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Artikel mit Tag Hochzeit

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Flitterwochen

Sonntag, 17. Mai 2009 21:59 Unterwegs Maegz Kommentare (2)

20 Monate nach der Hochzeit kann man auch schon mal in die Flitterwochen fahren. Zumal der letzte "richtige" Urlaub gut drei Jahre her ist. Dazwischen gabs fast nur Arbeit und Umzüge. Deshalb jetzt endlich richtig, mit wegfliegen, Strand, Meer, Erholung, Sonne, blauem Himmel, fantastischer Natur und allem, was sonst noch dazugehört.

Nach viel zu vielen Recherchen im Internet fiel unsere Wahl wirklich last minute auf Griechenland. Sithonia hat wirklich ein paar wunderschöne einsame Strandbuchten parat, dazu aber auch grün bewaldete Berge und eine serpentinenreiche Küstenstraße, die sich hinter Südfrankreich nicht verstecken muss.

Es war ein schöner Urlaub, tolle Flitterwochen und eine (dringend benötigte) erholsam entspannte Woche. Ist eben nur immer alles viel zu schnell vorbei... Aber mal sehen: Vielleicht bekommen wir das ja doch noch hin mit dem Indian Summer. Irgendwann.

Tags für diesen Artikel: fliegen, flitterwochen, griechenland, hochzeit, meer, reise, strand, unterwegs, urlaub

Heiratshilfe

Donnerstag, 1. November 2007 18:08 Alltägliches Maegz Kommentar (1)

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)

Wenn man sich für das Ja-Wort entscheidet, gibt es ab dem Antrag eine Menge zu organisieren. Da man im Idealfall nur einmal heiratet ist natürlich gleichzeitig alles eine Premiere, von der Kleidung bis zur Feier. Neben guten Ratschlägen von Eltern, Tanten und Freunden kann man sich heutzutage auch im Internet informieren, was man rund um eine Hochzeit alles beachten sollte. Ein Portal, das sich dieses Themas annimmt ist weddix.de.

Als Leeza und ich uns entschieden zu heiraten wollten wir vor allem eines – keinen Stress mit den Vorbereitungen und der Feier. Schließlich wollten wir unsere eigene Hochzeit ja entspannt genießen. Dennoch gibt es natürlich einiges zu erledigen und man schaut schon, wo man Tipps bekommen kann; schließlich muss man das Rad ja nicht neu erfinden. Außerdem gibt man mit eigenen Ideen dem Ganzen auch eine individuelle Note. Im Internet gibt es einige Seiten zum Thema, leider taugen die meisten davon nichts. Eine löbliche Ausnahme bildet das Hochzeitsportal weddix.de, welches redaktionelle Inhalte zu vielen Stichwörtern liefert. Die Seite enthält viele Beiträge, wirkt aber dennoch straff gestaltet (dank des übersichtlichen Layout-Raster) und man findet relativ schnell die gewünschten Artikel.

Die Themen behandeln von der Hochzeitseinladung bis zu den Formalitäten nach der Trauung so ziemlich alles, wobei es zu jedem Themenkomplex mehrere Artikel gibt. Wer also Textvorschläge für Karten benötigt oder wissen möchte, wo man sich nach einer Hochzeit bzw. Namensänderung überall ummelden muss, wird hier fündig. Schmuck (Trauringe), Reisetipps und Brautmoden werden ebenfalls ausführlich dargestellt. Für ganz Bequeme können viele Dinge auch gleich über weddix bestellt werden; das Sortiment reicht von den Hochzeitsmandeln bis hin zum Autoschmuck.

Alles kann, nichts muss. Das Angebot ist da, aber dass ich meine Hochzeitskarten als Mediendesigner selbst gestaltet habe, liegt ja auf der Hand. Aber trotzdem wäre bei manchen Aspekten ein wenig Hilfestellung recht nützlich gewesen. So kann sich jeder, der sich fürs Heiraten interessiert, schon einmal auf einem Hochzeitsportal wie weddix.de vorab informieren und vielleicht sogar manche Dinge direkt darüber abwickeln. „Traut euch“ und schaut doch einfach mal rein ;-)

Tags für diesen Artikel: heiraten, hochzeit, tipps, trauringe, trigami

Fluch der Karibik

Montag, 17. September 2007 22:11 Alltägliches Maegz Kommentare (6)

Wie fasst man den eigenen Hochzeitstag in Worte? Selbst drei Tage später können wir noch gar nicht ganz fassen, was für einen fantastischen Tag wir letzten Freitag erlebt haben. Vermutlich empfindet das jedes Brautpaar so oder ähnlich. Aber es hat wirklich einfach alles gepasst: Das Wetter war sonnig & warm, die Location gediegen elegant und das Catering äußerst lecker. Den Gästen hat es gefallen und wir haben über 1.500 Fotos und 1,5 Stunden Videomaterial um diesen wunderschönen Tag noch einmal Revue passieren zu lassen.

Viele fleißige Hände haben uns geholfen, dieses Tag so unvergesslich schön zu machen, wie er letztendlich geworden ist: S., die es geschafft hat, die vielen schönen Momente des Tages ganz unbemerkt in Fotos festzuhalten. D. der mir musikalisch den Rücken freigehalten hat und auf den ich mich am DJ-Pult einfach verlassen konnte. Meinen Bruder R. der das Ganze gefilmt hat und den Chauffeur zum Standesamt gegeben hat sowie überhaupt unsere Familien, die immer für uns da waren und bis morgens geholfen haben.

„Lustige“ Programmpunkte gab es keine, wofür wir dankbar waren. Karaoke ließ sich ganz elegant immer wieder mal einstreuen und die einzige Überraschung war ein wirklich schönes Saxophon-Solo von L.s Cousin, das mich so berührte, dass ich am liebsten die Zeit angehalten hätte. Ging ja aber nicht. Jede Minute dieses auch sehr anstrengenden Tages lief unerbittlich mit der Zeit davon. So bleiben die vielen Eindrücke als Erinnerungen.

Den Samstag haben wir nach viel zu wenigen Stunden Schlaf damit begonnen, die Hochzeitsgeschenke auszupacken. Die Wohnung sah ohnehin schon aus wie ein Schlachtfeld, aber das konnten wir noch toppen. Der Höhepunkt war es, Geld aus einer mit Sand gefüllten Schatztruhe mit Hilfe eines Sandspielzeugsets für Kinder auszusieben. Wir haben für diesen Fluch der Karibik und die sieben (in Worten S-I-E-B-E-N!!) Kilo Kleingeld insgesamt zwei Stunden gebraucht. Dann galt es noch diverse Pflanzen mit gefalteten Scheinen abzuernten. Diese habe ich anschließend noch gebügelt, sonst hätte der Geldautomat der Bank sie garantiert nicht akzeptiert. Samstag Abend fielen wir dann in einen komatösen 12-stündigen Schlaf. Die Quittung für einen wunderschönen Tag und sechs Monate Vorbereitung dafür...

Tags für diesen Artikel: Erinnerungen, Geschenke, Hochzeit, Tag danach, the day after

Calla mango oder die Ruhe vor dem Sturm

Donnerstag, 13. September 2007 21:29 Alltägliches Maegz Kommentare (4)

Es ist später Abend, aber aus der Innenstadt klingt noch Liedfetzen vom Weindorf hinüber; ich erkenne "Country Roads" von John Denver. Das geht auch noch nach vielen Flaschen Wein. "Deutschlands gemütlichstes Weindorf" findet noch bis morgen Abend rund um das Rathaus statt. Auf dem Marktplatz davor werden sich morgen Mittag zwei junge Leute einfinden, welche zu heiraten gedenken. Einer davon bin ich.

Wir wollten keine übertrieben aufwändige Feier, sondern auf dem Teppich bleiben. Trotzdem bleiben bis zum Schluss noch viele Kleinigkeiten, die einem erst kurz davor einfallen und erledigt werden müssen. Oder warum sonst fährt man einen Tag vor der eigenen Hochzeit noch Pappgeschirr und Alufolie besorgen, mit dem man dann den Gästen den Kuchen mitgeben kann? Netter Brauch. Aber wer hat schon Pappgeschirr zu Hause? Oder die Sache mit dem Brautstrauß. Holt man den heute oder doch erst morgen? Der Blumenladen kann den bestimmt besser kühl stellen als ich, also morgen. Aber wer sagt einem auch, dass der Bräutigam den Strauß besorgen muss? Bestellt hat ihn L. aber bezahlen und holen werde ich ihn. Dann trage ich so ein Blumendings zum Anstecken mit einer Calla mango. Das macht man als Mann wohl auch nur einmal im Leben: Wissen was eine Calla mango überhaupt ist. Die übrige Blumendeko hat meine Schwiegermutter organisiert: Gefüllte cremefarbene Rosen. Wie sowas aussieht, seht ihr oben. Also Brautstrauß: Calla (Blume) in Farbe mango. Check. Eine meiner Tanten muss vom Bahnhof abgeholt werden und meine Mutter und meine Schwester haben nichts Besseres zu tun, als nach einer 700 km Fahrt erst mal 11 Kuchen zu backen. Ringe nicht vergessen! Vielleicht auch noch mal früh Auto waschen, das ist wirklich dreckig. Aber kein hupender Autokorso! Hoffentlich hat sich niemand schlechte Kreuzreime oder "lustige" Spiele ausgedacht. Es wird aber Karaoke geben, ist mal was anderes auf einer Hochzeit. Außerdem habe ich L. schließlich beim Karaoke kennengelernt. Wir haben eine Fotografin und auf jedem Tisch liegt eine Einwegkamera. Mein Bruder filmt mit dem Camcorder. Im Gegensatz zu derart medial gut erfassten Ereignissen erzählt mir L. vom dem tonlosen Super 8-Film der Hochzeit ihrer Eltern. Meine hatten nur schwarzweiße Bilder zur Erinnerung. Ob ich mich daran gewöhne, dauernd einen Ring zu tragen? Nächste Woche Montag haben wir schon wieder einen Besichtigungstermin für eine gemeinsame Wohnung. Ich muss unbedingt morgen früh noch den Konditor anrufen und ihm sagen, dass er die Hochzeitstorte später bringt, weil das sonst zeitlich zu knapp wird mit dem Aperitif-Empfang vor Kaffe und Kuchen. Mein Handy klingelt pünktlich fast jede Viertelstunde; muss dringend einen neuen Klingelton reinmachen, diesen kann ich nicht mehr hören. An die Kabeltrommel denken, sonst hat die Karaoke-Anlage keinen Strom. Ausweise für das Standesamt nicht vergessen, besser Trauzeugen auch noch mal daran erinnern. Wird am Samstag Irgendetwas anders sein? Ich habe L. gesagt, dass ich möchte, dass sie weiter meine Freundin bleibt. "Frau" das klingt so alt. Außerdem ist es ja von Vorteil in einer Ehe auch befreundet zu sein, oder? Ich muss mein Laptop mitnehmen, damit S. ihre Bilder immer wieder darauf zwischenspeichern kann. Ob unsere Sitzordnung aufgeht? D. hat heute abgesagt, die Trennung von F. ist noch zu frisch. Er kommt und hilft mir beim Karaoke. Ich hatte beide eingeladen. Der Hochzeitswalzer? Sitzt eigentlich. Das Wetter wird super, hatte ich auch so bestellt. Wer wohl morgen noch alles beim Standesamt erscheint, mit dem wir noch gar nicht rechnen? Jetzt nur noch so ein bißchen runterkommen und rechtzeitig schlafen gehen. Wird ein langer Tag morgen. Ob es der schönste im Leben wird? Wer weiß. CSI kommt im Fernsehen und lenkt mich kurzzeitig ab. Zwischen Leichen und ungeklärten Verbrechen noch ein paar Gedanken im Blog festhalten. Die Ruhe vor dem Sturm quasi.

Tags für diesen Artikel: am tag davor, blumen, gedanken, hochzeit, tipps, vorbereitungen, zu tun

Von Trennungen & dem Durchschnitt

Freitag, 24. August 2007 09:25 Alltägliches Maegz Kommentare (2)

"Mir scheint, so kurz vorher hört man sonst nur von Auflösungen im Pärchen-Dschungel." Das schrieb der ebenfalls heiratende Cupitronic vor acht Wochen als Kommentar in mein Blog. Wenn ich doch gewusst hätte, wie Recht er damit hat. Vielleicht fällt es einem vor einer Hochzeit auch nur mehr auf. Aber drei Trennungen innerhalb von ca. vier Wochen im Freundes- und Familienkreis sind schon mehr als nur eine statistische Häufung. Genau heute in drei Wochen und drei Stunden wird es ernst für L. und mich und ja, manchmal sind wir schon ein bißchen aufgeregt wegen allem, was da kommt; L. vielleicht ein bißchen mehr als ich, denn sie bekommt dann immer schwitzige Hände, wenn wir darüber reden :-) Natürlich ist das auch emotional und gerade, wenn links und rechts neben einem die Trennungen wie Granaten auf dem Schlachtfeld der Liebe einschlagen, denkt man sehr oft über alles nach. Gerade, wenn man dann auch noch zusammen Wohnungen sucht, argumentiert man vielleicht auch mal ein bißchen dynamischer. Aber letztendlich schweißt einen das, wenn man es zusammen durchsteht, auch wieder zusammen. 

Irgendwann lacht man wahrscheinlich sogar zusammen darüber. So wie Senta Berger und Michael Verhoeven im Spiegel-Interview. Steht man am Anfang eines gemeinsamen Lebensweges erscheinen einem deren 41 Jahre Ehe sehr lang. Umso schöner, wenn Michael Verhoeven dann sagt "Ich hätte gern, dass die Zeit, die uns noch bleibt, viel langsamer vergeht.". Sowas gibt einem Sicherheit. Genauso wie vielleicht die Tatsache, dass wir uns ja exakt im deutschen Durchschnitt befinden: Männer heiraten 2005 mit 32,6 Jahren, Frauen mit 29,6 Jahren. So falsch können wir also gar nicht liegen. 1995 waren die Männer noch durchschnittlich 29,7 und Frauen 27,3 Jahre alt. Zugeständnisse an den seither veränderten Zeitgeist oder die flexibleren Anforderungen im Beruf (Ausbildung, Studium, Praktikum)?

Überproportional unlustig sind ja die durchschnittlichen Kommentare zur bevorstehenden Hochzeit: Schale Witze wie "Da haben sich wieder zwei ins Unglück gestürzt" wenn ein hupender Konvoi vorbeifährt, fand ich ja schon immer unterste Schublade. Aber wie reagiert man, wenn einem "Herzliches Beileid" gewünscht wird? Und warum tragen solche Leute dann einen Ehering? Nichtsdestotrotz, unsere Ringe sind da und sie sind sehr schön. Kleid und Anzug haben wir ebenfalls, das Essen ist gebucht und klingt auf der Karte schon sehr lecker. Eine Kostprobe seiner Süßspeisen-Auswahl überzeugte uns dann vollends vom gewählten Gastronom. Nur noch den Blumenschmuck klarmachen und auf die nächsten 41 Jahre freuen. Hab ich was vergessen?

Tags für diesen Artikel: heiraten, Hochzeit, Ringe, Trennung
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Blogrocker Maegz


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Glass24Jeri zu Blog rockin' beats
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dunski zu Silvesterübelkeit
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Joe zu Silvesterübelkeit
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