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Der Radio Maegz

Sonntag, 2. Dezember 2007 19:47 Alltägliches Maegz Kommentare (2)

Mit allem hätte ich gerechnet, aber nicht unbedingt damit: Nach dem Gewinn des Finales letzten Freitag bin ich der Radio Star von Radio Ton. Es fühlt sich ein bißchen an wie Geburtstag – alle gratulieren und schicken Glückwünsche :-) Deshalb erst einmal wirklich meinen aufrichtigen Dank an alle, die da draußen mitgefiebert, abgestimmt oder einfache aufbauende Mails und SMS geschickt haben! Es waren wirklich so viele, die sich in den vergangenen Tagen gemeldet haben, von Kommentaren hier im Blog bis zu Anrufen, E-Mails, Einträgen bei Facebook oder SMS (alleine 16 SMS innerhalb weniger Minuten am Freitag!). Das hat mich wirklich aufgebaut und war echt toll :-) Auch das Team von Radio Ton hat mich total nett aufgenommen.

Jetzt habe ich also die Möglichkeit, in die Radiowelt einzusteigen. Wie das genau aussieht, werde ich in den nächsten ein bis zwei Wochen konkreter klären. Schließlich hat das weitreichende Auswirkungen auf meinen derzeitigen Beruf und unseren Wohnort. Aber im Endeffekt passt das wirklich alles so zum Jahr 2007: Neuer Job im März, mehrere Umzüge in der Familie (inkl. unserem eigenen!), Leeza und ich haben im September geheiratet und jetzt das. Beschweren will ich mich absolut nicht, denn es waren ja viele positive Veränderungen. Trotzdem hätte ich natürlich nichts dagegen, wenn das nächste Jahr etwas *räusper* überschaubarer wird... ;-)

Am Freitag Abend ist meine kleine Beteiligung am Junggesellenabschied von Diorgle etwas schief gegangen, weil Leeza und ich zwar extra 50 km hingefahren sind, aber einfach nicht mehr bis morgens durchgehalten haben, bis der angehende Bräutigam in vollem Zustand von seinen Begleitern in den Club gebracht wurde :-) Gestern und heute haben wir dann eher ruhig angehen lassen und vor allem ausgeschlafen. Da war dann "Free Rainer" im Kino schon fast das Höchste der Gefühle. Ein sehr guter Film übrigens, den ich nur empfehlen kann. Dass Regisseur Hans Weingartner in Deutschland überhaupt noch Filme drehen darf, bei dem revolutionären Potential seiner Werke... Medien-Bashing ist das Thema mit einem tollen Moritz Bleibtreu (aber bis in die Nebenrollen toll besetzt). Und jetzt gibt es bei stürmischem Regenwetter draußen noch die letzten zwei Folgen "Das Geheimnis des siebten Weges" bei einem gediegen kerzenbeleuchteten Becher Ben & Jerrys Caramel Chew Chew...*

*für diesen Vorschlag wurde ich gerade eben von meiner Frau abgeküsst. Manchmal sind die Freuden des Lebens so einfach... :-)

Tags für diesen Artikel: casting, DVD, Eis, Film, finale, Kino, radio, radio ton, radiostar

Schneeweißchen

Mittwoch, 24. Januar 2007 12:30 Alltägliches Maegz Kommentar (1)

Der Winter ist da. Wer hätte das gedacht (nach nur fünf Tagen Vorwarnzeit)? Eineinhalb Stunden für fünf Kilometer im Berufsverkehr. Sowohl meine eigentliche Strecke als auch die Alternativ-Route komplett dicht, weil überall Autos und LKW an den Hängen steckengeblieben waren. Natürlich war mal wieder der komplette Landkreis nicht gestreut. Erst um halb Neun entdeckte ich auf einer Landstraße ein Schneeräumfahrzeug, das sich brav in die Schlange eingereiht hatte; aber da war es natürlich längst zu spät.

Wo waren da eigentlich die ganzen "Wo bleibt unser schöner weißer Winter" Schreihälse? Im Berufsverkehr heute Morgen war jedenfalls kein einziger von euch da. Oder habt ihr da alle noch fein ausgeschlafen, weil auf euch wegen Rente, Studium und Haushalt keiner in der Firma wartet? Tausende Pendler quälen sich leider auch nicht aus reiner Freude jeden Morgen durch die Dunkelheit und so sinken bei diesem Wetter nicht nur die Temperaturen sondern auch die Laune schneller als die Titanic. Nur, damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich mag den Winter auch. Schneespaziergänge, die frische Stille zugeschneiter Landschaften, die Kälte. Nur leider gehört mein Chef nicht so zu den größten Schneefans, als dass er mir gestattete ohne Urlaub einfach mal schnee-frei zu nehmen.

Einzige Aufmunterung des Tages: 1. "Vollidiot" Hörbuch im Auto, gelesen von Christoph Maria Herbst (als Überbrückung bis zur nächsten Stromberg-Staffel) 2. Frühstück im Stammcafé (wenn man schon nicht durch den Vollstau kommt, kann man ja wenigstens die Zeit nutzen). Aber dafür tut sich jetzt ein gähnender Abgrund auf meinem Gleitzeit-Konto auf...
Tags für diesen Artikel: ärger, eis, nerv, schnee, winter

Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen?

Donnerstag, 14. Dezember 2006 09:05 Unterwegs Maegz Kommentare (3)

Fendrichs alter Hit begleitete uns durchaus auch auf Fahrten durch Wiens nächtliche Straßen. Ein schönes Lied, wie ich finde - und passend auch zu einer schönen Stadt. Der Donauturm lohnt sich vor allem für eine nächtliche Rundum-Sicht über die ganze Stadt. Sehr schön die benachbarte Reichsbrücke neben der UNO-City. Fast schon klein wirkt dagegen eines der Wahrzeichen der Stadt, das Riesenrad auf dem Prater.

Lecker wars wie immer eigentlich. Kulinarisch neu entdeckt haben wir das Concordia gegenüber dem Zentralfriedhof. Dort gibt es wirklich (wie man auch überall nachlesen kann) sehr eigenwillige und leckere Schnitzelkreationen. L probierte das U-Boot-Schnitzel (gerolltes Schnitzel mit Lasagne gefüllt - dekadent...) und meine Wahl fiel auf das "Karl Valentin" (ebenfalls gerollt und gefüllt mit Semmelknödeln, Schinken, Käse, Erbsen und Grammeln = Grieben). Unerhört lecker die beiden, aber zu spät sollte man sie nicht essen, weil man sonst sehr interessant träumt... ;-)

Weiters können wir das aromat empfehlen, wo es (wie L nie den Reiseführer zu zitieren vergaß "im angesagten Freihaus-Bezirk") sehr leckere Crépes-Variationen gibt. Galette mit Schinken/Käse/Ei und ein Crépe mit frischen Äpfeln und Karamelsauce ließen uns den Weg durch den Regen schnell vergessen. Somit sind die Crépes des aromat die einzigen, die es mit den urleckeren Crépes von CrepeCat aufnehmen können (wienerisch gelernt: vor alles "über" "gut" und "sehr" einfach ur- vorstellen).

Auf dem Friedhof der Namenlosen waren wir auch (ich mal wieder, L zum ersten mal). Wer ihn sucht: Ihr findet ihn "ganz einfach" im Industriehafen Albern. Dieser kommt nach dem Hafen Freudenau und ihr müsst mit dem Auto schon eine Strecke fahren. Sehr unvorstellbar, dass sich die beiden Hauptdarsteller in Before Sunrise durch Zufall dorthin verirrt haben, aber allemal einen Abstecher wert. Und der Film ist natürlich sowieso ein "must see". Die interessante Geschichte des Friedhofs wird auf der Seite der Wiener Zeitung näher beleuchtet.

Die Weihnachtsmärkte in Wien sind natürlich auch immer einen Besuch wert. Allen voran der Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz. Wenn man glaubt, leckerer als Langos geht nicht, wird man dort eines besseren belehrt: Langos mit einer Debreziner und Knoblauch. Ungesund und "duftend", aber sowas von lecker. Als Kontrasprogramm empfiehlt sich da z.B. ein Abstecher ins Schokoladenparadies Xocolat. Dort gibt es für Kakaofetischisten eine enorme Angebotspalette von weiß bis fast schwarz. Unzählige feine Marken (davon einige exklusiv) mit einem Angebot über Tafeln, Pralinen und Kakaos. Für Schokoholics ein Tipp auf ihrem Wien-Besuch. Lecker aber nicht ganz billig.

Natürlich waren wir in Wien nicht nur schlemmen (obwohl das wie immer ein Hauptanliegen ist, so lecker, wie alles in Wien ist). Wir waren auch einkaufen, sind durch das Museumsquartier gebummelt und haben wieder einige neue schöne Seiten an Wien kennengelernt. Irgendwie hat uns auch doch noch einmal die Lust gepackt, ins Kino zu gehen... in Casino Royale (wie könnte es z.Zt. anders sein?). In der englischen Originalfassung (im Artis International bei Tuchlauben) finde ich seine Stimme noch ein bißchen besser als in der deutschen Synchronisation, aber dafür fehlt so mancher Wortwitz, der im Deutschen besser rüberkam. Auch nach beim dritten mal überzeugte dieser Bond auf der ganzen Linie. Macht immer noch Spaß ihm bei Verfolgungsjagden auf Kränen und beim Frotzeln mit Vesper Lynd zuzuschauen. Wer ihn noch nicht gesehen hat – jetzt wirds höchste Zeit.

Zuguterletzt haben wir uns dann doch noch erdreistet, einen 1,5 L-Behälter feines Eis vom Zanoni (Schwedenplatz und Tuchlauben haben leider über den Winter geschlossen) nach Hause zu entführen. Der wartet jetzt im heimischen Tiefkühlschrank bis uns das nächste Fernweh packt...

Tags für diesen Artikel: crépe, eis, friedhof, james bond, kino, schnitzel, schokolade, wien
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Blogrocker Maegz


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Glass24Jeri zu Blog rockin' beats
Do, 02.09.2010
Some time ago, I needed to buy a building for my corpo [...]
dunski zu Silvesterübelkeit
Do, 25.03.2010
sie bloggen ja gar nicht mehr.. :-( .. ich auch zu selt [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
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Wenn Du noch ein wenig wartest, muss Du an diesem Eint [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
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steckschuss zu Silvesterübelkeit
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Der perfekte Jazz-Soundtrack für den Spätsommer in Zeitlupe. Shirley Horn hat keine Eile. Perfekt um nachmittags den Blättern beim Fallen zuzuschauen oder des nachts durch Städte zu fahren.

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