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Nie wieder BASE

Mittwoch, 22. April 2009 19:20 Lob & Tadel Maegz Kommentare (0)

Zufriedene Kunden können so einfach sein. Man stellt die Leistung zur Verfügung für die sie bezahlen und fertig. Ganz ungut kommt es aber an, wenn man Kunden betrügt. Noch blöder, wenn die das merken und nachfragen. Aber am blödesten, wenn man ertappt wird und behauptet man hat Recht.

Ich bin seit locker zehn Jahren Kunde bei E-Plus. Seit ca. 5 Jahren auch bei BASE. L. habe ich vor drei Jahren überredet, auch zu dem Verein zu wechseln. Ein Fehler, wie sich jetzt herausstellen sollte. Beim Versuch zu kündigen stellte sich heraus, dass BASE eigenmächtig das Vertragsdatum und damit die Kündigungsfrist verändert hatte. Schriftlich vorliegen habe zwar etwas anderes, aber die Hotline stellte sich eben auch dumm an. Von beleidigenden Unterstellungen einmal zu schweigen ("so wie Sie das formulieren, lesen Sie das ab, oder.. hö hö..").

Da Internet nicht nur für Firmen funktioniert, hier also der kurze aber ehrliche Ratschlag:

Wenn ihr könnt, lasst die Finger von BASE.

Ich weiß, dass andere Firmen auch abzocken, aber bei BASE hat sich für mich mittlerweile zu viel angesammelt (unverlangt abgeschlossene Verträge, die man erst mit einem kostenpflichtigen Anruf wieder kündigen muss...). Adieu BASE, zum Schluss zeigt man immer sein wahres Gesicht, gelle? Wie es besser geht, zeigt Callmobile: Im Internet gibt es sogar einen Button mit dem man kündigen kann. Freundliche Bestätigungs-E-Mail hinterher, fertig. E-Plus hat zwar mehr Discounter unter dem eigenen Dach, aber die schlechtere Sprachqualität und den schlechteren Service.

Tags für diesen Artikel: base, dumme firmen, handy, kündigung, vertrag

Outdoor-Handy mit Stil

Montag, 11. Februar 2008 09:23 Boys toys Maegz Kommentare (0)

Von heute bis Donnerstag blickt die Handygemeinde wieder nach Barcelona zur Handymesse GSMA Mobile World Congress (ehemals die Messe 3GSM World Congress). Und als ob ich es geahnt hätte: Endlich zaubert Sony Ericsson ein Outdoortelefon aus dem Hut. Vorgestellt wird das C702, welches als Fotohandy in der Cybershot-Linie angesiedelt ist. Fiel Sony Ericsson in der jüngsten Vergangenheit durch allzu modisch bemühte Design-Entwürfe auf (K770i in Lila und Braun, T650i in Mint, völlig unbedienbare Tasten beim K850i und W880i), wirkt das neue C702 jetzt erfrischend bodenständig und dennoch keineswegs bieder. So einem Design traut man zumindest zu die versprochenen Outdoor-Eigenschaften auch zu halten. Ob es in der Praxis dann auch wirklich für "staubfest" und "spritzwassergeschützt" reicht, werden wir sehen. Die übrigen Eckdaten klingen zumindest vielversprechend: So ist eine 3,2 Megapixel-Kamera mit LED-Leuchte (Taschenlampe!) an Bord, ebenso ein GPS-Modul (kann mit Wayfinder-Software zur mobilen Navigationslösung ausgebaut werden) und ein Display mit 240 x 320 Pixeln bei 262.144 Farben. Das C702 funkt als HSDPA-Gerät im UMTS-Netz und unterstützt die GSM-Netze 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz, EDGE sowie GPRS. Die Rückseite ist rutschfest und überhaupt finde ich das Design rundum gelungen. Schwarz-Silber mit fühlbaren Tasten, auf denen sich die gelbe Beschriftung deutlich lesbar abhebt, das lässt ein gut bedienbares robustes Gerät erwarten. Aber im Moment bin ich ja erst einmal mit meinem Nokia 5310 glücklich...*

*Das C702 soll im zweiten Quartal 2008 erscheinen

Tags für diesen Artikel: Handy, Mobiltelefon, Outdoor, stylish, Telefon

Schlaflos in Vienna

Mittwoch, 2. Januar 2008 21:53 Unterwegs Maegz Kommentare (4)

Das ganze Jahr waren wir nicht dazu gekommen wieder einmal nach Wien zu fahren. Da bot Silvester im Kreis der Familie doch einen willkommenen Anlass in die Heimat an der Donau zu ziehen. Es lockten wie immer Nichten und Neffen, Geschwister, Crepes und die beste Katze der Welt. Es waren nur wenige aber lange Tage, angefüllt mit leckerem Essen, einem Besuch im Kunsthistorischen Museum (Kultur! Ok, ich war wegen der Torte im museumseigenen Café Gerstner dort...), Büchershopping (unter anderem dieses hier – anschauen!) und ein bißchen Sightseeing, aber dafür wenigstens mal ein paar Tage raus aus unserer trocknerlärmbelasteten Wohnung. Silvester selbst war eigentlich mal wieder sehr unstressig, schön. Falls ich also noch nicht dazu gekommen bin, wünsche ich allen mir bekannten (Chilldogg, Danii, Cupitronic, Steckschuss, Schoggiqueen, Monovinyl? etc) und unbekannten Lesern (Yvi? Sven?) nachträglich noch ein gutes neues Jahr 2008!


Beim Studium meiner pubertierenden Verwandtschaft fiel mir einmal mehr auf, wie sehr sich manche Dinge geändert haben in den paar Jahren, seit ich wieder reine Haut habe aus der Schule raus bin. Allein die Tatsache, dass wir früher keine allgegenwärtigen Mobiltelefone hatten, sorgte für viele peinliche Festnetz-Anrufe, bei denen wir erst einmal die Eltern bitten mussten, mit der gewünschten jungen Dame sprechen zu dürfen. Oh Mann, hat das immer Überwindung gekostet. Ich erinnere mich dabei, dass mein Vater und ich eine sehr ähnliche Stimme am Telefon hatten. Als eine Nebensitzerin aus meinem Abijahrgang mit einem zuweilen ziemlich lockeren Mundwerk am Telefon einst einmal meinte, mir spaßhalber zweideutige Schlagfertigkeiten um die Ohren hauen zu müssen, war mein Vater – mit dem sie mich offensichtlich verwechselte – zwar sichtlich amüsiert, klärte sie aber aber dann ganz trocken auf, dass sie wohl eher seinen Sohn sprechen wolle. Damit dürfte er so ziemlich der Einzige gewesen sein, der sie sprachlos erlebte.

Und dann erst die ganzen Chat-Programme und Community-Websites wie myspace oder facebook. Niemals hätten wir daran gedacht, uns mit Webcams und Tastauren dem anderen Geschlecht zu nähern. Heute ist sowas völlig normal und meine Nichte kennt alle lokalen Zeitzonen ihrer weltweiten Chatfreunde auswendig. Beziehungen werden per myspace-Statusmeldungen geschlossen und per SMS wieder gelöst. Ob diese Moderne mit all ihren überwältigenden Kommunikationsmöglichkeiten Beziehungsanbahnungen einfacher gemacht hat? Leeza habe ich, trotz aller Internet-Kontakte, ganz "altmodisch" im realen Leben kennengelernt. Klinge ich schon, als würde ich von meinen Eltern synchronisiert? Mag sein. Aber zumindest erspart mir meine Ehe mittlerweile, dass ich mich nächtelang vor einem flimmernden Monitor wach halten muss um ein Date zu bekommen... Daher mein Tipp an den Nachwuchs: Nachbarn haben manchmal auch schöne Söhne und Töchter! ;-)

Tags für diesen Artikel: chat, handy, neues jahr, silvester, teenager, wien

Nokia 5310 Handyflunder

Montag, 10. Dezember 2007 12:32 Lob & Tadel Maegz Kommentare (14)

Vor kurzem stand der runde Geburtstag meiner Herzdame an. Da sich ihr Handy-Verschleiß (ihre haben immer die Fallsucht oder suchen Kontakt mit scharfen Schlüsseln...) mit unserem langgehegten Wunsch deckt, endlich beide das gleiche Modell zu haben, fand ich ein stylishes Mobiltelefon ein schönes Geschenk. Meine Wahl fiel auf das flache neue Nokia 5310 XpressMusic (für sie in Rot, für mich in Blau). Warum genau und wie es sich bis jetzt bewährt hat gibt es jetzt als sponsorfreien Handytest.

Bei Mobiltelefonen habe ich keine bestimmten Marken-Vorlieben; lediglich mit Nokia verbindet mich eine innige Haßliebe. Ich finde deren Geräte einfach zu bieder und die beigefügte Software* „PC Suite“ kann einen wirklich vergraulen. Aber manchmal bringt Nokia auch zeitlose Klassiker auf den Markt. Mein altes 6230 war ein solches Exemplar. Ich weiß durchaus auch die Vorteile von Siemens-Handys zu schätzen oder finde Sony Ericsson mutiger im Design. Aber gerade deren letzte übertriebene Entwürfe (Tasten in Reiskorngröße beim W880i, Farbkombinationen lila und braun beim K770i) haben mich veranlasst, nach Alternativen zu suchen. Das neue 5310 von Nokia sieht schlicht sportlich aus und glänzt vor allem mit seinem tollen Display und einer soliden Tastatur. Da merkt man einfach die langjährige Erfahrung in der Handy-Fertigung.

PLUS: Die Verarbeitung des neuen 5310 ist sehr gut und die Tastatur lässt sich ausgezeichnet bedienen. Die Tasten haben einen ausgezeichneten Druckpunkt; so lassen auch lange SMS schnell tippen. Im Dunkeln leuchtet die Tastatur gleichmäßig und deutlich. Auffällig ist vor allem die flache Bauform (nur 9,9 mm) mit hochwertig wirkenden farbigen Aluminium-Elementen, die sich ganz offensichtlich am Sony Ericsson W880i orientiert. Genau wie dieses bringt das 5310 ausgefeilte Musikfunktionen mit. Am auffälligsten sind dabei die drei roten Tasten links neben dem Display. Dieses hochauflösende LCD-Aktivmatrix-Display (QVGA) ist überhaupt : 240 x 320 Pixel bei 16,7 Millionen Farben – das ist brilliant wie ein Computermonitor; daneben sehen andere Handys einfach blass aus. Die Helligkeit des Displays reguliert ein Umgebungslichtsensor. Bei Dunkelheit wird die Leuchtkraft etwas reduziert; das schont die Augen und den Akku. Im normalen Dauerbetrieb (24h, einige Spiele, SMS und Telefonate) hält der Akku etwa vier bis fünf Tage, das ist normaler Durchschnitt. Ich weiß, dass das eigentlich kein ausschlaggebendes Kriterium sein sollte, aber die eingebauten Klingeltöne sind (wie fast immer bei Nokia) ausgezeichnet. Ansonsten beherrscht das 5310 auch MP3, AMR, WAV, AAC, eAAC+ und WMA, sowie 3GP- und MP4-Videos. Mit der mitgelieferten 2 GB-microSD-Karte kann man so schon ein paar Filme und einige Musikalben mitnehmen. Der Klang über den eingebauten Lautsprecher ist exzellent: Eine klare Wiedergabe von Sprache und Musik, da kann selbst Sony Ericsson mit seiner Walkman-Reihe nicht mithalten. Im Inneren des 5310 sorgt ein spezieller Audio-Chip für kristallklaren Sound. Handelsübliche Kopfhörer oder das mitgelieferte kabelgebundene Musik-Headset mit Fernbedienung kann man ganz einfach an der eingebauten 3,5 mm Klinkenbuchse anschließen. Andere Hersteller (ja Sony Ericsson, ich meine euch) setzen da leider immer noch auf spezielle Stecker. An den PC kann man das 5310 mit dem mitgelieferten USB-Datenkabel anschließen (wahlweise auch als externen Wechselspeicher, Nokia-Treiber müssen jedoch installiert sein). Bis jetzt ist alles super und das Nokia 5310 mein neues Traumhandy. Leider patzt Nokia mal wieder bei Kleinigkeiten.

MINUS 1: Auf der mitgelieferten Karte sind einige Songs und Videos vorinstalliert (unbekannte Interpreten die keiner braucht). Leider lassen sich diese nicht löschen, weil das angeblich Systemdateien seien. Wie bitte? Das Handy braucht diese Lieder um überhaupt zu funktionieren? Um Platz zu schaffen, habe ich es nach einiger Zeit geschafft die Karte mit einer Spezialsoftware zu formatieren (löschen lassen sich die Lieder nämlich auch am PC nicht). Leider zeigte die Karte danach nur noch 1 GB Speicher an. Es kostete mich fast einen Nachmittag um die Karte leer und mit 2 GB Speicher normal benutzen zu können.** Liebe Marketingspezies bei Nokia: Wenn ihr schon ungewollte Songs mitliefert, dann sorgt wenigstens dafür, dass man sie auch einfach wieder los wird. Ich habe für die Karte im Lieferumfang bezahlt und lasse mir nicht vorschreiben, wie ich sie nutzen darf. Mit meinem Eigentum mache ich, was ich möchte.

MINUS 2: Normalerweise dient eine Playlist (m3u oder pls-Datei) dazu, MP3s in einer bestimmten Reihenfolge wiederzugeben. Das ist gerade bei Soundtracks oder Samplern (also bei verschiedenen Interpreten) sehr nützlich, da manche MP3-Player die Reihenfolge sonst nach Anfangsbuchstaben oder Änderungsdatum der Datei durcheinanderwürfeln. Leider kann man beim 5310 keine auf dem PC erstellten m3u-Playlists nutzen. Egal wohin man die Playlists vom PC auf das Handy kopiert, sie funktionieren einfach nicht. Am einfachsten laufen Playlists, wenn sie sich im gleichen Ordner befinden wie die MP3-Dateien auf die sie verweisen. Bei Sony Ericssons Walkman-Handys funktioniert das tadellos. Nokia möchte aber, dass man entweder die beigefügte PC-Suite zur Verwaltung seiner MP3-Sammlung benutzt oder dass man die Lieder einzeln im Handy einer Playlist zufügt. 2 GB Platz für ca. 60 CDs und dann so umständlich? Nehmt mir das nicht übel Nokia, aber das Klassenziel ist verfehlt. Entweder ihr orientiert euch an Standards (m3u ist einer) oder eure XpressMusic Handys werden nie am Walkman-Thron von Sony Ericsson kratzen. Ich denke aber, dass sich das problemlos mit einem Firmware-Update beheben ließe.

MINUS 3: Ich habe es bis jetzt nicht geschafft, Videos mit 320 x 240 Pixel auf dem Handy anzuschauen (unabhängig von Software und Dateiformat). 3GP-Videos von meinem W610i mit 176 x 144 Pixel spielt es allerdings (interpoliert) ab. Auf eine Rückmeldung von Nokia zu diesem Problem warte ich noch.

Letztendlich bleibt das Nokia 5310 also ein modernes, bezahlbares Handy mit einem fantastischen Display, einer bequemen Tastatur und einem schlanken hochwertigen Gehäuse. Die Bedienung ist gewohnt einfach und eigentlich kann das Handy alles, was man so von einem modernen Mobiltelefon erwarten darf: Schnappschüsse mit der eingebauten Kamera fotografieren (2 Megapixel, leider kein Fotolicht), SMS und MMS schreiben, Musik hören und kleine JAVA-Games spielen. Wenn Nokia jetzt dem ansonsten tollen Handy die Kinderkrankheiten noch austreibt und aufhört, die Kunden durch proprietäre Lösungen (nicht löschbare vorinstallierte Songs, Playlists) zu gängeln, dann wird das 5310 wirklich ein Killer für das W880i oder seinen Nachfolger das W890i.

Nokia 5310 XpressMusic in „Sakura Red“ oder „Warrior Blue“ für ca. € 250,— ab Dezember 2007 (einzelne Exemplare als Import schon seit ca. vier Wochen im Internet erhältlich).

*Mit der neuesten Version von Mobile Master kann man übrigens das Nokia 6300 auf dem PC bearbeiten (Adressbuch und Telefonnummern, SMS, Kalender, etc.); da das 6300 technisch sehr eng mit dem 5310 verwandt ist, kann man es auch mit Mobile Master statt der Nokia PC-Suite benutzen.

** Man muss ja immer schön fair bleiben: Zumindest für das Formatierungsproblem von 1 GB auf 2 GB kann Nokia nichts. Schuld sind wohl alte Speicherkartenleser, die nur bis 1 GB formatieren können. Bei pctipp.ch steht, wie man das wieder hinbekommt.

Tags für diesen Artikel: 5310, geburtstag, handy, mobiltelefon, musik, nokia, telefon

Eleganz vs. sportliche Schönheit

Mittwoch, 8. November 2006 12:15 Boys toys Maegz Kommentare (2)

Das Glück mit meinem neuen Benq-Siemens EL71 währte nicht lange. Es ist wirklich eine elegante Schönheit, aber manchmal eben auch eine ganz schöne Zicke. Meistens lief unsere Kommunikation recht einseitig, weil sie einfach mangels Netzempfang nicht zuhörte. Und wenn ich mit ihr sprach, verschluckte sie oft die Hälfte. Aber viele andere Bugs haben sich mit mehreren Firmware-Update seit Erscheinen längst behoben. Und so ging ich davon aus, dass unsere Beziehung stabil ist. Aber leider musste ich neulich feststellen, dass mir das kleine silberne Luder alle Termine im Kalender abgesagt, sprich gelöscht hat. Für jemanden wie mich, der seinen Alltag im Telefon organisiert ein herber Schlag. Aber es kam noch besser. Erdreistete sich das Ding nicht auch noch zwei Tage später alle meine Telefonnummern und Adressdaten in die ewigen Jagdgründe hinterher zu schicken?! So konnte das nicht weitergehen. Und so habe ich sie jetzt erst mal zum Arzt (E-Plus Service) geschickt, der nachschauen soll, ob noch alles richtig tickt. Aber so oder so, das Vertrauen ist dahin. Ein hinreißend schönes Äußeres ist eben nicht alles. Klar hatte sie auch innere Werte, aber was, wenn sie mich früher oder später wieder so hinterging? Ich lernte ja bereits, dass äußere Schönheit nichts zählt, wenn es an den inneren Werten mangelt.

Es ist ja nicht so, als ob ich während unserer kurzen Beziehung nicht auch Augen für andere gehabt hätte. Andere Mütter haben auch schöne Telefone. Aber wenn schon, dann sollte die nächste Beziehung wirklich robust und von Dauer sein, eben etwas Besonderes. Und dann entdeckte ich diese sportliche Schönheit Nokia 5500...
Es ist wie mit den Capulets. Ich mag Nokia eigentlich nicht. Hat jeder, nicht sonderlich aufregend, aber robuste Qualitäten. Eher eine Bauerntochter. Aber mein 6230 hat mich ja auch fast klaglos lange Zeit begleitet. Aber so was Schwedisch-Japanisches (W850i) wäre zur Abwechlsung ja auch mal exotisch und reizvoll gewesen. Und so musikalisch. Hatte ich noch nie. Aber der etwas spröde Gummi-Charme des 5500 in Orange hat mich doch die ganze Zeit über fasziniert. Und immerhin hat mir mein 6230 aus derselben Familie immer zugehört. Niemals litt unsere Beziehung unter den Verständigungsproblemen wie beim EL71. Letztendlich überzeugt haben mich aber die Russen. Die haben doch tatsächlich auf extreme Art getestet (u.a. in Bier und Milch ertränkt, im Staubsaugerbeutel gequält, aus 6 m Höhe geworfen und zweimal mit dem Auto drübergefahren) wieviel Nehmerqualitäten im Outdoor-Handy 5500 wirklich stecken (unbedingt die Videos ansehen!). Danach war klar: Meine neue Schönheit geht mit mir durch dick und dünn – in gutem wie in schlechtem Wetter. Da war es um mich geschehen...

Mittlerweile sind wir fast eine Woche zusammen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Unsere Beziehung läuft toll, ich kann jederzeit mir ihr reden und alles kommt glasklar bei ihr an (im E-Plus Netz). Bisher hat uns das Wetter noch vor keine größeren Herausforderungen gestellt, aber egal. Mit ihrer schlanken Taille macht sie auch auf dem Schreibtisch eine schicke Figur. Und ihre Stimme (Klingeltöne, MP3s & Co. über den Lautsprecher) klingt auch ganz betörend: Laut, durchsetzungskräftig aber nie piepsig. Wenn das jetzt mal nicht die große Liebe ist..?

PS: Fahrrad fährt sie genauso gern wie ich... *sigh*
PPS: SMS liest sie mir sogar laut vor... OK, sie hat manchmal noch ein wenig Probleme mit unsere Sprache, aber sie bemüht sich wenigstens.
PPPS: Auch beim Sport macht meine kleine orange-schwarze Schönheit eine gute Figur: Sie führt mein Läufer-Tagebuch (wenn ich denn liefe...), zählt meine Schritte und sagt mir während des Trainings sogar meine Strecke laut an.
PPPPS: Musikalisch ist sie auch noch! Hat Kopfhörer mitgebracht und teilt meine Musik mit mir. Bis zu 2 GB kann sie sich merken. 512 MB bringt sie schon mit. Ist das nicht toll?
Tags für diesen Artikel: Handy, Nokia, Outdoor, Spielzeug, Sport, Telefon
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Blogrocker Maegz


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