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Schnupfus maximus

Mittwoch, 26. November 2008 06:08 Alltägliches Maegz Kommentare (4)

<Selbstmitleidmodus ON>

Meine Frau hat einen schwerkranken Patienten zu ertragen – mich. Ok, eigentlich ist es nur ein Schnupfen, aber Männer leiden ja immer ein bißchen mehr. Damit es bei uns auch authentisch nach Krankenlager aussieht, habe ich prophylaktisch schon mal sämtliche Utensilien auf alle Zimmer verteilt: Überall stehen Taschentuchspender, wahlweise in Menthol oder kuschelsanftem Limone. Dazu kommen zwei Nasensprays, ein Inhalator, eine Nasendusche, Erkältungstee, Atemwegstabletten, Zink-Brausetabletten und Chlorhexamed Forte*. Soll ja auch wirken. Damit – so mein kindlich-männlich pragmatischer Plan – bombe ich die Schnupfenbazillen dahin zurück, wo auch immer ich sie mir eingefangen habe. Ansonsten gilt die Devise: Wenn schon leiden, dann richtig. Der Fairness halber muss ich allerdings auch anmerken, dass ich seit einigen Jahren schon nicht mehr krank war.

Aber ist ja klar, dass es mich in meiner ersten freien Woche seit einem halben Jahr erwischt. Gute Mitarbeiter werden immer im Urlaub krank. Ok, wie Urlaub hat sich das bis jetzt nicht angefühlt, schließlich war ich jeden Tag im Sender und habe ein paar Stunden gearbeitet. Heute muss ich auch wieder rein; Urlaub hatte ich irgendwie anders in Erinnerung. Der letzte "richtige" Urlaub ist vielleicht auch nur zu lange her (2,5 Jahre), so dass ich mich wahrscheinlich nicht mehr richtig erinnere.

Wenigstens habe ich noch Zeit, meiner wiederentdeckten Leidenschaft nachzugehen: Ich arbeite gerade mal wieder chronologisch alle Asterix & Obelix-Comics auf. Ist eben auch mal wieder schön in nostalgischem Comicflash zu schwelgen. Hach...

<Selbstmitleidmodus OFF>

*Lutschtabletten für den Hals! Ich hab ja noch die Lutschpastillen vergessen! Und die Vitamin C + Zink-Lutschtabletten.

Tags für diesen Artikel: comics, job, krank, schnupfen, typisch mann, urlaub

Kinderspaß mit Maegz

Freitag, 10. Oktober 2008 11:48 Musik Maegz Kommentare (0)

Wer öfter am Telefon arbeitet kennt bestimmt die schrägen Typen, die manchmal anrufen. Bei mir ruft zum Beispiel abends oft irgendein Perverser auf der Verkehrshotline im Studio an und sagt dann nichts. Aber man hört ihn ab und zu atmen. Und dann natürlich die Telefonstreiche der Kinder: Jedes Polizeirevier, jede Rettungsleitstelle und jeder Pizza-Lieferservice kann davon wohl ein Lied singen. Gestern Abend hat sich dann wieder mal so ein Balg auf die Verkehrshotline ins Studio gewählt und mit viel zu junger Stimme (natürlich betont tief) einen "Blitzer" gemeldet. Weil mir die Stimme zu jung vorkam, habe ich nachgehakt und gefragt welche Marke das Auto hat aus dem geblitzt wird und ob es ein Bus ist. Natürlich ist er mir auf Leim gegangen. Woher sollte er auch wissen, dass bei uns im Kreis nicht aus blauen Mercedes-Bussen sondern aus silbernen und roten VW-Bussen geblitzt wird? Klar, solche Fakes sende ich nicht; vor allem, wenn man im Hintergrund noch andere Kinderstimmen kichern hört. Normalerweise erkundigen sich unsere Anrufer auch nie, wann das jetzt genau im Radio läuft... Fünf Minuten später klingelt die Verkehrshotline wieder (diese Ungeduld der Jugend, ts ts ts). Scheint mir die gleiche Nummer zu sein und bingo: Wieder unser Kandidat vor dem Stimmbruch.



Ich melde mich mit dem Sender- und meinem Namen: Hallo wen hab ich dran?
Pause (überlegt, dann viel zu junge Stimme die versucht tief zu sprechen): Den Dieter (der 5 Minuten davor noch Uwe hieß)
Ich so: Hallo "Dieter"
"Dieter" so (versucht betont deutlich zu sprechen): Ich möcht ein' Stau melden.
Ich so: Mhm, und wo soll der sein?
"Dieter" so: Auf der A81 Richtung Stuttgart
Ich so: Mhm, von wo nach wo?
"Dieter" so: Von Karlsruhe nach Stuttgart. (für Ortsfremde: Da läuft die A8 lang und die kennt hier im Südwesten jeder aus leidgeprüfter Erfahrung, der schon mal am Leonberger Dreieck im Stau stand)
Ich so: Da ist leider keine 81, das ist die 8. Und außerdem bist du ein bißchen zu jung um ein Auto zu fahren. Findest du nicht?
"Dieter" so: Ich bin nicht jung! (nein, nur noch nicht im Stimmbruch)
Ich so: Mmmm, ja. Aber dann wüsstest du, dass die 8 da lang geht und nicht die 81.
"Dieter" so: Oh... dann hab ich mich versprochen. Äh, 'Tschuldigung.
Ich so: Kein Problem, wenn ihr einfach nur keine Telefonscherze mehr macht, dann ist das schon in Ordnung.
"Dieter" so: Nein nein, aber das mit dem Blitzer gerade eben war ernst. (ja klar...)
Ich so: Und deshalb ruft ihr auch ständig an und meldet ständig Blitzer und Staus. Ich hab jetzt eure Nummer, wenn das noch mal vorkommt, dann überlegen wir uns was, ok?
"Dieter" so: Der Blitzer ist ernst (merke: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...)
Ich so: Ok, alles klar...
"Dieter" so: Melden Sie den?
Ich so: Ciao...
"Dieter" so: Ciao.

Der "Dieter" muss noch viel lernen...
Tags für diesen Artikel: anrufer, fake, job, radio, studio, telefon, verkehrshotline

Mein erster Tag beim Radio

Montag, 9. Juni 2008 23:54 Alltägliches Maegz Kommentare (6)

Tags für diesen Artikel: aufsatz, job, mein erster tag, neu, radio

Wer will williger Werber werden?

Donnerstag, 30. August 2007 09:28 Alltägliches Maegz Kommentare (3)

Richtiger müsste diese Alliteration wohl eher heißen "Wer will billiger Werber werden"? Was branchenintern kein Geheimnis mehr ist, wird jetzt auch von der Bundesagentur für Arbeit bemerkt: Der Werbebranche fehlt der Nachwuchs. Dabei ist dieser Fachkräftemangel hausgemacht. Eine Branche, die davon lebt die Produkte und Dienstleistungen ihre Kunden aufzuhübschen und appetitlich für die Zielgruppe zu präsentieren, ist selbst ein immer unattraktiverer Arbeitgeber geworden. Wie konnte es dazu kommen?

Jahrelang wurden junge hungrige Grafiker und Mediendesigner mit hippem Umfeld (Tischfußball im Büro!), flexiblen Arbeitszeiten und großen Agenturnamen gelockt. Arbeit gab es genug und für die Frischlinge duftete es nach einer großen kreativen Spielwiese. Wer die Ochsentour "viel Arbeit für wenig Geld" genügsam etwa 10 bis 15 Jahre durchhielt konnte zum Art- oder Creative Director aufsteigen und vielleicht irgendwann mal mit genug Erfahrung aussteigen, eine eigene Agentur gründen und endlich einen Porsche fahren. Nun ist es aber so, dass auch die Luxuskarossen aus Zuffenhausen über die Jahre teurer geworden sind. Und nach 15 Jahren gehört man in dieser Branche ohnehin zum alten Eisen und damit ausrangiert. Also ist heute der Status Quo, dass man sich als Praktikant zwar jahrelang mit den illustren Namen seiner Arbeitgeber schmücken kann, beim Einkaufen bezahlen kann man damit jedoch nicht. Dazu kommt, dass Werbeagenturen unter "flexiblen Arbeitszeiten" verstehen, dass man zwar morgens erst um 9 ins Büro muss, dafür aber inklusive Wochenende auch bis nachts verfügbar zu sein hat. Pünktlicher Feierabend um 7 oder 8 Uhr abends? Fehlanzeige. Aber hey, dafür spendiert der Chef die Pizza abends um 11. Ist doch toll?

Eine Freundin von mir arbeitet seit Jahren in einer Werbeagentur, die zwischendurch mehrmals Namen, Firmierungen und Geschäftsführer gewechselt hat. Mittlerweile verkauft ein Teil des Unternehmens aufblasbare Schafe als Sexspielzeug. Geld gab es nie reichlich und die Verträge wurden – wenn sie geändert wurden – auch nicht zum Vorteil der Angestellten umgeschrieben. Dafür gab es Stellenkürzungen und Überstunden satt – von einst ca. acht Mitarbeitern sind mittlerweile zwei übrig geblieben. Welche selbstverständlich dieselbe wenn nicht sogar noch mehr Arbeit erledigen sollen, wie früher das ganze Team.

Viele Kreative drängen daher in Marketing-Abteilungen in der Industrie. Nur zum Vergleich: Geregelte Arbeitszeiten, ein höheres Gehalt und mehr Urlaub sind die Eckdaten. Das muss nicht die Regel sein, aber die Wahrscheinlichkeit darauf ist wesentlich höher als in Werbeagenturen. Da viele Firmen Tariflöhne bieten oder sich zumindest daran orientieren müssen sind die Rahmenbedingungen oft wesentlich besser als in der freien Werbeindustrie. Ich arbeite als Mediendesigner bei einem Hersteller für optische Sensoren. Das mag sich nicht so spannend anhören, wie eine tolle Agentur mit ihrer cannesverdächtigen Werbung für Hundefutter und Haarshampoo. Aber dafür verfallen meine Überstunden nicht, sondern werden auf einem Gleitzeitkonto angespart. Davon kann ich entweder frei nehmen, wie ich mag oder es mir evtl. auch ausbezahlen lassen. Dank einer Kernarbeitszeit von 3,5 Stunden am Tag lassen sich auch anspruchsvollere Termine realisieren. Urlaub habe ich 30 statt dem in vielen Agenturen üblichen Mindestsatz von 25 Tagen. Ich verdiene fast 55% mehr als in einer Agentur. Und dabei habe ich noch die (relative) Sicherheit nicht morgen auf der Straße zu stehen, weil ein Kunde mit einem großen Budget abgesprungen ist.

Die Werbeagenturen formulieren das so: Wir bieten das anspruchsvollere, abwechslungsreichere und damit attraktivere Umfeld. Nur, was nützt mir letztendlich der Tischfußball im Büro wenn ich davon nicht meine Miete bezahlen kann? Die digitale Bohème sieht die Antwort in der eigenverantwortlichen Selbständigkeit und kreativen Netzwerken. Die Arbeit wird auf viele spezialisierte Freelancer aufgeteilt. Und warum? Weil Menschen kreativ arbeiten und dennoch (nicht nur finanziell) leben wollen. Dazu bedarf es individueller Freiräume und nicht nur flexibler Überstunden. Sobald die Werbebranche auf diesen Anspruch eine zufriedenstellende Antwort gefunden hat, wird sich der vermeintliche Fachkräftemangel schnell erledigt haben. Bis dahin verdienen die Kreativen lieber Geld. Unter Umständen eben auch durch eine Festanstellung in der Industrie.
Tags für diesen Artikel: agentur, arbeitsbedingungen, überstunden, beruf, grafiker, industrie, job, kreativer, latenite, werbeagentur

Osterhasi

Freitag, 6. April 2007 19:54 Alltägliches Maegz Kommentar (1)

Ich komme mir irgendwie vor, wie ein Wochenendblogger. Mein neuer Job ist eine fordernde Geliebte und verlangt meinen ganzen Einsatz. Leider habe ich immer noch kein Internet, so dass ich mich darauf beschränken muss, von Freitag bis Sonntag Abend ausführlicher im Netz zu stöbern und Blogs zu lesen.

Ostern war daher eine willkomene Abwechslung, da die letzten vier Wochen sehr arbeitsreich waren und die nächsten es wohl auch werden. Gerne hätte ich bereits eher über Volbeat geschrieben, die mit "Rock The Rebel – Metal The Devil" ein grandioses Album vorgelegt haben, welches L. und ich am 18. April auch live in der Rockfabrik bestaunen dürfen. Eine harte Rockabilly Mischung, bei der sich der Ex-Sänger einer Deathmetal-Combo von Elvis zu einer Art Metallica-Revival inspirieren lässt, bekommt man wirklich nicht alle Tage zu hören. Auf alle Fälle rummst es bei diesen dänischen Jungs mal richtig – satte Gitarrenwände, Doublebass und stimmige eingängige Melodien. Da fällt es nicht schwer, zum Fan zu werden.

A propos Dänemark: Adams Äpfel wäre noch so ein Tipp unserer nördlichen Nachbarn, den wir neulich im Kommunalen Kino entdeckten. Ein filmisches Kleinod mit Mads Mikkelsen, der einen (fast) unbelehrbar optimistischen Pfarrer spielt, welcher die schwierige Aufgabe hat, ehemalige Strafgefangene zu resozialisieren. Aber lest selbst...

So viele Blogeinträge, die ungeschrieben bleiben, weil die Inspiration höchstselbst eine flüchtige ist und die Worte schon verflogen, noch bevor ich sie tippen konnte. Aber vielleicht bekomme ich dafür 100 km fernab der Heimat auch noch eine Routine, damit ich sie wenigstens unter der Woche festhalte und am Wochenende gesammelt veröffentliche.

Tags für diesen Artikel: cd, job, kino

Wanderer zwischen den Welten

Sonntag, 11. März 2007 21:10 Alltägliches Maegz Kommentar (1)

Es ist mal wieder Sonntag Abend und Zeit die Koffer zu packen. Seit zwei Wochen pendle ich jobbedingt wöchentlich 180 km zwischen meiner Wohnung und meinem Büro. Dort (in der heimeligen Provinz) habe ich bei einer sehr netten älteren Dame Quartier bezogen, soll heißen, ich habe dort meine eigene kleine Wohnung. Und so bin ich in letzer Zeit damit beschäftigt gewesen, mein Notebook, Bücher, DVDs (meine Magnum Staffeln), Salzstreuer, Duschgel und was man eben sonst noch so alles in einem Haushalt braucht zwischen A und B spazieren zu fahren.

L. sehe ich jetzt nur noch sporadisch, weil sie an meinen freien Wochenenden ja auch teilweise Schichtdienst hat. Das ist nicht wirklich, was ich jetzt als "optimal" bezeichnen würde. Aber dank Handyflatrate macht sich allabendlich wenigstens mein Handy nützlich und die uns verbleibende Zeit nutzen wir, so gut wir können. Mein altes Mobiltelefon versuche ich unterdessen als Modem für mein Notebook in Gang zu setzen, denn Internet (von meiner 20 MBit Flatrate zu Hause wollen wir mal gar nicht reden...) habe ich dort unten leider nicht. So erklärt sich dann auch, warum ich nur noch selten bei anderen Blogs kommentiere. Im Büro komme ich gerade einmal dazu, ein paar wenige Blog-Einträge und Nachrichten zu lesen. Ich hoffe, dass wenigstens E-Mail übers Handy-Modem funktioniert und ich bald auch mal wieder ein bißchen regelmäßiger bloggen und vor allem kommentieren kann.

Dafür lässt sich mein neuer Job gut an. Die Einführung eines neuen Corporate Designs (und der Ausbau zur Corporate Identity) sowie die Messevorbereitungen für die HMI nehmen mich voll in Anspruch und die neuen Aufgaben machen Spaß (mit Ausnahme langer Besprechungen zum Thema Datenbanken). Aber das war es ja auch, warum ich gewechselt habe. Hier kann ich mich endlich mal wieder meinen Kernkompetenzen widmen und muss nicht so viel Zeit mit Nebenkriegsschauplätzen totschlagen. In meiner alten Firma hat in der Zwischenzeit mein Nachfolger das Handtuch geworfen, bevor er überhaupt richtig angefangen hat. Die Woche Einarbeitungszeit hat ihm wohl schon gereicht, um einen realistischen Eindruck von den derzeitigen Zuständen in der Firma zu bekommen. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen.

Ich hoffe also, demnächst mal wieder ein paar Bekannte in ihren Blogs besuchen sowie kommentieren zu können. Um Stöckchen kümmere ich mich dann ebenfalls später. Auch wenn ich mit dem iPod-Knüppel von Herrn Monovinyl dann schon hoffnungslos veraltet bin. Ich bleibe dran!

Tags für diesen Artikel: blog-abstinenz (unfreiwillige), job, pendeln

Over. Finished. Gone. Done. Out.

Freitag, 23. Februar 2007 14:25 Alltägliches Maegz Kommentare (5)

So fühlt es sich also an, die Freiheit. Über fünf Jahre vorbei. Oft hat man das Ende herbeigesehnt, aber es mussten ja auch erst einmal Alternativen gefunden werden. Jetzt ist er plötzlich da, der Tag, an dem alles vorbei ist. Letztendlich ein Job wie viele mit Höhen und Tiefen. Was bleibt ist die Arbeit, deren Ergebnis man hinterlässt und ein paar ehemalige Kollegen*. Mit einigen wenigen wird man befreundet bleiben. Ich werde die Zusammenarbeit mit manchen vermissen, weil es einfach gut funktioniert hat. Aber mir werden auch die Widerstände in Erinnerung bleiben, Verbesserungen für die Firma durchzusetzen. Windmühlen quasi. Vor mir liegt ein halber Ortswechsel, ein neuer Job, neue Aufgaben und neue Menschen. Auch dort wird es nette Kollegen geben. Und auch dort wird es Windmühlen geben. Aber es wird erst einmal eine Weile dauern, bis ich sie erkenne. Und bis dahin freue ich mich über drei restliche Tage Urlaub und eine Zukunft, die es erst einmal zu gestalten gilt. Auf zu neuen Taten!

*PS: Es gibt noch etwas das bleibt und mich an diesen Job erinnert... Mein Bett :-)

Tags für diesen Artikel: Freiheit, Job, Kündigung, letzter Tag, Zukunft

Neu

Montag, 19. Februar 2007 21:37 Alltägliches Maegz Kommentare (2)

Mir war mal wieder nach diesem Layout. Für Serdendipity gibt es anscheinend nicht so eine große Auswahl an guten Themes wie für Wordpress. Aber dieses hier (bei welchem ich die CSS an meine Vorstellungen angepasst habe) gefällt mir noch am besten.

Ansonsten gehts bei mir in den Endspurt. Noch ein paar Tage durchhalten und dann sage ich meiner alten Firma Adieu. Das ist auch der Grund, warum z.Zt. alle total durchdrehen und mein Telefon pausenlos klingelt. Kein Scherz, keine Übertreibung. Pausenlos. Sobald ich auflege, klingelt es weiter und der nächste möchte "noch irgendwas, bevor ich gehe". Zum Arbeiten komme ich vor lauter Telefonieren gar nicht mehr. Ist ja auch keine Wunder. Derzeit mache ich a) meinen Job as usual nur mit mehr Arbeit, b) die Dame vom (Telefon)amt und c) meinen eigenen Job-Abwickler. Die nächsten Tage darf ich nämlich noch meinen Nachfolger zumindest grob in seine Aufgaben einweihen. Heute hat er sich ganz wacker geschlagen, auch wenn er schon große Augen gemacht hat. Außerdem ist er die Arbeit mit Quark Xpress und Adobe Illustrator noch nicht ganz gewohnt ("Ich habe eigentlich nur auf InDesign gearbeitet" und "Haben Sie kein Freehand??"). Aber das wird schon noch. Und wenn nicht, kann ich auch nichts machen und außerdem wird mir das dann ziemlich egal sein. In meinem neuen Job halte ich mich nämlich gar nicht erst groß auf mit dem Einlernen. Um 9:00 habe ich am ersten Tag gleich eine große Besprechung. Recht so, rein ins kalte Wasser.

Ein Zimmer habe ich auch bald und jetzt muss ich nur noch einen Weg finden, wie ich mir dort über mein Notebook Fernsehen und Internet einrichte. Blöd, dass es die BASE Internet Flatrate nur mit einer 2-Jahres-Bindung gibt und anscheinend mein neuer temporärer Wohnort über keine UMTS-Anbindung via E-Plus verfügt.

Tags für diesen Artikel: Internet, Job, Neu, UMTS

The end is the beginning

Dienstag, 2. Januar 2007 12:27 Alltägliches Maegz Kommentare (5)

Da ist es also, das neue Jahr. 2007. Schon zwei Tage alt und noch alle Möglichkeiten offen. James Brown und Saddam Hussein durften es nicht mehr erleben. Das mit lautstarkem Getöse begangene Ende eines Jahres bringt auch immer den leisen Anfang eines neuen mit sich. Pläne, Ziele und Vorsätze habe noch jede Menge Raum, sich zu entfalten. Oder am übermächtigen Schweinehund, der mangelnden Disziplin oder den äußeren Umständen zu scheitern. Neues Spiel neues Glück. "Every new beginning comes from some other beginning's end" sangen Semisonic einst. Und die Smashing Pumpkins brachten es mit "The end is the beginning is the end" auf den Punkt.

Mein bisher prägnantester Einschnitt ist mein neuer Job ab März. Bisher ist soweit alles soweit organisiert; was bleibt ist die Frage des Pendelns und des Umzugs (Herbst?). Alles weitere – privat als auch beruflich – wird sich einfach über das Jahr ergeben, schätze ich mal. Dafür gibt es ja den Bereich "Ziele, Pläne und Vorsätze"...

Von Ms. Chilldogg hab ich mir mal den folgenden Fragebogen entliehen. Normalerweise bringe ich solche Jahresrückblicke eher schlecht zusammen, weil ich einfach schon alles vergessen habe. Aber diesmal sind mir doch ein paar Kleinigkeiten eingefallen...


1. Zugenommen oder abgenommen?
Eigentlich nur zu. Mist.

2. Haare länger oder kürzer?
Dieselbe zeitlose Glatze wie auch die letzten sieben Jahre.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ungeduldiger (=kurzsichtiger) und altersweiser (=weitsichtiger)

4. Mehr Kohle oder weniger?
Unwesentlich mehr. Aber kommt immer weniger an.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. "Ich hab kein Geld, das muss weg, brauchen wir gar nich' länger reden" (5 Sterne deluxe)

6. Mehr bewegt oder weniger?
Bißchen mehr. Wird mehr. Tendenz leicht steigend.

7. Die teuerste Anschaffung?
"nur mal eben mein Auto in die Werkstatt, bißchen durchecken und kleinere Reperaturen..." Ouch!

8. Das leckerste Essen?
Immer wieder Wien.

9. Das beste Buch?
Liegt vermutlich noch auf dem Stapel 2006 gekaufter ungelesener.

1o. Das enttäuschendste Buch?
Sparbuch.

11. Der ergreifendste Film?
Ergreifende Filme habe ich 2006 keine gesehen. Aber Casino Royale habe ich drei mal gesehen.

12. Die beste CD?
Reiche ich noch nach. Da gab es ein paar... *in der Plattenkiste stöbert*

13. Das schönste Konzert?
Jan Delay im Zapata in Stuttgart. Ganz großer Funk.

14. Die meiste Zeit verbracht mit…?
L. Könnte trotzdem noch mehr sein.

15. Die schönste Zeit verbracht mit …?
L. (siehe Frage 14). Toll, nicht?

16. Vorherrschendes Gefühl 2006?
Positives nach vorne Blicken. In der Mitte jobbedingte Hänger. WM-Freude.

17. 2oo6 zum ersten Mal getan?
Mir fallen auf Anhieb keine nennenswerten Premieren ein.

18. 2oo6 nach langer Zeit wieder getan?
Gekündigt.

19. 3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Meine Steuerklasse, meinen Unfall, Umstrukturierungen in meinem alten Job.

2o. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Mein Herz.

21. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Einfach da zu sein (Familie, Freunde, L.). Bedeutet mir viel.

22. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Selbst, wenn du es nicht machst, suche ich genau jemanden wie dich für den Job.

23. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich kündige.

24. 2oo6 war mit 1 Wort…?
Gemütlich, aber ausbaufähig. (Oops, drei Wörter)

Tags für diesen Artikel: 2006, Jahrerückblick, Job
(Seite 1 von 1, insgesamt 9 Einträge)

Blogrocker Maegz


Your Senf

Glass24Jeri zu Blog rockin' beats
Do, 02.09.2010
Some time ago, I needed to buy a building for my corpo [...]
dunski zu Silvesterübelkeit
Do, 25.03.2010
sie bloggen ja gar nicht mehr.. :-( .. ich auch zu selt [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
Di, 23.03.2010
Wenn Du noch ein wenig wartest, muss Du an diesem Eint [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
So, 10.01.2010
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steckschuss zu Silvesterübelkeit
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