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Audible Hörbücher - leider nicht zum hören

Dienstag, 25. November 2008 17:49 Lob & Tadel Maegz Kommentare (5)

Bei meinem MP3-Player war ein Gutschein für zwei kostenlose Audible Hörbücher dabei. Wenn ihr wirklich mal wissen wollt, warum Kopierschutz sucks, probiert das ruhig mal aus, kostet ja nix. Ich habe fast zwei Stunden meines Lebens damit verschwendet, drei verschiedene Programme herunterzuladen (Download-Manager, Abspiel-Manager und Update für Windows Media Player). Das Hörbuch selbst konnte ich trotz Audible Download-Manager nur mit dem Browser herunterladen. Mit dem Media Player lief schon gar nix und mit dem Abspiel-Manger von Audible erst nach einem netten Telefonat mit der (kostenlosen) Hotline. Nach weiteren Installationen und gefühlten 100 Passwortabfragen habe ich jetzt drei nutzlose Programme auf meinem Rechner nur das Hörbuch immer noch nicht auf meinem MP3-Player. Es geht einfach nicht. Er kann die "Aktivierung nicht auf den Player übertragen". Nee, so wird das nichts. Ich brauche keine Passwörter, Benutzernamen, Kopierschutzcodes und Aktivierungen von meinem PC und meinem MP3-Player. Ich brauch einfach nur eine CD oder saubere freie MP3-Dateien. Dann klappts auch mit dem Hören von Büchern. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Tags für diesen Artikel: computer, hörbuch, kopierschutz, mp3

The R-factor

Mittwoch, 5. März 2008 21:10 Musik Maegz Kommentare (0)

3,29 Euro für 36 Songs in bester MP3-Qualität ohne Kopierschutz dafür mit PDF-Booklet und passenden Wallpaper-Goodies. Das sind gerade einmal ca. 9 Cent für einen Song. Wer kann so etwas legal anbieten? Jemand, der keine Rücksicht auf eine gierige Plattenfirma nehmen muss, weil er keine hat. Trent Raznor zum Beispiel. Seit einigen Jahren experimentiert der Kopf hinter den Nine Inch Nails gerne mit alternativen Vertriebsmethoden. Schon sein letztes Album gab es in zwei Versionen zum Download im Internet: Einer kostenlosen und einer mit höherer Qualität für 5,— $. Leider waren nur 18% der Websitebesuher damals bereit, für das Album zu zahlen, worüber sich Mr. Raznor entäuscht zeigte. Nichtsdestotrotz probiert er es jetzt in abgewandelter Form wieder: Sein vor zwei Tagen erschienenes Album "Ghosts I – IV" gibt es von 5,— $ für die reine Download-Version bis hin zur handsignierten Vinyl-Edition für 300,— $ (welche übrigens bereits ausverkauft ist). Als Appetizer gibt es neun Songs gratis mit Booklet und Wallpaper-Motiven.

Mein alltime favorite ist und bleibt "The perfect drug" vom Soundtrack des David Lynch-Films "Lost Highway". Genial, wie dieser Songs zugleich Industrial und Pop ist. Ich habe auch die beiden Alben "With Teeth" und "Year Zero" und irgendwie wird mir der Bursche so langsam richtig sympathisch, denn so elegant wie er hat noch kein Künstler der Musikindustrie die lange Nase gezeigt. Die fünf Dollar gehen direkt an den Künstler und ich bekomme dafür super klingende MP3-Dateien ohne Kopierschutzgängelung, kann per PayPal bezahlen und habe sogar einen Mehrwert in Form des PDF-Booklets und der anderen Goodies. Natürlich darf man auch die Experimente von Prince und Radiohead mit dem Vertrieb von Songs über das Internet auf Basis freiwilliger Bezahlung nicht außer Acht lassen. Aber Trent Raznor zeigt sich hier am kompromisslosesten. Wenn dieser R-Faktor Schule macht, dürfte demnächst in der Musikindustrie Kurzarbeit angesagt sein. Dazu trage ich gerne meinen bescheidenen Teil bei und habe soeben 36 Songs für nur 5 Dollar heruntergeladen. Musik über das Internet zu bekommen kann echt so einfach sein…

Ich lad' Musik – bei Musicload direkt beim Künstler.

Tags für diesen Artikel: fair, ghosts, internet, legal, mp3, musik, nin, nine inch nails, trent raznor

akuma - MP3 ohne Fesseln

Mittwoch, 12. September 2007 10:24 Musik Maegz Kommentare (0)

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)

Die Idee, Musik über das Internet zu verkaufen ist nicht neu. Aber die Praxis sieht leider auch 2007 immer noch so aus, dass viele Anbieter gute Ansätze im Keim ersticken – durch Kopierschutzmechanismen, sog. „Digital Rights Management“ (DRM) laufen die so erworbenen Songs längst nicht auf jedem MP3-Spieler. Das verärgert Kunden, denn für teures Geld (ein Lied kostet beim Marktführer iTunes 0,99 €) erhalten sie eine Datei, die sie nur auf bestimmten Abspielgeräten hören und nur bedingt auf CD brennen können. Eine Alternative bietet akuma.de, eine Musikplattform die auf „freie“ MP3-Dateien setzt.

Wer heutzutage Musik am Compuer oder unterwegs hören möchte findet eine große Anzahl an Soft- und Hardware-Playern aller Klassen. Nur wie bekommt man die Lieder in den MP3-Player? Der Musikvertrieb im Internet hat leider mit der technischen Entwicklung der Hardware nicht Schritt gehalten, denn die großen Musikkonzerne haben es jahrelang versäumt, ihren Kunden die gewünschten Lieder auch online anzubieten. Mittlerweile gibt es zwar einige Shops, z. B. iTunes oder musicload, aber leider schränken sie alle über DRM die Nutzungsrechte stark ein. Oft muss man eine bestimmte Software nutzen, ständig online Lizenzen für Lieder aktivieren, die Songs laufen nur auf dem eigenen PC und wenigen portablen Geräten und einzelne Lieder oder Songlisten lassen sich nur eingeschränkt brennen. Manche Anbieter wie Napster vermieten Musik sogar nur, d. h. wenn man nicht mehr monatlich zahlen möchte, sind das investierte Geld und die eigene digitale Musiksammlung verloren. Oft karikiert sich das System mit dem Kopierschutz selbst – Microsofts „plays for sure“-Siegel, das sicherstellen soll, dass derart gekennzeichnete Lieder auch auf entsprechenden Abspielgeräten laufen, versagt ausgerechnet beim Microsoft-eigenen MP3-Player „Zune“.

Wer legale MP3s unbegrenzt hören, seine Musik uneingeschränkt brennen und überall hin mitnehmen möchte ist mit einer Musikplattform wie akuma.de besser bedient. Dort erhält man derzeit über 600.000 Songs von verschiedenen Independent-Labels zu Preisen ab 0,89 € für einzelne Songs, Alben gibts ab 4,49 €. Die Musikdateien sind ausschließlich im Format MP3 in hoher Qualität erhältlich (Bitrate: mindestens 192 kBit/s, maximal 320 kBit/s). Das kommt zwar noch nicht ganz an die Flexibilität der Dateiauswahl mancher russischer Anbieter heran, dafür ist das Angebot uneingeschränkt legal in Deutschland nutzbar, die angebotenen Songs können auf allen MP3-Playern abgespielt werden; der Shop von akuma ist sowohl auf Windows Computern, als auch auf dem Mac und unter Linux nutzbar. Da das Angebot derzeit von Independent-Labeln gespeist wird, findet sich beispielsweise Robbie Williams nicht im Katalog. Dafür gibt es aber z. B. Katie Melua, Fettes Brot, Morcheeba und Blink 182. Außerdem finden sich jede Menge Perlen abseits des Mainstreams, wie z. B. die sonst schwer erhältlichen Platten von Piero Umiliani, dessen Musik auch schon auf dem Ocean’s Twelve Soundtrack zu hören war. Es lohnt sich also, etwas zu stöbern.

Die Lieder lassen sich in guter Qualität vorhören (leider nur 30 Sekunden) und über einen Warenkorb kaufen. Bezahlt wird, indem man vorher ein Guthaben über Click’n’Buy, Paypal, Online-Überweisung oder Lastschrift auffüllt. Die so erworbenen Dateien lassen sich ganz einfach über den Browser herunterladen. Die Dateibenennung (nicht ganz unwichtig) kann man vorher einstellen. So landen die Lieder fertig benamt auf der Festplatte. Insgesamt wirkt die Shop-Oberfläche übersichtlich (nebenbei bemerkt ist sie auch behindertengerecht aufgebaut und ermöglicht so zum Beispiel auch Blinden den Zugang zum Musikdienst), der Bestellvorgang gestaltet sich transparent. Zum Schutz gegen Filesharer werden einzelne Dateien mit Wasserzeichen versehen. Abgerundet wird akuma durch Community-Funktionen, die Musikempfehlungen stammen von last.fm; Starthilfe und Beratung zum Thema MP3-Software und -Player gibt es über Artikel der Schwesterseite netzwelt.de. Deren Beiträge sind fundiert und geben nützliche Tipps.

Fazit: akuma.de bedient diejenigen mit einem großen Angebot, die legal aber ohne Einschränkungen Musik aus dem Internet hören möchten. Das MP3-Format verspricht die größtmögliche Kompatibilität zu allen Playern und die Preise sind zumindest im Vergleich zum bislang größten Anbieter iTunes konkurrenzfähig. Es bleibt zu hoffen, dass noch mehr Plattenfirmen bemerken, dass beim Vertrieb uneingeschränkter Songs mehr Geld zu verdienen ist. Dann sollten sich eigentlich problemlos noch mehr Kunden für ein derart servicefreundliches Angebot finden lassen.
Tags für diesen Artikel: akuma.de, internet, mp3, musik hören, musikshop
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Blogrocker Maegz


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Glass24Jeri zu Blog rockin' beats
Do, 02.09.2010
Some time ago, I needed to buy a building for my corpo [...]
dunski zu Silvesterübelkeit
Do, 25.03.2010
sie bloggen ja gar nicht mehr.. :-( .. ich auch zu selt [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
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Wenn Du noch ein wenig wartest, muss Du an diesem Eint [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
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