Artikel mit Tag gitarre
Legomaegz
Montag, 1. Juni 2009 10:52 Boys toys Maegz Kommentar (1)
Mein bescheidener Beitrag zum Wettbewerb des MC. Gitarrre und Grrrillen, das ist meine Welt. Ach ja: am Strand natürlich.
One way or another - Little Lehle
Montag, 28. April 2008 12:23 Boys toys Maegz Kommentare (0)
Früher waren Gitarrenverstärker einfach… naja Verstärker eben. Sie verstärkten elektrisch den Klang von Gitarren. Nachdem man entdeckte, dass man sie durch gezieltes Übersteuern zum Verzerren bringen konnte, hielt dieser neue Klang in Form eines zweiten Kanals in den Verstärkern Einzug. Heutzutage sind drei- oder vierkanalige Verstärker eigentlich Standard. Damit stehen einem immer verschiedene passende Sounds auf Knopfdruck zur Verfügung.
In der Luxus-Variante verwenden vor allem bekannte Gitarren-Stars (die ihre Verstärker bekanntlich umsonst bekommen und sogar noch dafür bezahlt werden, dass sie ein bestimmtes Modell spielen) für verschiedene Sounds verschiedene Verstärker. Da steht dann der Marshall-Turm für die britischen Sounds, ein Fender Blackface oder Roland Jazzchorus für die cleanen flächigen Sounds und ein Mesa/Boogie Rectifier fürs NuMetal-Brett. Bei mir wollte ich eigentlich nur zwischen meinem Marshall-Halfstack und einem cleanen Fender-Digital-Modelling aus einem Behringer Combo wechseln. Aber wie schaltet man zwischen einer Gitarre und verschiedenen Verstärkern “einfach” um?
Hier kommen A/B-Schalter ins Spiel. Im Grunde genommen ganz einfache kleine Geräte: Sie benötigen keinen Strom (außer für evtl. vorhandene Status-LEDs)
und machen keinen Stress. Dachte ich. Und besorgte mir so ziemlich das günstigste Modell (sah aber cool aus) im Versandhandel. Dummerweise schaltete der Electro Harmonix Nano Switchblade nur 80% zu 20% um und brummte,
d.h. man hörte immer ein wenig vom jeweils anderen Verstärker mit. Leider ziemlich suboptimal und ich entschied mich für einen Klassiker aus dem Hause Boss in Türkis für vier Euronen mehr. Der AB-2
schaltete zwar korrekt zwischen den Verstärkern um, brummte aber noch mehr. Außerdem hörte man – entgegen anderslautender Werbeaussagen – einen Schaltknacks. Diese Variante war also leider auch nicht zu
gebrauchen. So langsam etwas entnervt probierte ich den doch etwas kostspieligen Tipp des Verkäufers aus dem Fellbacher Soundland: Den Lehle Little Lehle.
Diese kleine Wunderkiste erledigt mit Bravour, woran andere scheitern: Knackfreies Umschalten mit goldkontaktiertem Schalter ohne Brummen oder Rauschen, dank True Hardware-Bypass keinerlei Klangbeeinträchtigungen und überaus robust gebaut. Um nicht zu sagen unzerstörbar. Auf seiner Website demonstriert der Hersteller, dass man sogar mit dem Auto über die Schalter fahren kann. Dabei gehen diese nicht kaputt sondern schalten lediglich brav um. Darüber hinaus gibt es eine wirklich helle Status-LED (leuchtet grün und rot), die man auch bei hellstem Sonnenschein auf Open-Air-Bühnen gut sehen kann. Für den Betrieb der Leuchtdioden kann man so ziemlich jedes Netzteil mit einer Spannung zwischen 8 und 20V verwenden; die Polung spielt dabei keine Rolle. Um einen einwandfreien Betrieb zu garantieren, wird die Versorgungsspannung nämlich intern gleichgerichtet und stabilisiert. Ein Überhitzungsschutz schaltet im Falle eines Kurzschlusses das Gerät automatisch ab. Jedes Detail dieser kleinen Wunderkiste ist absolut durchdacht und zeugt davon, dass hier wirklich jemand mit viel Liebe seiner Berufung nachgeht: Burkhard Georg Lehle baut schlichtweg die besten Fußschalter der Welt. Günstig sind sie nicht, aber definitiv ihren Preis wert. Und nachdem man seine Erfahrungen mit den billigen Modellen gemacht hat, investiert man das Geld gerne.
Fazit: Wer einen zuverlässigen A/B-Schalter sucht, kann sich absolut auf den Little Lehle verlassen. Dank zwei Ein- und zwei Ausgängen kann den Little Lehle auch
als Looper oder schaltbaren Effektweg verwenden. Darüber hinaus natürlich alle Kombinationen: Ob zwei Gitarren an einem Verstärker oder eine Gitarre auf zwei Verstärker – die Einsatzmöglichkeiten
sind sehr umfangreich.
Der Maegz der lacht
Donnerstag, 13. März 2008 13:47 Alltägliches Maegz Kommentare (0)
Im März trifft sich der sympathische Teil der Musikindustrie (Instrumentenhersteller, Event-Veranstalter und Künstler) in Frankfurt zur alljährlichen Hardware-Leistungsschau der Branche. Nach der NAMM in Los Angeles werden auch hier noch einmal die Trends präsentiert und Weichen gestellt für das kommende Jahr. Nachdem ich letztes Jahr leider probezeitbedingt nicht hingehen konnte, war ich diesmal umso mehr gespannt. Miss Leeza begleitete mich und war ebenso wie ich entzückt vom Angebot. Eigentlich bewegten wir uns nur in den Hallen 3 und 4 bei Gitarren und Verstärkern. Folgende Neuigkeiten haben mich begeistert:
Ibanez stellt den Jemini vor: Ein doppeltes Steve Vai-Signature Verzerrerpedal mit einem Overdrive-Kanal (in Anlehnung an den TS-9) und einem Distortion-Kanal (natürlich ebenfalls nach den Soundvorstellungen des Meisters gestaltet), alles in einem farbenfrohen Metallgehäuse verpackt. Kostenpunkt derzeit (Internet-Angaben) ca. $ 199 –285, der Liefertermin in Deutschland ist noch unbekannt.
Blackstar Amps: Einige ehemalige Marshall-Mitarbeiter haben sich mit einer neuen Firma selbständig gemacht, um ihre Sound-Vorstellungen in eigenen Verstärkern umzusetzen. Dabei haben sie ausgerechnet eine meiner Lieblingsschriften für das Logo verwendet (deshalb ist mir der Stand überhaupt aufgefallen): Die Eurostile Extended Bold. Diese Amps sind sowas von stylish in Schwarz-Weiß! Gut, die Qualität der Typografie sagt noch nichts über den Sound aus, aber bislang klingt es vielversprechend: Zwei Verstärkerlinien (davon eine in Handarbeit), die auf reinem Röhrensound basieren und dabei Soundoptionen von klassisch Britisch bis modern Amerikanisch bieten. Für das kleinere Budget (immerhin auch 150 bis 200 Euro) gibt es immerhin etwas klobige Röhren-Bodentreter mit verschiedenen Verzerrer-Charakteristiken von Overdrive bis Distortion. Diese haben bislang nur begeisterte Kritiken in Fachmagazinen bekommen. Wird Zeit, dass ich die auch mal unter die Lupe nehme... Für die erste Euphorie gabs für mich wenigstens ein T-Shirt mit stylishem Blackstar-Logo.
• Die meisten Vorführungen von Stars finden erst ab Donnerstag (Kerry King), Freitag (Slash) oder sogar erst am Samstag (Yngwie Malmsteen, Children of Bodom) statt. Marshall hingegen beglückte uns bereits am gestrigen Mittwoch mit Paul Gilbert der seinen Vintage Modern-Combo vorstellte. Als stolzer JCM800 Halfstack-Besitzer natürlich ein Pflichttermin! Paul Gilbert, der Gitarrenheld meiner Jugend! Wenn man rechtzeitig ansteht, kommt man auch in die zweite Reihe. Allerdings möchte man nach einer Vorstellung des Meisters nach Hause gehen, die eigene Gitarre verbrennen und sich einem anspruchsloserem Hobby widmen, z.B. dem Sammeln von Kronkorken. Was Mr. Gilbert auf dem Griffbrett vollführt ist schlichtweg genial. Dabei scheint es völlig egal zu sein, mit welchem Equipment er spielt – es klingt immer 100% nach ihm. Ende März erscheint sein neues Album, aus dem er viele Songs vorstellte. 45 Minuten ungebremste Spielfreude von einem durchweg sympathischen Rockstar fast auf Tuchfühlung. So ein Auftritt beeindruckt und bleibt hängen. Interessant wäre von Marshall übrigens auch ein Volbeat-Signature Verstärker… *hinthint* Ab heute gibt es wieder die beliebte Autogrammstunde mit Dr. Jim Marshall persönlich. Dieser Mann ist einfach ein Klassiker, genau wie seine Verstärker.
KORG stellte einen neuen Bodentuner vor: Den Korg PB Pitch Black. Ein robustes kompaktes Gehäuse, eine deutlich leuchtende Anzeige und mehrere Stimm-Modi (u.a. Strobo) klingen verlockend. Wenn jetzt noch der Preis stimmt, gibts hier den Zuschlag für meine Stimmgerät-Ausschreibung. Erhältlich ist der schwarze Stimmknecht in Deutschland leider noch nicht, ganz im Gegensatz zu den USA – Mr. Gilbert hatte nämlich längst einen Pitch Black auf seinem Effektboard im Einsatz. Ein starker Wettbewerber wäre übrigens der Big Dot Pedaltuner von Artec, der mit stylishen blauen LEDs und True Bypass aufwarten kann; und das für ca. 55 Euronen.
Bei BOSS gab es eine Vorführung zum neuen GT-10 und zumindest was wir dort sahen, sieht vielversprechend aus. Anschlagsdynamsicher Wechsel von Amp-Models (von Clean bis verzerrt) und eine einfache Bedienung gepaart mit der gewohnt guten Klangqualität von BOSS klingen sehr interessant. Vor allem bei dem durchaus angemessenen Preis. immerhin waren schon die Vorgänger in dieser Liga Klassiker. Das für mich interessanteste Feature ist jedoch die Möglichkeit das Multieffekt-Board gleichzeitig vor einen Amp hängen und in den Amp einschleifen zu können; und dabei kann man über das GT-10 sogar noch die Amp-Kanäle umschalten. Klingt das nicht super?
Digitech stellte seinen neuen Multieffekt RP500 vor, der vor allem mit einem sehr robusten Gehäuse aufwarten kann. Die Bedienung soll so intuitiv wie bei Bodentretern erfolgen. Leider konnte ich die neue Wunderkiste nicht live erleben/testen. Aber mit 279 Euro scheint das RP500 aber ein ziemliches Schäppchen zu sein. Desweiteren stellten die Jungs aus Sandy/Utah ihre neuen Boutique-Bodentreter aus der Hardwire-Serie vor. Vom Verzerrer über Chorus und Delay bis zum Stimmgerät haben alle sieben Effekte einen Hard (True) Bypass, d.h. sie beeinflussen den Sound nicht. Diese Feature bieten überhaupt immer mehr Hersteller an, weil sich verständlicherweise kein Gitarrist gerne "seinen" Sound von Effekten klauen lässt. Preislich liegen die neuen Hardwire-Treter deutlich über dem üblichen Digitech-Niveau, deshalb käme es jetzt auf einen Test an, ob die neuen auch wirklich so viel besser klingen.
• Bei Mikrofon-Hersteller Sennheiser gab es wie immer eine Acapella-Band zu bewundern: Maybebop nennen sich die vier Jungs, die wirklich tadellos sehr eigenständige Cover von "Smells like teen spirit", "September", "Owner of a lonely heart" und (meinen Favoriten) "Sowing the seeds of love" darboten. Dazwischen haben die Jungs mit ihren Stimmen wirklich fantastisch die Beatbox gebracht und dazu gescratcht. Da sie im Laufe des Jahres auch hier im Süden weilen, denke ich gerade darüber nach, Karten zu besorgen.
Im Laufe so eines Messetages sammelten sich so auf gefühlten 10 km Rundgang ca. 2 kg Prospekte und 4 T-Shirts sowie diverse Merchandising-Artikel (Tassen, Handtücher) an. Wenn ich Marshall und Ibanez spiele, will ich auch Marshall und Ibanez tragen! Mal sehen, wann einige der interessanten Teile jetzt auch im Handel aufschlagen.
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Nach der Musikmesse führte uns unser Weg in die Frankfurter Innenstadt in ein famoses Restaurant – "Die Kuh die lacht". Dort bekommt man vermeintliches Fastfood ohne Reue. Die Burger werden fettfrei gegrillt, die Brötchen kommen vom Bäcker und die Pommes werden frisch aus Kartoffeln geschnitzt. Das klingt nicht nur lecker, das schmeckt auch so. Klar spielt dieser natürlichere Geschmack in einer anderen Liga. Denn die Kartoffelstäbchen schmecken beispielsweise auch wirklich nach der Frucht, aus der sie hergestellt wurden! Statt Ketchup gibt es würzige Soßen, die einen Geschmacksverstärker und Zucker nun wirklich nicht vermissen lassen, denn diese Aromen eröffnen einem völlig neue Geschmackserlebnisse. Wer auch nur entfernt an der Schillerstraße 28 in Frankfurt vorbeikommt, sollte sich einen Besuch nicht entgehen lassen. Wer vorab schon mal Pfützchen auf der Zunge bekommen möchte, kann sich hier die Speisekarte als PDF herunterladen.
Elektronisches von der Plattentheke
Montag, 6. November 2006 06:26 Musik Maegz Kommentare (2)
Man kann nun wirklich nicht behaupten, dass ich ein großer Fan von altem Techno bin. Es sei denn er klingt nach den treibenden Beats von Prodigy ohne deren Agressivität zu besitzen, verfügt über die düsteren Keyboard-Melodien von Depeche Mode und Gitarren. Moment, Retrotechno mit Gitarren und das Ganze sowohl tanzbar, als auch perfekt zu Hause konsumierbar? Dass das geht, beweisen drei Thüringer unter dem Namen Northern Lite. Deren neues Album "Unisex" ist eine gediegene Mischung aus "kicks ass" und schönen Melodie-Linien. Statt sich in Fieps und Rumpel-Orgien zu ergehen wie manch andere Techno-Combo produziert das Trio einen völlig eigenen Sound, der mit synthetischen Sounds auf der einen und kernigen Gitarren auf der anderen Seite aufwarten kann. Ich mag solche Grenzgänger, die mit bekannten Elementen und Versatzstücken etwas völlig Neues und Eigenes schaffen. Satte 8 von 10 Maximalpunkten gibt der groovende Maegz.
Und wo wir gerade schon bei Geständnissen sind: Auch das aktuelle Album von Roger Sanchez "Come with me" gefällt mir. Das Cover ist reduzierten Farben gehalten und erinnert ein bißchen an Isaac Hayes, außer dass der keine Haare hatte. Mr. Sanchez macht House und das genaugenommen schon eine ganze Weile. Und auch nicht gerade schlecht wie ich finde. Hardcore Fans von Progressive House aufstöhnen, weil ihnen der funky Vocal House auf "Come with me" zu kommerziell sein wird, aber mir gefällts. Als ich auf Track Nr. 7 ein paar Rhodes entdeckte, hab ich die Platte in mein Herz geschlossen. Kann man gut anhören, ist kein überüberragender Meilenstein, aber ein solides Stück House zum dezenten Wackeln mit der verlängerten Wirbelsäule. Solide 7,5 Punkte für den Housemeister.
Nur noch kurz erwähnt: Winger (Band um Ex Alice Cooper-Bassisten Kip Winger die Anfang der 90er formidablen Hardrock machte) sind mit einem neuen Album zurück. Schlicht "IV" ist das neue Werk betitelt und bietet Hardrock, der etwas modernisiert und gestrafft wurde, aber immer noch an Winger erinnert. Freunde des Genres könnten zugreifen obwohl das Album keine musikalischen Offenbarungen bietet.
Aerosmith machen das, was sie immer kurz vor Weihnachten machen: Sie veröffentlichen ein Very Best Of-Album und packen für den Fan, der sowieso schon brav alle Best Of-Alben gesammelt hat zwei neue Songs mit drauf. Ob "Devil's got a new disguise" damit auf Dauer die Fanz begeistert, bezweifle ich, aber für 2007 ist ja wenigstens schon mal ein neues Studio-Album angekündigt.
A propos Best Of: Nicht vergessen, ab heute steht das Sammlung aller Jamiroquai Meilensteine in den Regalen. Auch hier sind zwei feine neue Songs mit von der Partie. Außerdem lockt Jay K mit einer Sammlung aller Videos zu seinen Singles, was für mich den größten Kaufanreiz darstellt.
Diese Kurven... *lechz*
Donnerstag, 26. Oktober 2006 06:28 Musik Maegz Kommentar (1)
Ich habe gestern mal wieder ein paar Prospekte und Kataloge der letzten Musikmesse ausgemistet. Dabei fielen mir so ein paar Schätzchen von Fender in die Hände. Für die Nicht-Gitarristen unter euch: Leo Fender hat seinerzeit mit der Stratocaster die Blaupause für fast alle modernen Gitarren vorgelegt. Eric Clapton, Jeff Beck und Mark Knopfler (Dire Straits) erschufen damit "ihren" Sound. Als junger Metalspund vor 15 Jahren waren mir diese Gitarren natürlich viel zu altbacken. Mittlerweile spielen aber auch Andreas Kisser (Sepultura) und John 5 (Marylin Manson & Rob Zombie) Fender-Gitarren und beweisen damit, dass es auch genauso gut hart hergehen kann. Ich habe vor Jahren einmal eine Squier Stratocaster (günstige Fenderkopie) gewonnen auf der die Autogramme von Faith No More in der Besetzung zu "Angel Dust" Zeiten drauf sind. Vielleicht prostituiere ich die auch einmal hier im Blog, so wie Miss Chilldogg ihre Hunde.
Die obigen Modelle sind aber quasi Pinups für mich. Habe festgestellt, dass ich auf Quilted Holzoptik stehe (Strat, ganz links), edle Hölzer mag (Telecaster aus Koa, zweite von rechts), satte Farben mit sattem Sound gut bei mir ankommen (Tele mit zwei Humbuckern in blau) und die letzte rechts ist natürlich ein besonders leckeres Schätzchen; wird dafür aber aber auch deutlich über € 3.000,— gehandelt. Autsch.


Your Senf