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The Green Mile

Sonntag, 8. Februar 2009 01:22 Sehen Maegz Kommentar (1)

Ich bin immer noch total überwältigt von "The Green Mile". Natürlich ist der für die meisten nicht sooo neu. Aber ich kannte ihn eben noch nicht. Seit mittlerweile zwei oder drei Jahren steht er schon in meinem DVD-Schrank, aber ich habe ihn damals nur gekauft, weil er günstig war ich und nur Positives darüber gehört habe. Aber es ist eben auch ein sehr spezieller Film und dann auch noch drei Stunden lang. Meistens bin ich dafür nicht in Stimmung. Aber heute Abend als Strohwitwer habe ich mir das mal gegönnt. Nebenbei noch ein Brot gebacken und Milchreis gekocht und dann ab aufs Sofa. Und jetzt stelle ich im Abspann fest, dass der Roman von Stephen King ist. Vielleicht schreibt der Herr ja doch nicht nur Horrorgeschichten, sondern auch nach meinem Geschmack? Emotional ganz großes Kino, finde ich zumindest.

Natürlich war aber auch die filmische Umsetzung einfach deluxe: Tom Hanks ist ja ein sicherer Posten aber total überrascht hat mich David Morse in seiner Rolle als "Brutal" weil ich ihn sonst immer nur als Fiesling kenne (12 Monkeys, The Rock). Aber richtig überzeugt hat mich Michael Clarke Duncan, von dem ich nicht erwartet hätte, dass er so gut spielen kann.

Ach ja, und wenn ich mir jemals noch mal einen Nager zulege, dann wird er Mr. Jingles heißen, soviel ist schon mal klar!

Tags für diesen Artikel: DVD, Film, Kino, Maegz allein zu Haus, Maus, The Green Mile

Tropischer Donner & der Roboter der Herzen

Freitag, 19. September 2008 13:58 Sehen Maegz Kommentare (0)

Ich liebe diese Tage, an denen ich zweimal ins Kino gehe! Nachdem ich diese Woche noch abendgestaltungsgünstig arbeite (nächste Woche zwischen 19 und 22 Uhr wieder auf Sendung) bot sich Kino mal wieder an. Also habe ich Leeza in "Tropic Thunder" von und mit Ben Stiller geschleppt. War mutig von mir. Denn der Film geht schon so richtig blustig (blutig und lustig) los. Auch später sollte man besser schon ein Hardcore-Ben Stiller-Fan sein um den etwas speziellen Humor zu mögen. Der Mann hat nicht umsonst mehrmals mit den Farrelly-Brüdern gearbeitet. Nur stieß diese Mischung nicht auf ganz so viel Gegenliebe bei meiner Herzdame wie erhofft. "So ein Mist! Und dafür geben wir 14 Euro aus!" Tja, wie kann ich sie da wieder besänftigen?

Gut, dass ich am Mittwoch einen alten Bekannten aus Kino/Filmvorführertagen getroffen hatte, der jetzt ein Kino hier leitet. Dabei vertraute er mir an, dass gerade Wall-E in der Vorpremiere lief. Das hat mich ein bißchen gewurmt, weil ich auf den ja schon sehnsüchtig warte. Und dann meinte er nur:"Ich schau den vielleicht heute Abend selbst auch noch an. Ich kann dir ja Bescheid geben, wenn..?" Ja aber sehr gerne doch!

Mittwoch kam dann keine SMS mehr, aber dafür gestern Abend überraschenderweise nach dem nicht ganz gelungenen "Tropic Thunder"-Kinoabend. Tja, uns so sind wir letzte Nacht noch in den Genuss einer Privatvorstellung von "Wall-E" gekommen, Pixars neuestem Geniestreich. Schon der Vorfilm ist wieder ein Vergnügen für sich. Aber der Film... der Film... *schwärm* Was soll ich sagen? Der ist tatsächlich so toll, wie ich ihn mir (und ihr vielleicht auch) vorgestellt habe. Ich versuche "süüüß" zu vermeiden, aber dieser Roboter ist einfach genau das. Seine Annäherungsversuche an Eve sind sehr realistisch (als Mann/Männchen macht er sich immer total zum Depp) aber zum Niederknien. Wenn ihr könnt, schaut den Film an! Es lohnt sich, wirklich! Und ich habe den bestimmt nicht zum letzten mal gesehen. Ich schätze mal, Wall-E kommt zu Ostern auf DVD raus. Bis dahin muss ich also nochmal ins Kino... :-)

Tags für diesen Artikel: ben stiller, film, kino, lustig, pixar, tropic thunder, wall-e

Der seltsame Fall des Benjamin Button

Sonntag, 20. Juli 2008 14:33 Sehen Maegz Kommentar (1)

Der seltsame Fall des Benjamin Button erzählt die Geschichte eines Mannes, der als Greis geboren wird und rückwärts altert bis er schließlich als Baby stirbt. F. Scott Fitzgerald hatte das als Kurzgeschichte in seinen Erzählungen "Geschichten aus der Jazz-Ära" 1922 veröffentlicht. Hollywood hat die Geschichte vor 14 Jahren wiederentdeckt und seither waren mehrere Drehbuchschreiber, Regisseure und Hauptdarsteller im Gespräch, diesen durchaus nicht einfachen Stoff abendfüllend zu verfilmen. Bisher ist nur Folgendes bekannt: Regisseur David Fincher hat die Geschichte jetzt mit Brad Pitt, Cate Blanchett und Tilda Swinton verfilmt. In den USA soll der Film "The Curious Case of Benjamin Button" zu Weihnachten in die Kinos kommen, für Deutschland ist der Filmstart Ende Januar 2009 geplant.

David Fincher hat bereits in "Sieben" und "Fight Club" mit Brad Pitt zusammengearbeitet. Diese beiden Filme genauso wie "The Game" mit Michael Douglas haben mir außerordentlich gefallen. Danach folgten die eher durchwachsen (für mich thematisch eher schwachen) "Panic Room" und "Zodiac". Umso mehr freue ich mich jetzt auf diese Geschichte, die wirklich spannend klingt. Ich kann nur empfehlen, die Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald zu lesen. Viele Fragen werden da aufgeworfen, so zum Beispiel die Doppelmoral der Beziehung einer jungen Frau zu einem älteren Mann, die dann sogar heiraten. Später werden beide (sie mittlerweile 20 Jahre älter als er) einander überdrüssig. Oder wie die Gesellschaft überhaupt mit "nicht dem Alter entsprechendem Verhalten" umgeht.

Schon der Trailer gefällt mir ziemlich gut, auch wenn man schon sieht, dass sich der Film nur sehr lose an die Vorlage Fitzgeralds hält. Aber alleine die Filmmusik mit der markant absteigenden Pianosequenz deutet äußerst passend das mit forschreitendem Alter Jüngerwerden von Benjamin Button an. Da freue ich mich auch schon auf den Soundtrack von Alexandre Desplat.

Tags für diesen Artikel: benjamin button, brad pitt, david fincher, f. scott fitzgerald, film, kino, kurzgeschichte

Countdown to Verpeilung

Mittwoch, 7. Mai 2008 21:52 Unterwegs Maegz Kommentare (4)

So langsam neigt sich unsere Zeit in der Schwabenmetropole dem Ende entgegen. Noch zwei Tage zwischen leeren Möbeln und wir ziehen wieder zurück. Zurück in die Zukunft. Eine Zukunft mit alter Stadt, Leezas altem Weg zur Arbeit, neuer Wohnung für uns und neuem Job für mich. Noch längst haben wir nicht alles abgearbeitet, was wir hier so alles erleben wollten. Pop Art-Ausstellung in der Staatsgalerie, noch mal Wilhelma, Planetarium... Ich heute so zu meiner Herzdame "Wir könnten heute Abend in die Stadt, eine Kleinigkeit essen, danach ins Planetarium oder ins Kino?" Sie so "Prima Idee" Wir dann erst mal so rumgetrödelt und den Anfang der Planetariumsvorführung verpasst. Dann entschieden eine Kleinigkeit beim Straßenverkauf vom Pizza Hut zu holen und zum Kino zu schlendern. Im Kino erfahren, dass der gewünschte Film nicht kommt. Als Trost ein Nutella-Crepes gegessen. Zurück in Richtung Kino und überlegt, einen anderen Film zu schauen. Auch den Anfang dieses Films vertrödelt und stattdessen ein Yufka gegessen. Zurück zum Auto und auf dem Rückweg über den Häagen Dasz-Laden über den Marienplatz verfahren. War trotzdem ein schöner Abend.
Tags für diesen Artikel: Abendplanung, essen, Kino, Stuttgart, Umzug

Vielleicht, vielleicht auch nicht

Donnerstag, 20. März 2008 09:25 Sehen Maegz Kommentare (0)

Ja, ich schaue gerne Frauenfilme romantische Komödien. Es gibt nichts besseres, um das Hirn abzuschalten und frohgestimmt, das Kino zu verlassen. Leider teilt meine Herzdame diese Leidenschaft nur bedingt und so kam es, dass ich gestern alleine in „Vielleicht, vielleicht auch nicht“ gehen musste.

Der Film beginnt mit Hauptdarsteller Will, der im Büro die Scheidungspapiere vom Rechtsanwalt seiner Frau bekommt. Als er anschließend seine 10-jährige Tochter Maya von dem „Geschlechtskundeunterricht“ aus der Schule abholt (woraus einige nette Gags entstehen), möchte diese alles über ihre Mutter und das frühere Liebesleben ihres Vaters erfahren. In Rückblenden erzält der Film dann, wie Will seiner Tochter über seine drei Liebesbeziehungen berichtet („Papa, wie nennt man eigentlich eine männliche Schlampe?“). Dabei verändert er allerdings die Namen, so dass Maya herausfinden muss, welche davon ihre Mutter ist. Im Lauf der Geschichte begreift die Kleine auch, was Will meint, wenn er wieder einmal seufzt, dass das sehr kompliziert zu erklären sei.

Hinter dem Film stecken die Macher von „Tatsächlich Liebe“ (den ich ja überaus charmant finde) und Bridget Jones. Der Film zeigt auch die manchmal (katastrophal) realistischen Seiten der Liebe und versteht das mit einem amüsanten Augenzwinkern zu vermitteln. Kevin Kline hat eine Nebenrolle und der Rest des Ensembles wirkt ebenfalls sehr spielfreudig.

Insgesamt erinnert mich der Film an „Singles - gemeinsam einsam“, denn er bedient sich alternativer Erzählstrukturen und hebt sich damit wohltuend von allzu durchschaubaren Filmen dieser Gattung ab. Eine Empfehlung für Freunde des Genres. 7/10 Punkte.

Tags für diesen Artikel: Film, Kino, lustig, romantische Komödie, vielleicht

Horton hört ein Hu

Montag, 17. März 2008 22:06 Sehen Maegz Kommentare (5)

Der Höhepunkt des heutigen Tages: Kinderkino mit der Liebsten. Wir waren gerade in Dr. Seuss' "Horton hört ein Hu". Ich muss gestehen bislang mit Dr. Seuss' Kinderbüchern noch nicht in Berührung gekommen zu sein. Aber das muss ich unbedingt nachholen. Dieser Film war so liebevoll animiert, dass es eine Pracht ist. Handwerklich sehr sauber umgesetzt, was man besonders an den liebevoll detailliert animierten Fellen der ganzen Bewohner von Nümpels anmerkt. Aber der Reihe nach...

Horton ist ein Elefant, der eines Tages mit seinen großen Ohren einen Hilferuf von einem Staubkorn hört. Das bringt ihn auf die Idee, dass auf dem Staubkorn winzig kleine Menschen leben könnten, die er ab sofort zu beschützen versucht. In der Tat befindet sich auf dem kleinen Staubkorn der Ort Huheim und lediglich dessen Bürgermeister kann Kontakt mit Horton aufnehmen. Bei seinen Mitbewohnen stößt er genauso auf Unglauben, wie Horton bei den restlichen Tieren von Nümpels. Vor allem die Chefin von Nümpels, ein lila Känguruh, möchte Horton mit aller Gewalt davon abbringen, solch einen "Unsinn" zu verbreiten und setzt daraufhin den finsteren Geier Vlad auf ihn an. Die Botschaft, die Horton verbreitet, ist gleichzeitig die Moral der Geschichte: "Ein Mensch ist ein Mensch, wie klein er auch ist."

Sämtliche Charaktere sind liebevoll mit ihren Marotten und Eigenheiten angelegt. Kein Tier in Dr. Seuss' kleinem Universum ist wirklich böse, manche sind lediglich nicht besonders hell. Die Geschichte ist kurzweilig für Kinder und unterhaltsam für Erwachsene. 20th Century Fox hat nach Ice Age wieder einmal ein Aushängeschild für die Animationsabteilung. Dass Christoph Maria Herbst in der deutschen Synchronisation Horton spricht ist eine weitere Bereicherung dieser schönen Geschichte. Eine ganz klare Empfehlung mit 8,5 von 10 Punkten. Falls ihr Kinder mit ins Kino nehmen könnt, tut es. Sie werden euch für diesen Film lieben!

PS: Ach ja, vor einem wirklich sehr effektiven Ohrwurm sei gewarnt. Dank des Abspanns werdet ihr ewig REO Speedwagons "I can't fight this feeling" nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Läuft bei mir gerade schon zum elften Mal... ;-)

Tags für diesen Artikel: animation, dr. seuss, elefant, film, horton hört ein hu, huheim, kino, zeichentrick

Putz die Katze

Sonntag, 2. März 2008 19:43 Alltägliches Maegz Kommentare (3)

Comey, Kino, Varieté, wieder Kino, neue kulinarische Erfahrungen… Die Schlagzahl hat sich gesteigert. Nachdem feststeht, dass unsere restliche Zeit hier in Benztown sehr begrenzt ist, sind wir wieder häufiger unterwegs. Mitnehmen was geht. Auf Achse und sehen, erfahren, mitnehmen.

Ja, wir waren bei Atze und wir stehen dazu. Es war keine komödiantische Offenbarung, aber unterhaltsam allemal. Auch wenn der Herr Schröder einige recht bekannt anmutende Gags in neue Gewänder packte waren es doch recht kurzweilige Stunden. Mittendrin gabs sogar noch einen Heiratsantrag live auf der Bühne. Das satirische Kontrastprogramm folgt im April in Form von Hagen Rether im Theaterhaus.

War beim Essener Comedy-Proll meine bessere Hälfte noch dabei, musste ich bei Michael Clayton auf sie verzichten. Ist schon traurig, dass ich als Mann in unserer Beziehung die Fahne für George Clooney hochhalten muss. Aber sie kann ihm einfach nix abgewinnen. Ich sehe ihn gerne und so gabs einen Solo-Kinoabend für mich im UFA-Palast. In der Schlange vorm Getränkestand vor und hinter mir knutschende Pärchen. Na toll. Der Film ist kurz gesagt eine Mischung aus Matlock und Erin Brokovich. Ein Anwalts-Thriller mit einer interessanten wenn auch zuweilen etwas vorhersehbaren Geschichte. Clooney spielt den desillusionierten Ausputzer Clayton sehr gut und hat die Oscar-Nominierung – wie ich finde – verdient. Sehr positiv ist auch die Filmmusik von James Newton Howard, die sich perfekt um die Szenen schmiegt, dabei aber nie aufdringlich in den Vordergrund spielt. Regisseur Tony Gilroy schafft es mit ganz klassisch ruhigen Bildern diese Geschichte zu erzählen und verzichtet dankenswerterweise auf Handkamera-Action und Schnitte im MTV-Stakkato-Stil. Eine Empfehlung mit 8 von 10 Punkten. Den Rest kann ich bei der Kritik von Filmstarts.de so unterschreiben.

Nachdem wir über Leezas Brötchengeber Karten für eine "Subkultur als First-Class-Entertainment" Show im Friedrichsbau Varieté für die Hälfte bekommen konnten, nahmen wir auch das mit. Ok, mit Vorbehalt, denn ich sah mich schon einer sehr unaufregenden Geschichte gegenüber. So ein bißchen Untergrund für die betuchte Klientel aufgehübscht. Aber letztendlich wurde ich sehr positiv überrascht, denn "FUTURA" machte wirklich Spaß. Artisten, Jonglage, Breakdance, BMX und DJ-Performances und als Running Gag des Abends eine kaukasischer Clown. Das alles war sehr kurzweilig und sehr beeindruckend. Und dass ich mich plötzlich in der Nummer des Clowns auf der Bühne wiederfand, dafür konnte ich nun wirklich nichts. Ehrlich! Er ging durch die Reihen auf der Suche nach einem "strong man" und zack verfrachtet er den Blogrocker auf die Bühne. Strong Man. Ich muss vielleicht echt abnehmen. Ich mach das ja wirklich nicht mit Absicht. Spaß gemacht hats natürlich trotzdem, denn Asirya hat sein Handerk an der staatlichen Zirkusschule in Moskau nicht umsonst gelernt. Die Show kann ich sehr empfehlen, denn auch die anderen Künstler sind absolute Meister ihres Fachs. Nebenbei versucht BMX-Meister Frank Wolf dem Publikum sogar Beatboxing beizubringen (hierbei schauten einige gesetztere Herren auch ziemlich kariert aus der Wäsche): Einfach laut "Putz die Katze" sagen und dabei "P" und "K" betonen. Am besten funktioniert es natürlich mit einem Mikro. Ok, genaugenommen hat das an manchen Stellen nicht allzuviel mit Subkultur von der Straße zu tun sondern mehr mit Zirkus und Varieté, aber dennoch 9 von 10 Punkten. Mehr Infos, Termine und Karten unter friedrichsbau.de.

Als Fan vom Clooeys George und Ocean's 11, 12 & 13 musste ich natürlich auch in Ossis Eleven. Der Film um die kleinkriminelle Bande rund um Anführer Oswald genannt "Ossi" greift in vielen Anspielungen und Zitaten die bekannte Trilogie um die Safeknacker aus Las Vegas auf. Dabei gelingen dem Film ein paar sehr schöne eigenständige Gags (z.B. in Verbindung mit einem ehemaligen Stasispitzel). Sogar Sänger Sasha spielt mit und das gar nicht mal schlecht, kommt wirklich sehr sympathisch rüber. Kein must-see, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib mit (ost)deutschem Charme. 6.5 bis 7 von 10 Punkten.

So und dann hat jetzt in Stuttgart noch ein Subway-Klon eröffnet. Gleich gegenüber dem Palast der Republik gibts belegte Brote wie beim Original, nur eben anders. Entdeckt haben wir den Laden schon, als wir aus dem Friedrichsbau-Varieté von der FUTURA-Show kamen. Aber jetzt haben wir Sub Wayne-Fans auch mal probiert, wie es denn so schmeckt. Fresh Sub hat bis jetzt zwei Filialen (Karlsruhe, Stuttgart) und kopiert eigentlich alles vom amerikanischen Vorbild: Es gibt Bonuskarten, das Auswahlprinzip mit Einzelzutaten und Soßen und sogar getoastet kann man das ganze haben. Serviert wird das Ganze auf länglichen Porzellanschälchen und erstaunlicherweise bekleckert man sich mit Fresh Subs nicht. Konkret schmecken diese auf eine natürliche Weise recht unspektakulär. Ich vermute wir haben uns einfach schon an die überwürzten Soßen von Subway gewöhnt. Die Zusammenstlellungen von Fresh Sub klingen durchaus lecker: AustraliaSub mit gegrilltem Haifisch, Frischkäse, Gemüste, Schnittlauch und Soße oder das ToppSub mit Schinken, Putenbrust, Salami, Pepperonisalami, Bacon, Gemüse und Soße nach Wahl klingen durchaus lecker. Aber letztendlich fehlte nicht nur mir sondern auch L das letzte Quentchen Aroma. Was eben durchaus nicht negativ sein muss. Wir stehen einfach mehr auf Parmesan Oregano Bread und die Mexican Southwest Chipotle Soße von Subway. Am besten gefallen hat mir jedoch die Anmerkung auf den Erfrischungstüchern: "Nicht zum Verzehr geeignet". Muss also tatsächlich Menschen geben, denen so ein belegtes Brot nicht reicht :-) Nette Anekdote am Rande: Als wir gerade unsere Bestellung aufgaben, hat Beo da Silva (fulminante Vertikaltuch-Luftakrobatin aus Brasilien, derzeit in der FUTURA-Show zu sehen) ihren Kaffee bezahlt. Letztendlich ist also auch die Schwabenmetropole Stuttgart nur ein Dorf.

Tags für diesen Artikel: benztown, fresh sub, friedrichsbau, kino, stuttgart, unterwegs, varieté

Der Radio Maegz

Sonntag, 2. Dezember 2007 19:47 Alltägliches Maegz Kommentare (2)

Mit allem hätte ich gerechnet, aber nicht unbedingt damit: Nach dem Gewinn des Finales letzten Freitag bin ich der Radio Star von Radio Ton. Es fühlt sich ein bißchen an wie Geburtstag – alle gratulieren und schicken Glückwünsche :-) Deshalb erst einmal wirklich meinen aufrichtigen Dank an alle, die da draußen mitgefiebert, abgestimmt oder einfache aufbauende Mails und SMS geschickt haben! Es waren wirklich so viele, die sich in den vergangenen Tagen gemeldet haben, von Kommentaren hier im Blog bis zu Anrufen, E-Mails, Einträgen bei Facebook oder SMS (alleine 16 SMS innerhalb weniger Minuten am Freitag!). Das hat mich wirklich aufgebaut und war echt toll :-) Auch das Team von Radio Ton hat mich total nett aufgenommen.

Jetzt habe ich also die Möglichkeit, in die Radiowelt einzusteigen. Wie das genau aussieht, werde ich in den nächsten ein bis zwei Wochen konkreter klären. Schließlich hat das weitreichende Auswirkungen auf meinen derzeitigen Beruf und unseren Wohnort. Aber im Endeffekt passt das wirklich alles so zum Jahr 2007: Neuer Job im März, mehrere Umzüge in der Familie (inkl. unserem eigenen!), Leeza und ich haben im September geheiratet und jetzt das. Beschweren will ich mich absolut nicht, denn es waren ja viele positive Veränderungen. Trotzdem hätte ich natürlich nichts dagegen, wenn das nächste Jahr etwas *räusper* überschaubarer wird... ;-)

Am Freitag Abend ist meine kleine Beteiligung am Junggesellenabschied von Diorgle etwas schief gegangen, weil Leeza und ich zwar extra 50 km hingefahren sind, aber einfach nicht mehr bis morgens durchgehalten haben, bis der angehende Bräutigam in vollem Zustand von seinen Begleitern in den Club gebracht wurde :-) Gestern und heute haben wir dann eher ruhig angehen lassen und vor allem ausgeschlafen. Da war dann "Free Rainer" im Kino schon fast das Höchste der Gefühle. Ein sehr guter Film übrigens, den ich nur empfehlen kann. Dass Regisseur Hans Weingartner in Deutschland überhaupt noch Filme drehen darf, bei dem revolutionären Potential seiner Werke... Medien-Bashing ist das Thema mit einem tollen Moritz Bleibtreu (aber bis in die Nebenrollen toll besetzt). Und jetzt gibt es bei stürmischem Regenwetter draußen noch die letzten zwei Folgen "Das Geheimnis des siebten Weges" bei einem gediegen kerzenbeleuchteten Becher Ben & Jerrys Caramel Chew Chew...*

*für diesen Vorschlag wurde ich gerade eben von meiner Frau abgeküsst. Manchmal sind die Freuden des Lebens so einfach... :-)

Tags für diesen Artikel: casting, DVD, Eis, Film, finale, Kino, radio, radio ton, radiostar

Dooh!

Donnerstag, 19. Juli 2007 12:17 Sehen Maegz Kommentare (5)

Die einen warten auf Zauberlehrling Harry Potter, die anderen – wie ich – auf den Donut-Terminator Homer Simpson. Nächste Woche Donnerstag gehts los und als bereits-vier-Staffeln-Besitzer ist meine Vorfreude so groß, wie Homers Appetit auf Teigkringel. Vielleicht geht sich auch noch eine Mittwochs-Preview aus. Wer jetzt schon ein bißchen im Homer Fieber ist, kann sich entweder auf der Website zum Film einen Simpsons-Avatar basteln oder er kreiert sein Alter Ego beim (via 6B). Vorfreude ist was Schönes.

PS: Mein gelber Typ sieht mir sogar ziemlich ähnlich...

Tags für diesen Artikel: basteln, donut, doughnut, film, gelb, kino, simpsons

Osterhasi

Freitag, 6. April 2007 19:54 Alltägliches Maegz Kommentar (1)

Ich komme mir irgendwie vor, wie ein Wochenendblogger. Mein neuer Job ist eine fordernde Geliebte und verlangt meinen ganzen Einsatz. Leider habe ich immer noch kein Internet, so dass ich mich darauf beschränken muss, von Freitag bis Sonntag Abend ausführlicher im Netz zu stöbern und Blogs zu lesen.

Ostern war daher eine willkomene Abwechslung, da die letzten vier Wochen sehr arbeitsreich waren und die nächsten es wohl auch werden. Gerne hätte ich bereits eher über Volbeat geschrieben, die mit "Rock The Rebel – Metal The Devil" ein grandioses Album vorgelegt haben, welches L. und ich am 18. April auch live in der Rockfabrik bestaunen dürfen. Eine harte Rockabilly Mischung, bei der sich der Ex-Sänger einer Deathmetal-Combo von Elvis zu einer Art Metallica-Revival inspirieren lässt, bekommt man wirklich nicht alle Tage zu hören. Auf alle Fälle rummst es bei diesen dänischen Jungs mal richtig – satte Gitarrenwände, Doublebass und stimmige eingängige Melodien. Da fällt es nicht schwer, zum Fan zu werden.

A propos Dänemark: Adams Äpfel wäre noch so ein Tipp unserer nördlichen Nachbarn, den wir neulich im Kommunalen Kino entdeckten. Ein filmisches Kleinod mit Mads Mikkelsen, der einen (fast) unbelehrbar optimistischen Pfarrer spielt, welcher die schwierige Aufgabe hat, ehemalige Strafgefangene zu resozialisieren. Aber lest selbst...

So viele Blogeinträge, die ungeschrieben bleiben, weil die Inspiration höchstselbst eine flüchtige ist und die Worte schon verflogen, noch bevor ich sie tippen konnte. Aber vielleicht bekomme ich dafür 100 km fernab der Heimat auch noch eine Routine, damit ich sie wenigstens unter der Woche festhalte und am Wochenende gesammelt veröffentliche.

Tags für diesen Artikel: cd, job, kino
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Blogrocker Maegz


Your Senf

Glass24Jeri zu Blog rockin' beats
Do, 02.09.2010
Some time ago, I needed to buy a building for my corpo [...]
dunski zu Silvesterübelkeit
Do, 25.03.2010
sie bloggen ja gar nicht mehr.. :-( .. ich auch zu selt [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
Di, 23.03.2010
Wenn Du noch ein wenig wartest, muss Du an diesem Eint [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
So, 10.01.2010
Wie recht Du hast! Frohes Neues! ;-)
steckschuss zu Silvesterübelkeit
Mi, 06.01.2010
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Der perfekte Jazz-Soundtrack für den Spätsommer in Zeitlupe. Shirley Horn hat keine Eile. Perfekt um nachmittags den Blättern beim Fallen zuzuschauen oder des nachts durch Städte zu fahren.

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