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Blogbauarbeiten

Dienstag, 16. Juni 2009 23:43 Musik Maegz Kommentare (0)

Ich hab mal ein bißchen am Blog rumgerümpelt. Klar, hier vorne sieht man davon nicht viel, aber einiges davon muss ich vielleicht noch richtig konfigurieren. Zum Beispiel sollten sich jetzt Kommentare formatieren lassen. Bilder werden jetzt mit dem Lightbox Plugin angezeigt. Und zuguterletzt versuche ich den Windows LiveWriter mit Serendipity zum Laufen zu bringen.

Ach ja, und nebenbei freue ich mir immer noch einen Ast, dass wir am Wochenende zum Southside-Festival gehen, wo ich Faith No More endlich mal live sehen werde. Von den Unmengen anderer guter Bands ganz schweigen. Aber Faith No More! Oh Hayley diese Schokodile Hayley! Faith No More!

fnm_album Für die Vorfreue hab ich mir gleich mal das neue Album “The Very Best Definitive Ultimate Greatest Hits Collection” besorgt. Ist zwar eine Greatest Hits Sammlung, wie ich sie schon besitze (von den ganzen “normalen” Alben und raren Singles ganz schweigen), aber erstens fand ich den Titel lustig und zweitens: Oh Hayley, Faith No More!

Tags für diesen Artikel: Blog, Faith No More, Festival, live, Musik, Software, Southside

Massage mit zu wenig Sex

Montag, 29. Oktober 2007 12:25 Musik Maegz Kommentare (0)

Einmal Rückenmassage bitte! Dieser unausgesprochenen Aufforderung kam der Moshpit hinter mir gerne nach. So gründlich wurde mein Rücken noch selten auf einem Konzert durchgewalkt. Aber das kommt eben davon, wenn man bei Volbeat in der ersten Reihe steht.

Nachdem Volbeat bereits im Frühjahr schon einmal in der Rockfabrik gespielt haben, war es selbstverständlich sich auch Tickets zu sichern, wenn sie wiederkommen. Diesmal auf der großen Bühne (unten) statt auf der kleinen oben vor 200 Leuten. 600 Besucher waren es dieses mal und ich würde vermuten, dass Volbeat auf der Tour zu ihrem nächsten Album (Herbst 2008) im LKA/Longhorn spielen. Denn wer diese überaus überzeugende Rock/Metalband gehört und vor allem live spielen gesehen hat, der ist bekehrt. Ein Gitarrenbrett mit eingängigen Melodien, wie man es heute leider viel zu selten serviert bekommt. "Elvismetal" wird das in manchen Medien genannt. Soll sich doch jeder selbst einen Eindruck von dieser Mischung aus Metallica, Johnny Cash und Elvis machen. Metalbilly würde es auch treffen, zieht man die Häufigkeit hochgekrempelte Jeans und Schmalztollen mit Koteletten in Betracht.

Die beiden Vorbands konnte man getrost in der Pfeife rauchen, wobei besonders die zweite Vorband negativ auffiel. Schade, denn eigentlich sollten ja Kayser zum Anheizen kommen, die aber wohl irgendwie verhindert waren. Macht aber nichts, Michael Poulsen und seine Jungs würden es schon richten. Und wie! Kaum waren sie nach dem Intro zu "Human Instrument" auf der Bühne kam Bewegung in die Menge und die ganze Hütte tobte eineinhalb Stunden lang zu jedem Song mit. Wir standen so dicht an der Bühne, dass wir jeden Wassertropfen aus den Sprudelflaschen mitbekamen. Volbeat lieben ihre Fans und das merkt man. Sie geben wirklich alles und das obwohl sie mittlerweile ein dreiviertel Jahr auf Tour sind. Das Plektrum von Sänger/Gitarrist Michael Poulsen habe leider nicht erwischt, aber dafür den Drumstick von Jon Larsen.

Dieses mal haben wir auch gewartet bis die Jungs nach dem Konzert noch auf ein Bier rauskamen. Das Ergebnis waren Bilder mit Gitarrist Thomas Bredahl und Sänger/Gitarrist Michael Poulsen. Mit letzterem habe ich mich noch sehr nett unterhalten. Man merkt schon, dass so eine lange Tournee an die Substanz geht, denn ihm war nicht einmal klar, dass er am Vorabend in Wien gewesen war. Er meinte, nach dem Konzert stiegen sie in den Tourbus und wachten am nächsten Tag eben in einer neuen Stadt auf. Bereitwillig erklärte er mich außerdem, was mich brennend interessierte: Welches Equipment er einsetzt, um dieses genialen brachialen Gitarrensound zu bekommen. Das Geheimnis (so es eines ist) besteht wohl lediglich in seinem Marshall JCM 800 Top (2310) in Kombination mit einem Maximizer und einem Tubescreamer. Dazu verwendet er eine Gibson SG GT mit Seymour Duncan Pickups, wobei er wohl jetzt durch Gibson gesponsort wird und ein Sondermodell bekommt. Das nächste Album stellte er für September 2008 in Aussicht, wobei die Arbeiten daran unmittelbar nach dem Ende der Tour Anfang Dezember beginnen.

Ein absolut geiles Konzert, Drumstick und Fotos als Souvenirs und ein netter Plausch mit dem Sänger/Gitarristen der Band, welcher einem Einblick in sein Gitarren-Equipment gibt – was will man da noch mehr? Ach ja, was es mit dem Sex auf sich hat: Die Süddeutsche hatte aus Anlass der Zeitumstellung in ihrer Samstagsausgabe einen sehr interessanten Artikel über Schlaf (online hier zu finden). Fazit: Schlaf ist der neue Sex. Und Schlaf hatte ich nach dem Konzert leider nicht so wirklich viel. Aber wenn kümmert das schon für so ein geniales Konzert...
Tags für diesen Artikel: Konzert, live, Volbeat

Kontrastprogramm mit Delay

Sonntag, 8. Oktober 2006 23:54 Musik Maegz Kommentare (4)

Letzte, also Samstag Nacht habe ich mal wieder den Plattenknecht gegeben. Das Motto war Crossover mit Schwerpunkt frühe 90er. Also Rage against the machine, Faith No More, Clawfinger, Body Count, Judgement Night etc. Daneben noch Pearl Jam, Guns 'n' Roses, Red Hot Chili Peppers und was mich sonst noch so alles an meine Jugend erinnert.

Die Resonanz war nicht gerade überwältigend, denn in unserem Schwesterclub räumte eine 80er Nacht das tanzwütige Publikum ab. Bei mir hingegen lief ein
als Damen-Handballmannschaft getarntes Rudel Kampflesben ein. Die wünschten sich dann was "zum tanzen" als gerade die H-Blockx liefen. Und so ging es die Nacht dann auch weiter... Kurz, nachdem die Polizei mit drei Streifenwagen und einem Bus gegen 3 Uhr noch ein paar Störenfriede eingesammelt hatte, war auch diese Nacht und die Hälfte des Wochenendes zu Ende.

Für Heute Abend stand dann Jan Delay auf dem Programm. Der beehrte uns im Zapata in Stuttgart. Erst einmal mit einer Stunde Verspätung. Aber war ja klar – bei dem Namen... (ich weiß, 5 Mark in die "Schlechte Wortspiel-Kasse"). Der hauseigene DJ war quasi das Vorprogramm und heizte mit Funk und Soul ein. Als Mr. Eißfeldt dann die Bühne betratt, gehörte das Publikum ihm. Was war das für ein grandioser Auftritt! Die ersten drei Songs (inklusive Intro) folgten der Chronologie des Albums "Mercedes Dance". Danach ältere Klassiker und Material vom neuen Album. Seine Band Disko No. 1 brachte die Halle mit knackigen Bässen, dampfenden Bläser-Arrangements und präzisem Funk-Rhythmus zum Kochen. Die Menge hüpfte, schwitzte und feierte eine einfach eine ausgelassene Riesenparty. Man kann Delay als Aufklärer im Rap sehen (immer wieder streute er tagesaktuelle politische Statements in seine Moderationen ein) aber er hat seine Fans im Griff – wahrlich ein Master of Ceremony. Er bezieht alle mit in seine Show mit ein, so dass man gar keine Chance hat, seinem Frontalangriff aus Funk und guter Laune zu entgehen. Er lebt seine Musik und das merkt man seinem Auftritt auch an. Endgültig am Überschnappen war die Menge, als er auf das Instrumental von Cameos "Word up" Türlich türlich von Das Bo brachte. Bass, Bass... Wir brauchen Bass! Und gleich darauf legte er mit einem Medley aus "Move your body" (Nina Sky), "I like to move it" (Real II Real) und "Conga" (Gloria Estefan) noch einen drauf. Die Luft brannte und war ungefähr so feucht wie im brasilianischen Regenwald. Als die beste Konzertbegleitung ever L. und ich das Zapata verließen, war mein T-Shirt nicht nur feucht sondern komplett durchnässt. Aber soll ich dem komplett nassen Chef vorne auf der Bühne etwa nachstehen?

Nur um das klarzustellen: Stuttgart ist ja für den deutschen Rap ungefährt das, was Jamaika für den Reggae darstellt: Die Wiege der Kultur. Aber die Grabenkämpfe zwischen Stuttgart, Frankfurt und Hamburg sind lange vorbei. Der Hamburger Jan Delay war in Stuttgart und das Publikum feierte frenetisch jeden einzelnen Song und für mich war es eines der besten Konzerte auf dem ich je war. Und das obwohl Jan Delay vor Mercedes Dance nicht so mein Ding war. Neben seinen Augenringen wirkt Karl Dall wie die geliftete Cher und dabei ist Delay auch noch ein Jahr jünger als ich. Und seine andauernd näselnde Stimme deutet auf ein ernstes HNO-Problem hin. Aber was er stimmungsmäßig auf die Platte und die Bühne zaubert ist einfach unglaublich. Diesem Funk kann sich keiner entziehen. Ich weiß, dass seine Platte von einigen renommierten Musikkritikern bereits in den Himmel gelobt wurde. Womöglich ein bißchen zu hoch. Aber live ist diese Musik einfach das Brett. Derber Funk, der brennt. Falls ihr noch die Möglichkeit habt ihn live zu sehen, ist das eine Pflichveranstaltung! Hingehen, hüpfen und das Geld fürs Fitness-Studio sparen.
Tags für diesen Artikel: funk, jan delay, konzert, live, musik, stuttgart
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Blogrocker Maegz


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Glass24Jeri zu Blog rockin' beats
Do, 02.09.2010
Some time ago, I needed to buy a building for my corpo [...]
dunski zu Silvesterübelkeit
Do, 25.03.2010
sie bloggen ja gar nicht mehr.. :-( .. ich auch zu selt [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
Di, 23.03.2010
Wenn Du noch ein wenig wartest, muss Du an diesem Eint [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
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steckschuss zu Silvesterübelkeit
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