herber Schlag. Aber es kam noch besser. Erdreistete sich das Ding nicht auch noch zwei Tage später alle meine Telefonnummern und Adressdaten in die ewigen Jagdgründe hinterher zu schicken?! So konnte das nicht weitergehen. Und so habe ich sie jetzt erst mal zum Arzt (E-Plus Service) geschickt, der nachschauen soll, ob noch alles richtig tickt. Aber so oder so, das Vertrauen ist dahin. Ein hinreißend schönes Äußeres ist eben nicht alles. Klar hatte sie auch innere Werte, aber was, wenn sie mich früher oder später wieder so hinterging? Ich lernte ja bereits, dass äußere Schönheit nichts zählt, wenn es an den inneren Werten mangelt.

Es ist ja nicht so, als ob ich während unserer kurzen Beziehung nicht auch Augen für andere gehabt hätte. Andere Mütter haben auch schöne Telefone. Aber wenn schon, dann sollte die nächste Beziehung wirklich robust und von Dauer sein, eben etwas Besonderes. Und dann entdeckte ich diese sportliche Schönheit Nokia 5500...
Es ist wie mit den Capulets. Ich mag Nokia eigentlich nicht. Hat jeder, nicht sonderlich aufregend, aber robuste Qualitäten. Eher eine Bauerntochter. Aber mein 6230 hat mich ja auch fast klaglos lange Zeit begleitet. Aber so was Schwedisch-Japanisches (W850i) wäre zur Abwechlsung ja auch mal exotisch und reizvoll gewesen. Und so musikalisch. Hatte ich noch nie. Aber der etwas spröde Gummi-Charme des 5500 in Orange hat mich doch die ganze Zeit über fasziniert. Und immerhin hat mir mein 6230 aus derselben Familie immer zugehört. Niemals litt unsere Beziehung unter den Verständigungsproblemen wie beim EL71. Letztendlich überzeugt haben mich aber die Russen. Die haben doch tatsächlich auf extreme Art getestet (u.a. in Bier und Milch ertränkt, im Staubsaugerbeutel gequält, aus 6 m Höhe geworfen und zweimal mit dem Auto drübergefahren) wieviel Nehmerqualitäten im Outdoor-Handy 5500 wirklich stecken (unbedingt die Videos ansehen!). Danach war klar: Meine neue Schönheit geht mit mir durch dick und dünn – in gutem wie in schlechtem Wetter. Da war es um mich geschehen...

Mittlerweile sind wir fast eine Woche zusammen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Unsere Beziehung läuft toll, ich kann jederzeit mir ihr reden und alles kommt glasklar bei ihr an (im E-Plus Netz). Bisher hat uns das Wetter noch vor keine größeren Herausforderungen gestellt, aber egal. Mit ihrer schlanken Taille macht sie auch auf dem Schreibtisch eine schicke Figur. Und ihre Stimme (Klingeltöne, MP3s & Co. über den Lautsprecher) klingt auch ganz betörend: Laut, durchsetzungskräftig aber nie piepsig. Wenn das jetzt mal nicht die große Liebe ist..?

PS: Fahrrad fährt sie genauso gern wie ich... *sigh*
PPS: SMS liest sie mir sogar laut vor... OK, sie hat manchmal noch ein wenig Probleme mit unsere Sprache, aber sie bemüht sich wenigstens.
PPPS: Auch beim Sport macht meine kleine orange-schwarze Schönheit eine gute Figur: Sie führt mein Läufer-Tagebuch (wenn ich denn liefe...), zählt meine Schritte und sagt mir während des Trainings sogar meine Strecke laut an.
PPPPS: Musikalisch ist sie auch noch! Hat Kopfhörer mitgebracht und teilt meine Musik mit mir. Bis zu 2 GB kann sie sich merken. 512 MB bringt sie schon mit. Ist das nicht toll?
Tags für diesen Artikel: Handy, Nokia, Outdoor, Spielzeug, Sport, Telefon

Sansa vs. iPod

Freitag, 6. Oktober 2006 12:44 Boys toys Maegz Kommentare (5)

Schon seit langem möchte ich mir einen MP3-Player zulegen. Die Auswahl ist riesig, die Schar der Modelle die auch technisch etwas taugen hingegen sehr überschaubar. Letztendlich landet man auch bei der Gretchenfrage: Wie hälst du es mit dem DRM? Ansprüche meinerseits: Nicht aus der Ruhe zu bringen (wie David Chapelle in Half baked), einfach zu befüllen (wie Lemmy von Motörhead), muss Stil haben (wie ich), lange durchhalten (wie Duracell Häschen). Meine Wahl fällt auf zwei Modelle zwischen denen ich mich nicht entscheiden kann. Helft mir: Welchem MP3-Player soll Onkel Maegz ein kuscheliges neues Zuhause bieten?


SanDisk versteht als Speicherhersteller etwas von Flash-Bausteinen. Daraus einen eigenen MP3-Player zu bauen lag irgendwie nahe. Wenn man ihm jetzt noch die Kinderkrankheiten des iPod austreiben könnte, hätte man dann den berühmten iPod-Killer? Der Sansa (linker Kandidat) ist in fast denselben Speichergrößen verfügbar wie der Nano, kostet dabei aber wesentlich weniger. Dafür bietet er ebenso die Bedienung per Rad und kann darüber hinaus mit einer vom Benutzer austauschbaren Batterie (Plus!), Sprachaufnahme und einem Kartensteckplatz für microSD-Karten aufwarten. Außerdem kann man ihn über den Windows Explorer befüllen (großes Plus!). Erste Meinungen berichten von zu geringer Lautstärke, welche aber durch ein Firmware-Update angehoben werden kann. Sieht so ein Gewinner aus? SanDisk Sansa e270 6GB für 169,— (amazon)

Apples iPod Nano (das neue Modell rechts) noch zu erläutern hieße Eulen nach Athen zu tragen. Hinlänglich bekannt sind sein elegantes flaches Design und seine einfache Handhabung. Leider ist das Befüllen nur mit iTunes so richtig komfortabel. Mit meinem MediaMonkey geht das zwar auch, aber was, wenn ich mal nicht am eigenen Rechner sitze? Dann wäre die Ansprache als Wechselplattenlaufwerk eine feine Sache. Eine, die Apple aber nicht anbietet. Als nette Draufgabe gibts kleine Pausenspiele, die mich mehr als nur reizen. Fällt die Entscheidung also für den Klassiker? Apple iPod Nano 8GB für 249,— (beim Händler vor Ort) oder 4GB-Variante für 179,— (Angebot Händler vor Ort)

(mit Herzblatt-Susi Stimme aus dem Off) "Für welchen Kandidaten schlägt dein Herz? Ist es Kandidat Nr. 1, der Robuste, der auch was wegsteckt, dich blau anstrahlt und überhaupt nicht billig rüberkommt, obwohl er günstig ist? Oder ist es Kandidat Nr. 2, der Schlanke, der den Dreh mit seinem Clickwheel raus hat und dich mit Spielchen unterhält? So lieber Maegz, nun musst du dich entscheiden."

Und was meint ihr?

iTunes 7

Sonntag, 17. September 2006 12:24 Boys toys Maegz Kommentare (7)

Diese Woche stellte Apple erneut einige Produktaktualisierungen vor. Der iPod wurde in allen Varianten modifiziert und am interessantesten dabei ist für mich der iPod Nano mit 8 GB. Wenn da nicht die Beschränkung wäre, ihn nur mit iTunes befüllen zu können. Nun gut, geben wir iTunes eben noch mal eine Chance.

Das letzte mal hatte ich iTunes als sehr speicherfressend in Erinnerung. Aber Version 7 legt noch mal eins rauf. Meinen Athlon 64 3500+ mit 2 GB Arbeitsspeicher legt sie komplett lahm. Vielleicht läufts ja auf dem Mac besser, aber hier auf dem PC grenzt die Arbeitsgeschwindigkeit an unbenutzbar, solange iTunes ungefragt Songlautstärken abgleicht, Crossfading-Übergänge bastelt und CD-Cover sucht. CD-Cover war übrigens mit der Hauptgrund, warum ich iTunes überhaupt noch einmal testen wollte. Früher hat Apple die Cover-Art direkt in die MP3s gespeichert. Damit sind sie ja prinzipiell auch in anderen Programmen nutzbar. Jetzt aber legt iTunes 7 lediglich Verweise zu Unmengen zusätzliche Ordner an, in denen sich dann erst einmal unlesbare *.itc-Dateien befinden. Diese sind natürlich nur JPGs aber sehr benutzerfreundlich im Sinne einer plattformübergreifenden Lösung ist das nicht. Also bleibe ich vorerst bei meinen folder.jpg unter XP.

Was sich aber nach stundenlangen Probieren und Spielen mit iTunes als absolut inakzeptabel herausstellt ist die Tatsache, dass MP3-Songs, die von Winamp und musikcube völlig korrekt wiedergegeben werden unter iTunes immer wieder lange Aussetzer haben. Natürlich ist es trés chic in den Covern meiner CDs zu blättern und sie automatisch neben jeder CD in iTunes angezeigt zu bekommen. Abteilung Augenschmaus. Aber in erster Linie ist ja iTunes dazu da, die Songs zu HÖREN und da sind solche Aussetzer bei Songs absolut nicht hinnehmbar. Da mutet es fast schon nebensächlich an, dass iTunes jedes mal eine neue Installationsroutine startet, wenn man den Verweis im Startmenü verschoben hat. Das sind Anfängerfehler. Mir scheint Apple macht dieselben Fehler wie Microsoft und züchtet mit iTunes die eierlegende Wollmilchsau für Audio am Computer und scheitert mit jeder neuen und größeren Version an den einfachsten Aufgaben.

AmaroK klingt nach einer sehr interessanten Alternative. Leider nur für Linux. Eine Windows-Variante ist weit und breit nicht in Sicht. Und unter XP läuft eben der Rest meiner benötigten Software. So bleibt neben Winamp zum reinen Abspielen musikcube mein Tipp Nr. 1 für die Verwaltung von MP3s. Schont die Speicherressourcen und läuft. Nach Forumsgerüchten soll es sogar bald mal wieder eine neue Version geben.

Some bare necessities

Samstag, 12. August 2006 13:34 Boys toys Maegz Kommentare (3)

Und dann waren da noch die paar Kleinigkeiten, die unbedingt erworben werden wollten. Die alte externe Festplatte war den zu sichernden Daten nicht mehr gewachsen, daher musste eine neue her: Et voilá, die Western Digital my book 500 GB mit FireWire und USB 2.0-Anschlüssen. Hoffe der Anbau reicht jetzt erst mal eine Weile. By the way, braucht jemand eine tadellos laufende Maxtor OneTouch II mit 300 GB? Und dank meiner neuen Tastatur kann ich jetzt auch nachts ohne Flutlicht arbeiten, denn die Tasten leuchten dezent blau, was wiederum perfekt zu meiner Maus, der neuen Festplatte und dem Rechner passt, welche ebenfalls alle meinen Schreibtisch in blaues Licht tauchen.

Und heute habe ich dann auch das erste mal im neuen Osiander-Buchladen in der Stadt nach dem Rechten geschaut. Bisher gab es hier keine große Auswahl an interessanten WitBüchern, so dass ich meine Geld immer nach Stuttgart zum Wittwer tragen musste. Nur dort finde ich regelmäßig die Design-Bücher (Grafik, Typografie, etc.) für die ich auch bereit bin, dementsprechend Geld liegen zu lassen. Die Ausbeute heute (eine Sneakerfibel in der auch ein paar Schätzchen aus meinem Schuhschrank erwähnt werden) war zwar noch nicht allzu üppig, allerdings versprach man, den Kunst-Bereich noch auszubauen. Mal sehen, ob das klappt.

Ansonsten steht jetzt erst mal ein halbwegs geruhsames Wochenende an, mit den üblichen Verdächtigen wie Aufräumen, Wohnung sauber machen, paar Kleinigkeiten vom Schreibtisch abarbeiten und heute Abend dann Auflegen unter dem Motto "Ein Sommernachtstraum - Laue Sommernacht, kühle Drinks, heiße Rhythmen im Kerzenmeer". Mal sehen, was ich da drehen kann. Draußen verliert die Sonne immer noch öfter gegen die Regenwolken als dass sie gewinnt. In meinen Gehörgängen zaubert Lily Allen bereits seit ein paar Umdrehungen so ein bißchen britisches Summerflair. Auf ihr Smile bin ich ja dank Herrn Tageslicht gestoßen. Guter Stoff für den August.

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