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Herbsttag

Sonntag, 13. September 2009 15:01 Alltägliches Maegz Kommentar (1)

080928_Wasen_01 Facebook kann man für einiges gebrauchen, aber leider eben nicht für alles. Statusmeldungen dürfen nur 420 Zeichen lang sein, deswegen kommt der Herr Rilke eben ins Blog. Nur, weil er so gut zur Jahreszeit passt, ich Rilke sehr mag und das Gedicht neulich sehr schön von Henry Hübchen in Whisky mit Wodka rezitiert gehört habe…

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deine Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Tags für diesen Artikel: Film, Gedicht, Herbst, Rilke

The Green Mile

Sonntag, 8. Februar 2009 01:22 Sehen Maegz Kommentar (1)

Ich bin immer noch total überwältigt von "The Green Mile". Natürlich ist der für die meisten nicht sooo neu. Aber ich kannte ihn eben noch nicht. Seit mittlerweile zwei oder drei Jahren steht er schon in meinem DVD-Schrank, aber ich habe ihn damals nur gekauft, weil er günstig war ich und nur Positives darüber gehört habe. Aber es ist eben auch ein sehr spezieller Film und dann auch noch drei Stunden lang. Meistens bin ich dafür nicht in Stimmung. Aber heute Abend als Strohwitwer habe ich mir das mal gegönnt. Nebenbei noch ein Brot gebacken und Milchreis gekocht und dann ab aufs Sofa. Und jetzt stelle ich im Abspann fest, dass der Roman von Stephen King ist. Vielleicht schreibt der Herr ja doch nicht nur Horrorgeschichten, sondern auch nach meinem Geschmack? Emotional ganz großes Kino, finde ich zumindest.

Natürlich war aber auch die filmische Umsetzung einfach deluxe: Tom Hanks ist ja ein sicherer Posten aber total überrascht hat mich David Morse in seiner Rolle als "Brutal" weil ich ihn sonst immer nur als Fiesling kenne (12 Monkeys, The Rock). Aber richtig überzeugt hat mich Michael Clarke Duncan, von dem ich nicht erwartet hätte, dass er so gut spielen kann.

Ach ja, und wenn ich mir jemals noch mal einen Nager zulege, dann wird er Mr. Jingles heißen, soviel ist schon mal klar!

Tags für diesen Artikel: DVD, Film, Kino, Maegz allein zu Haus, Maus, The Green Mile

Tropischer Donner & der Roboter der Herzen

Freitag, 19. September 2008 13:58 Sehen Maegz Kommentare (0)

Ich liebe diese Tage, an denen ich zweimal ins Kino gehe! Nachdem ich diese Woche noch abendgestaltungsgünstig arbeite (nächste Woche zwischen 19 und 22 Uhr wieder auf Sendung) bot sich Kino mal wieder an. Also habe ich Leeza in "Tropic Thunder" von und mit Ben Stiller geschleppt. War mutig von mir. Denn der Film geht schon so richtig blustig (blutig und lustig) los. Auch später sollte man besser schon ein Hardcore-Ben Stiller-Fan sein um den etwas speziellen Humor zu mögen. Der Mann hat nicht umsonst mehrmals mit den Farrelly-Brüdern gearbeitet. Nur stieß diese Mischung nicht auf ganz so viel Gegenliebe bei meiner Herzdame wie erhofft. "So ein Mist! Und dafür geben wir 14 Euro aus!" Tja, wie kann ich sie da wieder besänftigen?

Gut, dass ich am Mittwoch einen alten Bekannten aus Kino/Filmvorführertagen getroffen hatte, der jetzt ein Kino hier leitet. Dabei vertraute er mir an, dass gerade Wall-E in der Vorpremiere lief. Das hat mich ein bißchen gewurmt, weil ich auf den ja schon sehnsüchtig warte. Und dann meinte er nur:"Ich schau den vielleicht heute Abend selbst auch noch an. Ich kann dir ja Bescheid geben, wenn..?" Ja aber sehr gerne doch!

Mittwoch kam dann keine SMS mehr, aber dafür gestern Abend überraschenderweise nach dem nicht ganz gelungenen "Tropic Thunder"-Kinoabend. Tja, uns so sind wir letzte Nacht noch in den Genuss einer Privatvorstellung von "Wall-E" gekommen, Pixars neuestem Geniestreich. Schon der Vorfilm ist wieder ein Vergnügen für sich. Aber der Film... der Film... *schwärm* Was soll ich sagen? Der ist tatsächlich so toll, wie ich ihn mir (und ihr vielleicht auch) vorgestellt habe. Ich versuche "süüüß" zu vermeiden, aber dieser Roboter ist einfach genau das. Seine Annäherungsversuche an Eve sind sehr realistisch (als Mann/Männchen macht er sich immer total zum Depp) aber zum Niederknien. Wenn ihr könnt, schaut den Film an! Es lohnt sich, wirklich! Und ich habe den bestimmt nicht zum letzten mal gesehen. Ich schätze mal, Wall-E kommt zu Ostern auf DVD raus. Bis dahin muss ich also nochmal ins Kino... :-)

Tags für diesen Artikel: ben stiller, film, kino, lustig, pixar, tropic thunder, wall-e

Der seltsame Fall des Benjamin Button

Sonntag, 20. Juli 2008 14:33 Sehen Maegz Kommentar (1)

Der seltsame Fall des Benjamin Button erzählt die Geschichte eines Mannes, der als Greis geboren wird und rückwärts altert bis er schließlich als Baby stirbt. F. Scott Fitzgerald hatte das als Kurzgeschichte in seinen Erzählungen "Geschichten aus der Jazz-Ära" 1922 veröffentlicht. Hollywood hat die Geschichte vor 14 Jahren wiederentdeckt und seither waren mehrere Drehbuchschreiber, Regisseure und Hauptdarsteller im Gespräch, diesen durchaus nicht einfachen Stoff abendfüllend zu verfilmen. Bisher ist nur Folgendes bekannt: Regisseur David Fincher hat die Geschichte jetzt mit Brad Pitt, Cate Blanchett und Tilda Swinton verfilmt. In den USA soll der Film "The Curious Case of Benjamin Button" zu Weihnachten in die Kinos kommen, für Deutschland ist der Filmstart Ende Januar 2009 geplant.

David Fincher hat bereits in "Sieben" und "Fight Club" mit Brad Pitt zusammengearbeitet. Diese beiden Filme genauso wie "The Game" mit Michael Douglas haben mir außerordentlich gefallen. Danach folgten die eher durchwachsen (für mich thematisch eher schwachen) "Panic Room" und "Zodiac". Umso mehr freue ich mich jetzt auf diese Geschichte, die wirklich spannend klingt. Ich kann nur empfehlen, die Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald zu lesen. Viele Fragen werden da aufgeworfen, so zum Beispiel die Doppelmoral der Beziehung einer jungen Frau zu einem älteren Mann, die dann sogar heiraten. Später werden beide (sie mittlerweile 20 Jahre älter als er) einander überdrüssig. Oder wie die Gesellschaft überhaupt mit "nicht dem Alter entsprechendem Verhalten" umgeht.

Schon der Trailer gefällt mir ziemlich gut, auch wenn man schon sieht, dass sich der Film nur sehr lose an die Vorlage Fitzgeralds hält. Aber alleine die Filmmusik mit der markant absteigenden Pianosequenz deutet äußerst passend das mit forschreitendem Alter Jüngerwerden von Benjamin Button an. Da freue ich mich auch schon auf den Soundtrack von Alexandre Desplat.

Tags für diesen Artikel: benjamin button, brad pitt, david fincher, f. scott fitzgerald, film, kino, kurzgeschichte

Einer für alle: Der SMPlayer

Dienstag, 25. März 2008 07:20 Boys toys Maegz Kommentare (3)

Seit ich über einen Online-Videorekorder Filme aufnehme, sammlen sich unablässig Filme auf meiner Festplatte an. Dazu kommen noch Trailer und sonstige filmische Goodies aus dem Netz. Alle natürlich in verschiedenen Videoformaten. Mit der Zeit benötigt man immer mehr verschiedene Player, um all diese verschiedenen Dateiformate auch anschauen zu können: Apple Quicktime für .mov-Dateien, den Real-Player für .rm-Dateien, den Windows Media Player für WMV und ASF und einen "ganz normalen" Player für die ganzen MPGs, AVIs und DIVX sowie XVID-Dateien. Für alle benötigt Windows sogenannte Codecs, die – sofern man sie mit der Zeit versehentlich doppelt oder nebeneinander installiert – das ganze System lahmlegen, bis man gar keine Videos mehr schauen kann. Abgesehen davon fräsen sich manche Videoprogramme so tief ins System, dass man sie nie wieder richtig loswird und sie ständig ungefragt Updates aus dem Internet laden (Apple Quicktime, Real, etc.).

Doch es gibt Hoffnung: Aus dem Linux-Lager gibt es den kleinen schlanken MPlayer, der einfach alles abspielen (auch streamen) kann und dafür keine Codecs ins Windows-System installiert, weil er alles schon unter der Haube mitbringt und in seinem Installations-Verzeichnis lagert. Sagte ich "installieren"? Sorry, mein Fehler. Genaugenommen kommt der Player als komprimierte ZIP-Datei und man muss ihn lediglich entpacken. Einfacher gehts nicht. Von Haus aus besteht diese Software eigentlich nur aus einer Kommandozeilen-Bedienung. Wer es übersichtlicher mag (so wie ich), der nimmt die grafische Oberfläche. Beides gibt es unter www.mplayerhq.hu. Wer es noch hübscher mag (auch wieder ich), der bedient sich beim SMPlayer-Projekt, welches eine wirklich bequeme und dennoch ansehnliche Oberfläche für den MPlayer gestrickt hat. Dieses kann man einzeln zu einem existierenden MPlayer packen oder gleich komplett mit diesem herunterladen. Entzippen und dem unbegrenzten Filmspaß steht nichts mehr im Weg. MPlayer gibt es übrigens für so ziemlich alle Plattformen (Linux, Windows, OSX), so dass niemand leer ausgehen muss. Wer sich jetzt noch mit fehlerhaften Video-Codecs rumschlägt, ist selbst Schuld. Ach ja, genau wie der VLC-Player, der ein ähnlicher Tausendsassa ist, kann er sogar beschädigte Video-Dateien abspielen. Aber zumindest ich konnte den VLC nicht "out of the box" dazu überreden auch exotische Videoformate wie das mittlerweile nicht mehr so gebräuchliche Real Media wiederzugeben, also ein Pluspunkt für den MPlayer.

Der kleine sympathische Kollege, der oben auf dem Screenshot zu sehen ist, heißt übrigens Wall-E und kommt am 2. Oktober in die Kinos. Pixar erzählt darin die Geschichte, eines kleinen Roboters, der auf der Erde von der ins All ausgewanderten Menschheit zurückgelassen wurde, um den Planeten aufzuräumen. Den Trailer müsst ihr unbedingt schon anschauen, auf moviemaze gibt es die deutschen und englischen Teaser.

Tags für diesen Artikel: codec, film, freeware, mplayer, pixar, quicktime, smplayer, video

Vielleicht, vielleicht auch nicht

Donnerstag, 20. März 2008 09:25 Sehen Maegz Kommentare (0)

Ja, ich schaue gerne Frauenfilme romantische Komödien. Es gibt nichts besseres, um das Hirn abzuschalten und frohgestimmt, das Kino zu verlassen. Leider teilt meine Herzdame diese Leidenschaft nur bedingt und so kam es, dass ich gestern alleine in „Vielleicht, vielleicht auch nicht“ gehen musste.

Der Film beginnt mit Hauptdarsteller Will, der im Büro die Scheidungspapiere vom Rechtsanwalt seiner Frau bekommt. Als er anschließend seine 10-jährige Tochter Maya von dem „Geschlechtskundeunterricht“ aus der Schule abholt (woraus einige nette Gags entstehen), möchte diese alles über ihre Mutter und das frühere Liebesleben ihres Vaters erfahren. In Rückblenden erzält der Film dann, wie Will seiner Tochter über seine drei Liebesbeziehungen berichtet („Papa, wie nennt man eigentlich eine männliche Schlampe?“). Dabei verändert er allerdings die Namen, so dass Maya herausfinden muss, welche davon ihre Mutter ist. Im Lauf der Geschichte begreift die Kleine auch, was Will meint, wenn er wieder einmal seufzt, dass das sehr kompliziert zu erklären sei.

Hinter dem Film stecken die Macher von „Tatsächlich Liebe“ (den ich ja überaus charmant finde) und Bridget Jones. Der Film zeigt auch die manchmal (katastrophal) realistischen Seiten der Liebe und versteht das mit einem amüsanten Augenzwinkern zu vermitteln. Kevin Kline hat eine Nebenrolle und der Rest des Ensembles wirkt ebenfalls sehr spielfreudig.

Insgesamt erinnert mich der Film an „Singles - gemeinsam einsam“, denn er bedient sich alternativer Erzählstrukturen und hebt sich damit wohltuend von allzu durchschaubaren Filmen dieser Gattung ab. Eine Empfehlung für Freunde des Genres. 7/10 Punkte.

Tags für diesen Artikel: Film, Kino, lustig, romantische Komödie, vielleicht

Horton hört ein Hu

Montag, 17. März 2008 22:06 Sehen Maegz Kommentare (5)

Der Höhepunkt des heutigen Tages: Kinderkino mit der Liebsten. Wir waren gerade in Dr. Seuss' "Horton hört ein Hu". Ich muss gestehen bislang mit Dr. Seuss' Kinderbüchern noch nicht in Berührung gekommen zu sein. Aber das muss ich unbedingt nachholen. Dieser Film war so liebevoll animiert, dass es eine Pracht ist. Handwerklich sehr sauber umgesetzt, was man besonders an den liebevoll detailliert animierten Fellen der ganzen Bewohner von Nümpels anmerkt. Aber der Reihe nach...

Horton ist ein Elefant, der eines Tages mit seinen großen Ohren einen Hilferuf von einem Staubkorn hört. Das bringt ihn auf die Idee, dass auf dem Staubkorn winzig kleine Menschen leben könnten, die er ab sofort zu beschützen versucht. In der Tat befindet sich auf dem kleinen Staubkorn der Ort Huheim und lediglich dessen Bürgermeister kann Kontakt mit Horton aufnehmen. Bei seinen Mitbewohnen stößt er genauso auf Unglauben, wie Horton bei den restlichen Tieren von Nümpels. Vor allem die Chefin von Nümpels, ein lila Känguruh, möchte Horton mit aller Gewalt davon abbringen, solch einen "Unsinn" zu verbreiten und setzt daraufhin den finsteren Geier Vlad auf ihn an. Die Botschaft, die Horton verbreitet, ist gleichzeitig die Moral der Geschichte: "Ein Mensch ist ein Mensch, wie klein er auch ist."

Sämtliche Charaktere sind liebevoll mit ihren Marotten und Eigenheiten angelegt. Kein Tier in Dr. Seuss' kleinem Universum ist wirklich böse, manche sind lediglich nicht besonders hell. Die Geschichte ist kurzweilig für Kinder und unterhaltsam für Erwachsene. 20th Century Fox hat nach Ice Age wieder einmal ein Aushängeschild für die Animationsabteilung. Dass Christoph Maria Herbst in der deutschen Synchronisation Horton spricht ist eine weitere Bereicherung dieser schönen Geschichte. Eine ganz klare Empfehlung mit 8,5 von 10 Punkten. Falls ihr Kinder mit ins Kino nehmen könnt, tut es. Sie werden euch für diesen Film lieben!

PS: Ach ja, vor einem wirklich sehr effektiven Ohrwurm sei gewarnt. Dank des Abspanns werdet ihr ewig REO Speedwagons "I can't fight this feeling" nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Läuft bei mir gerade schon zum elften Mal... ;-)

Tags für diesen Artikel: animation, dr. seuss, elefant, film, horton hört ein hu, huheim, kino, zeichentrick

Der Radio Maegz

Sonntag, 2. Dezember 2007 19:47 Alltägliches Maegz Kommentare (2)

Mit allem hätte ich gerechnet, aber nicht unbedingt damit: Nach dem Gewinn des Finales letzten Freitag bin ich der Radio Star von Radio Ton. Es fühlt sich ein bißchen an wie Geburtstag – alle gratulieren und schicken Glückwünsche :-) Deshalb erst einmal wirklich meinen aufrichtigen Dank an alle, die da draußen mitgefiebert, abgestimmt oder einfache aufbauende Mails und SMS geschickt haben! Es waren wirklich so viele, die sich in den vergangenen Tagen gemeldet haben, von Kommentaren hier im Blog bis zu Anrufen, E-Mails, Einträgen bei Facebook oder SMS (alleine 16 SMS innerhalb weniger Minuten am Freitag!). Das hat mich wirklich aufgebaut und war echt toll :-) Auch das Team von Radio Ton hat mich total nett aufgenommen.

Jetzt habe ich also die Möglichkeit, in die Radiowelt einzusteigen. Wie das genau aussieht, werde ich in den nächsten ein bis zwei Wochen konkreter klären. Schließlich hat das weitreichende Auswirkungen auf meinen derzeitigen Beruf und unseren Wohnort. Aber im Endeffekt passt das wirklich alles so zum Jahr 2007: Neuer Job im März, mehrere Umzüge in der Familie (inkl. unserem eigenen!), Leeza und ich haben im September geheiratet und jetzt das. Beschweren will ich mich absolut nicht, denn es waren ja viele positive Veränderungen. Trotzdem hätte ich natürlich nichts dagegen, wenn das nächste Jahr etwas *räusper* überschaubarer wird... ;-)

Am Freitag Abend ist meine kleine Beteiligung am Junggesellenabschied von Diorgle etwas schief gegangen, weil Leeza und ich zwar extra 50 km hingefahren sind, aber einfach nicht mehr bis morgens durchgehalten haben, bis der angehende Bräutigam in vollem Zustand von seinen Begleitern in den Club gebracht wurde :-) Gestern und heute haben wir dann eher ruhig angehen lassen und vor allem ausgeschlafen. Da war dann "Free Rainer" im Kino schon fast das Höchste der Gefühle. Ein sehr guter Film übrigens, den ich nur empfehlen kann. Dass Regisseur Hans Weingartner in Deutschland überhaupt noch Filme drehen darf, bei dem revolutionären Potential seiner Werke... Medien-Bashing ist das Thema mit einem tollen Moritz Bleibtreu (aber bis in die Nebenrollen toll besetzt). Und jetzt gibt es bei stürmischem Regenwetter draußen noch die letzten zwei Folgen "Das Geheimnis des siebten Weges" bei einem gediegen kerzenbeleuchteten Becher Ben & Jerrys Caramel Chew Chew...*

*für diesen Vorschlag wurde ich gerade eben von meiner Frau abgeküsst. Manchmal sind die Freuden des Lebens so einfach... :-)

Tags für diesen Artikel: casting, DVD, Eis, Film, finale, Kino, radio, radio ton, radiostar

Melvin Kaminsky

Samstag, 1. September 2007 16:31 Sehen Maegz Kommentare (0)

Sein oder nicht sein – in den 80ern veröffentlichte Mel Brooks ein Remake von Ernst Lubitschs Komödie um eine Schauspieltruppe im zweiten Weltkrieg. Zu Brooks Film gehörte auch der Song "To be or not to be", in welchem Mel Brooks den tanzenden Führer gibt. Das grandios lustige Video konnte wohl auch nur von einem in Brooklyn geborenen Juden kommen. Das hat Schwung, bleibt im Ohr und hat so viel von diesem großartigen jiddischen Humor, der manchmal schwärzer ist, als alles, was aus Großbritannien kommt. Bei Passagen wie "Heil to myself" und "My name is Adolph, I'm on the mike, I'm gonna hip ya to the story, of the new third Reich... So we had an election, well kinda sorta, and before you knew it, Hello, new Order!" könnte ich mich weglegen vor Lachen. Über 20 Jahre nach diesem Song diskutierte Deutschland darüber, ob man Hitler als Mensch darstellen dürfe. Von einer humoristischen Annäherung sind wir da noch weit entfernt (Trotz Helge Schneiders "Mein Führer"). Meiner Meinung nach hat Mel Brooks die Antwort vorweggenommen und eindeutig beantwortet. Do it Äidolf, do it!

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Tags für diesen Artikel: film, lustig, mel brooks, parodie, sein oder nicht sein, video

Dooh!

Donnerstag, 19. Juli 2007 12:17 Sehen Maegz Kommentare (5)

Die einen warten auf Zauberlehrling Harry Potter, die anderen – wie ich – auf den Donut-Terminator Homer Simpson. Nächste Woche Donnerstag gehts los und als bereits-vier-Staffeln-Besitzer ist meine Vorfreude so groß, wie Homers Appetit auf Teigkringel. Vielleicht geht sich auch noch eine Mittwochs-Preview aus. Wer jetzt schon ein bißchen im Homer Fieber ist, kann sich entweder auf der Website zum Film einen Simpsons-Avatar basteln oder er kreiert sein Alter Ego beim (via 6B). Vorfreude ist was Schönes.

PS: Mein gelber Typ sieht mir sogar ziemlich ähnlich...

Tags für diesen Artikel: basteln, donut, doughnut, film, gelb, kino, simpsons
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Glass24Jeri zu Blog rockin' beats
Do, 02.09.2010
Some time ago, I needed to buy a building for my corpo [...]
dunski zu Silvesterübelkeit
Do, 25.03.2010
sie bloggen ja gar nicht mehr.. :-( .. ich auch zu selt [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
Di, 23.03.2010
Wenn Du noch ein wenig wartest, muss Du an diesem Eint [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
So, 10.01.2010
Wie recht Du hast! Frohes Neues! ;-)
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