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Another way to die

Mittwoch, 24. September 2008 11:39 Musik Maegz Kommentare (3)

Der Titelsong "Another Way To Die" für den neuen Bond "Ein Quantum Trost" (November 2008) kann im Internet angehört werden. Jack White von den White Stripes und Alicia Keys singen ein Duett und für mich klingt das Ganze noch sehr gewöhnungsbedürftig. Zu alternativ. Natürlich ist Mr. White ja auch nicht gerade für kommerzkompatible Gassenhauer bekannt (sieht man mal vom Stadiontauglichen "Seven Nation Army" ab). Aber beim letzten Bond habe ich Chris Cornells Titelsong gleich ins Herz geschlossen. Naja, wer weiß, vielleicht klappts ja mit dem hier auch noch...
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Gemma Arterton neues Bondgirl?

Montag, 17. Dezember 2007 12:23 Sehen Maegz Kommentare (2)

Glaubt man der britischen Sun, wird Gemma Arterton das Bondgirl im noch unbenamten 22. Abenteuer des britischen Spions. Gemma Arterton? Noch nie gehört? Macht nichts, bis gerade eben war sie ja auch noch Schauspielschülerin an der Royal Academy of Dramatic Art. Aber mit 22 Lenzen schon in der Tradition von Ursula Andress oder Halle Berry ist schon ein Karrieresprung. Gut auf manchen Bildern ihres ersten Kinofilms St. Trinian's erinnert sie mich ja eher an eine Mischung aus Mia Wallace und Kelly Osbourne, aber aus Eva Greene haben sie ja auch was gemacht. Lassen wir uns überraschen. Es drängt sich nur der Verdacht auf, dass EON Productions mal wieder sparen möchte. Nachdem Daniel Craig aufgrund des enormen Erfolgs von "Casino Royale" in Zukunft vermutlich auch etwas mehr kosten wird als vorher, schaut Barbara Broccoli, dass sie die Nebendarsteller etwas günstiger bekommt. Bleibt nur noch eine Frage: Wie zum %§&#$ spricht man ihren Nachnamen aus?
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New to hear

Sonntag, 13. Mai 2007 12:17 Musik Maegz Kommentare (0)

Wenn man berufsbedingt die Woche über von Plattenläden und dem Internet abgeschnitten ist, stürzt man sich natürlich am Wochenende auf neue Musik wie am ersten Januar auf einen sauren Hering. Dieses Wochenende war besonders ergiebig und diese Neuveröffentlichungen oder Entdeckungen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Black Light Burns - Cruel melody (2007)

Limp Bizkits Ex-Gitarrist Wes Borland mit seiner neuen Band. Der Mann hat (neben Korn) den tiefen Sound von 7-saitigen Gitarren im New Metal entscheidend mitgeprägt. Hier geht er neue Wege, auch wenn er immer noch saftig in die Saiten greifen kann. Den Gesang steuert er auch bei. Ansonsten hat er sich Freunde mit ins Boot geholt, die sonst bei Nine Inch Nails musizieren. Dementsprechend haben die Beats zuweilen einen leichten Industrial-Einschlag. Für Freunde harter alternative Gitarren.

Groove Armada - Soundboy rock (2007)

Also wer hier nicht mit dem Hinter wackelt, sollte dringend exhumiert werden, denn diese Platte rockt. Groove Armada plündern Versatzstücke aus der Elektrokiste, geben öfter mal einen Schuss tanzbarer 80er dazu und servieren das Ganze fein abgeschmeckt mit einer Prise Dub. Manches ist leicht beschwingt wie Air, anderes passt zur Science Fiction Jazz Serie und wieder anderes gehört auf den Tanzflur und auch nur dorthin. Ein Album das Laune macht und perfekt auf den Sommer einstimmt. Passt zur Clubnacht wie zum Sonnennachmittag.

Linkin Park - Minutes to midnight (2007)

Was Matrix für die Special Effects im Kino, das waren Linkin Park für den New Metal. Sie haben einen eindeutigen Stil vorgelegt, der danach mehr als oft kopiert wurde. Aber wie schlagen sie sich auf Ihrem eigenen neuesten Studioalbum? Ich wills mal so ausdrücken: Die Zeiten, als LP Standards gesetzt haben, sind vorbei. Das neue Material klingt kommerziell weichgespülter. Nicht schlecht, aber austauschbar und zu mittelmäßig. Das Tempo und die Härte wurden runtergeschraubt um Mädels- und Charts-kompatibel zu werden. Das erinnert an Incubus und Hoobastank, aber die Kante ist verschwunden. Schade.

Marylin Manson - Eat me, drink me (2007)

Auch Herr Manson schielt auf die Masse. Poppiger ist er geworden, was bedeutet, dass eingängigere Melodien Einzug gehalten haben. Schlecht ist das nicht, nur passt es nicht zu einem, der sich ansonsten redlich Mühe gibt, eben nicht den Erwartungen der Masse zu entsprechen. Also muss man eben noch ein paar F***-Wörter einstreuen. Alles in allem kein ungewöhnliches Album, sondern genau das, was man auch erwartet hätte. Standard-Marylin-Kost.

Mister Bond - A jazzy cocktail of ice cold themes (2007)

Ja, ich bin Bond-Fan. Mir gefallen die Filme, ich mag die liebevolle 60er Optik der alten Folgen und vor allem gefallen mir meistens die Titelsongs richtig gut. Nach David Arnolds Projekt "Shaken and stirred" gibt es aber kaum gute Coverversionen dieser Klassiker. Mister Bond ist ein Sampler, der die bekannten Melodien jetzt als entspannte Jazz-Versionen interpretiert. Das steht manchen Songs außerordentlich gut und birgt so manchen Überraschungsmoment (Tomorrow never dies, Die another day), die eigentlich besser klingen als das Original. Für ruhige Momente und blaue Stunden in der Lounge. Schön entspannt.

Shrek der Dritte - Soundtrack (2007)

Dreamworks haben mit Shrek Maßstäbe im computeranimierten Zeichentrick gesetzt. Außerdem bewiesen sie mit den jeweiligen Soundtracks ein gutes Gespür für feine Melodien. Auch der Soundtrack zum demnächst erscheinenden dritten Teil ist hier keine Ausnahme. Wieder mit dabei: Die Eels. Außerdem sorgen Led Zeppelin, Fergie mit einem überraschend guten Cover von Hearts "Barracuda", die Wings und Wolfmother für eine abwechslungsreiche Sound-Kulisse. Da freue ich mich schon auf die entsprechenden Szenen im Film. Gute Laune Soundtrack für grüne Oger.

Smash Mouth - Summer girl (2006)

Da Smash Mouth in Europa leider nicht so erfolgreich sind wie in den Staaten, habe ich jetzt erst ihr letztes Album entdeckt. Die Musik entspricht genau den Erwartungen, die das farbenfrohe Cover weckt: Leichte und fröhliche Sommermusik mit Drive. Die Gitarren perlen die Ohrwurmmelodien nur so raus, die Orgeln flöten schräge Hintergrundbegleitungen, ach das ganze Album macht einfach Spaß. Dazu würde sogar ich Cabrio fahren. Poppunk ("So insane") mit Ska-Einflüssen und manchmal auch ein Schuss Retro-Beatmusik ("Girl like you") – eine Mischung die die Sonne scheinen lässt und sofort hängenbleibt. Geheimtipp!

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Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen?

Donnerstag, 14. Dezember 2006 09:05 Unterwegs Maegz Kommentare (3)

Fendrichs alter Hit begleitete uns durchaus auch auf Fahrten durch Wiens nächtliche Straßen. Ein schönes Lied, wie ich finde - und passend auch zu einer schönen Stadt. Der Donauturm lohnt sich vor allem für eine nächtliche Rundum-Sicht über die ganze Stadt. Sehr schön die benachbarte Reichsbrücke neben der UNO-City. Fast schon klein wirkt dagegen eines der Wahrzeichen der Stadt, das Riesenrad auf dem Prater.

Lecker wars wie immer eigentlich. Kulinarisch neu entdeckt haben wir das Concordia gegenüber dem Zentralfriedhof. Dort gibt es wirklich (wie man auch überall nachlesen kann) sehr eigenwillige und leckere Schnitzelkreationen. L probierte das U-Boot-Schnitzel (gerolltes Schnitzel mit Lasagne gefüllt - dekadent...) und meine Wahl fiel auf das "Karl Valentin" (ebenfalls gerollt und gefüllt mit Semmelknödeln, Schinken, Käse, Erbsen und Grammeln = Grieben). Unerhört lecker die beiden, aber zu spät sollte man sie nicht essen, weil man sonst sehr interessant träumt... ;-)

Weiters können wir das aromat empfehlen, wo es (wie L nie den Reiseführer zu zitieren vergaß "im angesagten Freihaus-Bezirk") sehr leckere Crépes-Variationen gibt. Galette mit Schinken/Käse/Ei und ein Crépe mit frischen Äpfeln und Karamelsauce ließen uns den Weg durch den Regen schnell vergessen. Somit sind die Crépes des aromat die einzigen, die es mit den urleckeren Crépes von CrepeCat aufnehmen können (wienerisch gelernt: vor alles "über" "gut" und "sehr" einfach ur- vorstellen).

Auf dem Friedhof der Namenlosen waren wir auch (ich mal wieder, L zum ersten mal). Wer ihn sucht: Ihr findet ihn "ganz einfach" im Industriehafen Albern. Dieser kommt nach dem Hafen Freudenau und ihr müsst mit dem Auto schon eine Strecke fahren. Sehr unvorstellbar, dass sich die beiden Hauptdarsteller in Before Sunrise durch Zufall dorthin verirrt haben, aber allemal einen Abstecher wert. Und der Film ist natürlich sowieso ein "must see". Die interessante Geschichte des Friedhofs wird auf der Seite der Wiener Zeitung näher beleuchtet.

Die Weihnachtsmärkte in Wien sind natürlich auch immer einen Besuch wert. Allen voran der Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz. Wenn man glaubt, leckerer als Langos geht nicht, wird man dort eines besseren belehrt: Langos mit einer Debreziner und Knoblauch. Ungesund und "duftend", aber sowas von lecker. Als Kontrasprogramm empfiehlt sich da z.B. ein Abstecher ins Schokoladenparadies Xocolat. Dort gibt es für Kakaofetischisten eine enorme Angebotspalette von weiß bis fast schwarz. Unzählige feine Marken (davon einige exklusiv) mit einem Angebot über Tafeln, Pralinen und Kakaos. Für Schokoholics ein Tipp auf ihrem Wien-Besuch. Lecker aber nicht ganz billig.

Natürlich waren wir in Wien nicht nur schlemmen (obwohl das wie immer ein Hauptanliegen ist, so lecker, wie alles in Wien ist). Wir waren auch einkaufen, sind durch das Museumsquartier gebummelt und haben wieder einige neue schöne Seiten an Wien kennengelernt. Irgendwie hat uns auch doch noch einmal die Lust gepackt, ins Kino zu gehen... in Casino Royale (wie könnte es z.Zt. anders sein?). In der englischen Originalfassung (im Artis International bei Tuchlauben) finde ich seine Stimme noch ein bißchen besser als in der deutschen Synchronisation, aber dafür fehlt so mancher Wortwitz, der im Deutschen besser rüberkam. Auch nach beim dritten mal überzeugte dieser Bond auf der ganzen Linie. Macht immer noch Spaß ihm bei Verfolgungsjagden auf Kränen und beim Frotzeln mit Vesper Lynd zuzuschauen. Wer ihn noch nicht gesehen hat – jetzt wirds höchste Zeit.

Zuguterletzt haben wir uns dann doch noch erdreistet, einen 1,5 L-Behälter feines Eis vom Zanoni (Schwedenplatz und Tuchlauben haben leider über den Winter geschlossen) nach Hause zu entführen. Der wartet jetzt im heimischen Tiefkühlschrank bis uns das nächste Fernweh packt...

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Monday morning

Montag, 27. November 2006 09:09 Alltägliches Maegz Kommentare (0)

Zugegeben, keine sehr aussagekräftiger Überschrift. Aber genauso farblos ist ja irgendwie auch dieser Montag Morgen. Draußen gefühlter Sommer mit Herbstnebel, hier im Büro gleich das allseits beliebte "Monday morning meeting" wo wir uns mittlerweile "briefen" und "brainstormen". Ja, neue Besen (aka neue Kollegen) kehren gut. Und neue Föhne produzieren viel heiße Luft. Bullshit Bingo ist ein Witz dagegen.

Leider habe ich als Über-Bond-Fan es versäumt euch gleich noch Mittwoch Nacht nach der Vorpremiere von "Casion Royale" davon in Kenntnis zu setzen, dass ich den Film mag und Daniel Craig nach viel anfänglichen Bedenken nun auch die Absolution erteilt habe. Ich muss sogar Abbitte leisten für meine Zweifel, er könne dem Job nicht gewachsen sein. Natürlich ist Pierce Brosnan (neben Sean Connery) "mein" Bond. Aber der Craigs Daniel schlägt sich (im wahrsten Sinne des Wortes) wacker und überzeugt mit der neuen Härte vollauf. Steht ihm. Auch sonst gibt es trockenere Sprüche als Martinis und der Film gefällt einfach. Die Folterszene stimmt gemäß der Romanvorlage, könnte aber für manche ein wenig derb sein. Egal, endlich mal wieder ein richtiger Ian Fleming Bond. Davon wirds ja in dieser Form keine mehr geben. Die Filmmusik von David Arnold wirkt mittlerweile vorherseh- und austauschbar. Ein neuer Komponist wäre toll. Dafür finde ich den Titelsong von Ex-Soundgarden Sänger Chris Cornell (derzeit bei Audioslave) wirklich gut. Er rockt und die Melodie klebt im Ohr wie Pattex. Aber wer zum Teufel ist auf die Idee gekommen, diesen guten Song erst Anfang Dezember auf CD rauszubringen? Egal. Bond gut, reingehen und selber sehen. Diese Woche geht es für mich vermutlich mit der Schwiegermutter in spe noch einmal rein.

Am Samstag habe ich mir beim Osiander kurzfristig noch leichtes Lesefutter für ein paar Momente Muße besorgt: "Liegt es an mir, oder ist wirklich alles scheiße?". Darin lassen sich die beiden Autoren Steve Lowe und Alan McArthur mal richtig über die extrem nervigen Tücken der Moderne aus, so z.B. über Kunden-Treuekarten, nicht überspringbare DVD-Werbung, Lautstärke von Fernsehwerbung usw. Das spricht mir aus der Seele. Wem es ähnlich geht, der greife zu.

A propos leichte Kost: Britney Spears hängt jetzt mit Paris "Partyluder" Hilton ab und vor lauter Vergnügung vergessen die Damen Unterwäsche zu tragen. Nierenbeckenentzündung ist garantiert das nächste große Ding in den U.S. und A. Demnächst bestimmt auch hier bei uns. Ob sich Mommy Spears damit allerdings im Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex Kevin Fliegengewicht als verantwortungsvollerer Elternteil empfiehlt, wage ich zu bezweifeln.

Morgen hat L. Geburtstag und ich bin mal wirklich gespannt, wie ihr mein Geschenk gefällt. Einige Alternativen haben (teilweise aus zeitlichen Gründen) nicht mehr funktioniert, so dass ich umdisponieren musste. Aber es ist dennoch ein Geschenk von Herzen von dem ich annehmen kann, dass es ihr gefällt. Noch ein bißchen basteln und verpacken heute Abend und dann gilts.

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Blogrocker Maegz


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Der perfekte Jazz-Soundtrack für den Spätsommer in Zeitlupe. Shirley Horn hat keine Eile. Perfekt um nachmittags den Blättern beim Fallen zuzuschauen oder des nachts durch Städte zu fahren.

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