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Grenzgänger

Montag, 22. Juni 2009 17:08 Musik, Unterwegs Maegz Kommentare (0)

Die letzten drei Tage waren wir Grenzgänger zwischen zwei Welten, die verschiedener nicht sein können: Auf der einen Seite die beschauliche Ruhe des kleinen Kurortes Bad Dürrheim mit Rentnern und Thermalbad; auf der anderen Seite bis zu 50.000 Kinder, die im Schlamm spielten und dabei jeder Menge guter Bands lauschten – das Southside Festival 2009.

2009-06-21_Southside_2009_147 Zum Southside kam ich, weil mir L. die Tickets zur großen Faith No More Reunion zum Geburtstag geschenkt hat. Übernachtung im Hotel statt im Zelt inklusive. War kein Fehler, wenn man sich den Campingplatz ansah. Uns erwartete ein ansonsten sauber organisiertes Festival, nur das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen, deshalb gab es eben drei Tag Schlamm und Regen. Die Bands waren trotzdem sehenswert: Lily Allen war live genauso gut wie auf Platte, die Fleet Foxes genauso ätherisch folkig und Fettes Brot die gewohnt gutgelaunten Spaßmacher. Nur die Live-Band-Versionen der Brote Klassiker hätte ich mir manchmal mehr wie auf Platte gewünscht. Bettina ist eben eine Synthiesample-Gefiepse, da passt nicht plötzlich eine Jazz-Gitarre drauf. Die Ärzte… Tja die Ärzte. Was soll man dazu schreiben? Wirkten routiniert, aber vielleicht haben wir auch zu wenig gesehen, denn so richtig wollte mich der Zauber eines Auftritts der “besten Band der Welt” nicht erfassen. Sind nette Jungs, ohne Zweifel, nur den Auftritt fand ich nicht packend, wie den manch anderer Band.

2009-06-20_Southside_2009_040 Am zweiten Tag haben The Sounds für gute Stimmung gesorgt. Von den Schweden kannte ich bisher nur ein Album, aber jetzt kann ich sie auch live weiterempfehlen. Bei Nieselregen waren wir froh, dass unser nächster Favorit im Zelt spielte: Just Jack. Der zauberte nämlich gute Laune auf die überdachte Red Stage und zudem noch Sonne ins Herz. Gute-Laune-Musik mit Groove-Appeal und gegen Ende des Jahres ist auch ein neues Album am Start. Am Abend gab es dann noch die stilsicheren Briten von Franz Ferdinand (man hatte das Gefühl, das gesamte Festival hätte sich vor ihrer Bühne versammelt, so voll war es) und danach mit Disturbed noch die erste “richtige” Metalband. Knochtrocken aber mit absolut druckvollem Sound haben sie richtig gut abgeliefert, inklusive dem fantastischen Cover “Land of confusion”.

Am dritten Tag gab es erst einmal drei Damen am Mikro: Die Ting Tings (ganz ok, aber nicht umwerfend), Katy Perry (rhythmische Sportgymnastik mit schwacher Gesangseinlage) und Duffy (elegante Musik, gute Sängerin aber auf einem Festival ein bißchen fehl am Platz). Mit Social Distortion wurde dann wieder die Green Stage gerockt und als Höhepunkt gab es meine Über-Band Faith No More.

2009-06-21_Southside_2009_177 Die Blaupause aller Crossover-Acts der frühen Neunziger (so wage ich das mal zu bezeichnen) sind live fantastisch. Selbst der übliche FNM-Humor fehlte nicht. Wer sonst würde das Konzert wohl mit einem Mike Patton am Krückstock beginnen, der “Reunited” von Peaches & Herb singt? Genial der Text “I was a fool to ever leave your side, me minus you is such a lonely ride…”. Das passende unvermeidliche Greatest Hits Album heißt dann auch mit treffender Selbstironie “The Very Best Definitive Ultimate Greatest Hits Collection” und auf den T-Shirts zur Tour steht “The Second Coming”. Ja, das sind die alten Faith No More, wie wir sie lieben. Gespielt haben sie alle Klassiker, so bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass es keine schnelle “Wir brauchten das Geld” Nummer ist, sondern dass auch irgendwann ein neues Album folgt.

Tags für diesen Artikel: Faith No More, Festival, Konzert, Musik, Regen, Schlamm, Southside

Blogbauarbeiten

Dienstag, 16. Juni 2009 23:43 Musik Maegz Kommentare (0)

Ich hab mal ein bißchen am Blog rumgerümpelt. Klar, hier vorne sieht man davon nicht viel, aber einiges davon muss ich vielleicht noch richtig konfigurieren. Zum Beispiel sollten sich jetzt Kommentare formatieren lassen. Bilder werden jetzt mit dem Lightbox Plugin angezeigt. Und zuguterletzt versuche ich den Windows LiveWriter mit Serendipity zum Laufen zu bringen.

Ach ja, und nebenbei freue ich mir immer noch einen Ast, dass wir am Wochenende zum Southside-Festival gehen, wo ich Faith No More endlich mal live sehen werde. Von den Unmengen anderer guter Bands ganz schweigen. Aber Faith No More! Oh Hayley diese Schokodile Hayley! Faith No More!

fnm_album Für die Vorfreue hab ich mir gleich mal das neue Album “The Very Best Definitive Ultimate Greatest Hits Collection” besorgt. Ist zwar eine Greatest Hits Sammlung, wie ich sie schon besitze (von den ganzen “normalen” Alben und raren Singles ganz schweigen), aber erstens fand ich den Titel lustig und zweitens: Oh Hayley, Faith No More!

Tags für diesen Artikel: Blog, Faith No More, Festival, live, Musik, Software, Southside

Glaube nicht mehr auf der Südseite

Montag, 20. April 2009 11:42 Alltägliches Maegz Kommentare (6)

Schau ich nicht nett aus in meinem neuen T-Shirt? Der Tag fing nämlich um 0:08 Uhr schon gut an: Mit einem feinen Konzertpaket für meine absolute Lieblingsband auf dem Southside Festival. Für die von mir lange und sehnsüchtigst erwartete Faith No More-Reunion kommen Mike Patton & Co. für ein paar Festival-Dates nach Europa. Da ich zweimal die Gelegenheit gehabt hätte ein Faith No More live zu sehen (1992 Open Air in Stuttgart als Opener für Guns 'n' Roses und auf ihrer letzten Tournee...) aber es dann aus irgendwelchen blöden Gründen doch nie hingeschafft habe, kommt jetzt die Riesen-Chance: Faith No More endlich wieder live in Europa. Und diesmal werde ich bestimmt nicht fehlen! Schon allein, weil ich Tickets und Übernachtung von L. geschenkt bekommen habe :-) Bingo! Der alte Sack aufm Festival, das wird fein. Lily Allen, Franz Ferdinand, Die Ärzte, Fettes Brot, Nine Inch Nails, Nick Cave, Social Distortion, Moby, Disturbed, Ska-P, The Sounds, The Ting Tings und die Wombats gibts dann quasi als Sahnehäubchen mit drauf.

Und für meine Reihe: "Alter als typografisches Logo" folgt die 34. Wer mag und das gleiche Baujahr hat, greift zu. Jetzt gehts erst mal nach Stuttgart in den Rosensteinpark und aufs Frühlingsfest, ein bißchen die Sonne genießen.

Tags für diesen Artikel: faith no more, festival, frühling, geburtstag, geschenk, musik, sonne, southside

Vinyl Top 5 - Pt. 2

Mittwoch, 26. März 2008 20:04 Musik Maegz Kommentare (0)

Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, die Plätze 3 bis 1. Nun denn, anschnallen und ab in die 80er...

Platz 3: David Bowie
A: When the wind blows / B: Instrumental
1986/Virgin Records

Der Film "Wenn der Wind weht" ist ein leider eher unbekannter Zeichentrickfilm der 1987 in die Kinos kam. Aufgrund der ernsten Thematik (die Folgen eines Atomkrieges) war der Film in den Kinos unserer Stadt erst ab 16 freigegeben, was mich maßlos ärgerte, denn ich wollte ihn damals unbedingt sehen. Ganz großes Kino war auch der Titelsong von David Bowie. Ernst, hymnisch mit helleren Passagen aber letztlich doch traurig. Zwischen 12 und 32 ändert sich der Musikgeschmack ja (zum Glück) "etwas". Aber David Bowie hat mich seit dieser Zeit beleitet. Seine Stimme, sein Charisma, seine schiefen Zähne und vor allem seine Songs. "Let's dance", "China girl" und "Golden years" sind Klassiker, aber vor allem "When the wind blows" hat aufgrund seiner schwermütigen Thematik eine magische Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Heute besitze ich eine David Bowie "Best of"-DVD, den Film auf DVD und diverse Alben. Den Grundstein habe damals mit dieser Single gelegt.

Platz 2: Henry Mancini & his Orchestra
A: The Pink Panther Theme / B: Something for Sellers
1963/RCA Ariola

Manchmal, wenn ich alte James Bond-Filme aus den 60ern anschaue, fühle ich mich, als würde ich in der falschen Zeit leben. Ich mag diese 60er-Jahre, in denen ich nicht aufgewachsen bin, aber in denen Männer noch wussten, wie man Krawattenknoten bindet und dass man Frauen die Tür aufhält. Die 60er hatten auf diese Art und Weise eben Stil. Genau wie Musik von Henry Mancini. Er hat viele bekannte Stücke geschrieben, aber in meiner Kindheit interessierte mich natürlich nur sein "Pink Panther Theme". Erstens wegen der Zeichentrickserie und zweitens wegen der Inspector Closeau-Filme mit dem großartigen Peter Sellers. Und obwohl ich zu Weihnachten am liebsten von Geschenken überrascht wurde, ließ es sich dennoch nicht vermeiden, dass man beim Suchen zufälligen Stöbern darauf stößt. Auf dem Schrank meines älteren Bruders entdeckte ich eine Single und legte sie sofort wieder weg, weil ich ja überrascht werden wollte. Das Einzige, was ich zu erspäen geglaubt hatte, war dass es sich bei dieser Single um "Peter und der Wolf" handelte. Irgendein gezeichnetes Vieh auf dem Cover. Nee, oder? Peter und der Wolf? Hey, ich war ja schon fast erwachsen. Oder zumindest in der Pubertät. Beinahe zumindest. Da war der olle Peter mit seinem altbackenen Wolf doch eine Spur zu kindlich für mich. Die letzten Tage bis zum Fest übte ich also, möglichst überrascht und freudig auszusehen wenn mir mein Bruder das Geschenk überreichen würde. Ich träumte sogar nachts davon! Peter und der Wolf. Mist. Umso größer war die Überraschung, als ich dann zu Weihnachten Henry Mancinis "Pink Panther Theme" auspackte. Mein Bruder hatte mich also doch für cooler und erwachsener gehalten und mir eine coole und erwachsene Single geschenkt. Da war dann sogar die Freude echt. Eindeutig mein Geschmacks-Favorit in der Top 5-Liste meiner Lieblings-Singles.

Platz 1: Tiffany
A: I think we're alone now / B: No Rules
1987/MCA Records

Meine erste, vom eigenen Taschengeld selbst gekaufte Single ist: Tiffany - I think we're alone now. Ok, jetzt ist es raus. Aber jetzt bitte mal alle die vortreten, die als erstes gleich mal Portishead oder Hendrix gekauft haben, ja? Na also. Es scheint fast wie ein unvermeidliches Naturgesetz, dass die ersten Platten peinlich sein müssen. Aber mit 12 deckte sich diese rothaarige junge Dame in der Jeansjacke genau mit meiner pubertär aufkeimenden Vorstellung von "hübsch". Natürlich hätte ich das nicht zugegeben, aber ich fand diesen verträumten Blick auf der Rückseite anziehend. Und so begabt, wie sie war... Dass Ritchie Cordell dieses Lied bereits 1967 für Tommy James & the Shondells geschrieben hatte, interessierte mich nicht. Dieses Lied war wie ein Startschuss in meine Pubertät. Ich wollte unbedingt... so eine coole Jeansjacke (vom Knutschen hatte ich ja noch keine Ahnung). Was bekam ich? Eine Jinglers-Jacke von C&A. Das war nicht ganz, was ich erhofft hatte, aber die würde es zur Not erst einmal tun müssen. Nur einmal noch hat mich ein Song so berührt, wie es damals Tiffany tat: Robin Beck mit "First Time". Aber geknutscht hab ich auch dazu nicht.

So und jetzt mal zu euch: Welche Top 5 oder Lieblings Vinyl-Singles habt ihr? Raus mit den peinlichen Platten und den Klassikern des guten Geschmacks ;-)

Tags für diesen Artikel: 80er, damals™, musik, platten, single, top 5, vinyl

Vinyl Top 5 - Pt. 1

Mittwoch, 26. März 2008 07:30 Musik Maegz Kommentare (0)

Als ich anfing zu bloggen (Damals™im heißen Sommer 2004 bei 20six) waren Top 5-Listen eine große Sache. Jeder hatte eine zu irgendeinem Thema. Eigentlich war das auch unterhaltsam, denn jeder diskutierte mit jedem und Themen wurden weitergereicht. Weswegen ich heute auch mal wieder die Idee einer Top 5-Liste aufgreifen möchte. Kennt ihr noch Vinyl-Schallplatten? Sollten jüngere Leser anwesend sein, finden Sie die Erklärung hierzu bei Wikipedia. Als Kind der 70er erlebte ich Mitte der 80er unmittelbar den Wechsel von Schallplatten zu CDs mit. Und ich verpasste knapp den Anschluss an das nostalgisch-sympathische aber aussterbende Medium Vinyl. Stattdessen wuchs schon bald neben einigen wenigen Platten ein stattlicher Stapel CDs in die Höhe. Mangels Masse sind die Top 5 meiner Vinyl-Singles schnell abgehakt: Ich hatte nur fünf. Und deshalb heute und morgen die Top 5 meiner Vinyl-Singles...

Platz 5: Genesis
A: Tonight, tonight, tonight / B: In the glow of the night
1987/Virgin Records

Eigentlich hatte ich diese nur, weil ich einen Füller in einer Plattenbestellung gebraucht hatte. Mitte der 80er Jahre geisterten in den Schulpausen immer kleine auf sehr dünnes Papier gedruckte Kataloge eines Platten-Mailorder-Versenders durch die Reihen. Ich weiß nicht mehr, wie der hieß, aber er hatte ein Krokodil als Maskottchen. Platten, gerade Singles, waren dort günstig (ideal, wenn das Taschengeld mal wieder etwas knapp war) und wenn man eine bestimmte Menge Alben und Singles bestellte, erhielt man wiederum andere Alben und Singles günstiger oder umsonst. Dann raffte sich irgendeiner aus der Klasse auf, sammelte das Geld ein und bestellte den kompletten Kram für die ganze Klasse. Ich weiß nur noch, dass ich irgendwie eine Single frei hatte und entschied mich dann für "Tonight tonight tonight" von Genesis. Ganz schön dämlich, wenn man bedenkt, dass mein Bruder das ganze Album "Invisible touch" hatte, von dem der Track stammte. Aber ich wollte doch meine eigene Plattensammlung aufbauen.

Platz 4: Living in the Box
A: Blow the House down / B: Dance the mayonnaise
1989/Chrysalis

Diese Single wollte ich wirklich haben; vermutlich hatte ich das peter-gabrielesque Video auf Formel Eins gesehen. Wieder für die Jüngeren: Formel Eins hatte nichts mit Autosport zu tun sondern war der Name einer Fernsehsendung mit Musikvideos. Der Song klang für die späten 80er noch ziemlich modern, aber schon bald sollte dieser typische Sound von Acid-Techno und der Eurodance-Welle abgelöst werden. "Blow the house down" war die zweite bekannte Singles-Auskopplung nach "Living in a box" und neben "Room in your heart" wohl einer der drei wenigen Hits der Band. Wer die B-Seite "Tanz die Mayonnaise" hört, kann sich vorstellen warum. Damals stand ich ja noch auf diesen stark synthie-geprägten Pop wie ihn auch Nik Kershaw machte. Von dem hatte ich leider nur eine BRAVO-Autogrammkarte (vier Stück auf einem Bogen, an den Perforationslinien zu trennen) und ein Poster, aber leider keine Platte. Vermutlich war das Taschengeld alle.

So, dass wars zum ersten Teil meiner kleinen Vinyl-Single Top 5. Die Plätze 3 bis 1 folgen, u.a. mit einer Single die ich geschenkt bekam und auf die ich heute noch stolz bin und meiner ersten selbst gekauften Single/Platte überhaupt. Purer Trash! :-)

Tags für diesen Artikel: 80er, damals™, musik, platten, single, top 5, vinyl

Der Maegz der lacht

Donnerstag, 13. März 2008 13:47 Alltägliches Maegz Kommentare (0)

Im März trifft sich der sympathische Teil der Musikindustrie (Instrumentenhersteller, Event-Veranstalter und Künstler) in Frankfurt zur alljährlichen Hardware-Leistungsschau der Branche. Nach der NAMM in Los Angeles werden auch hier noch einmal die Trends präsentiert und Weichen gestellt für das kommende Jahr. Nachdem ich letztes Jahr leider probezeitbedingt nicht hingehen konnte, war ich diesmal umso mehr gespannt. Miss Leeza begleitete mich und war ebenso wie ich entzückt vom Angebot. Eigentlich bewegten wir uns nur in den Hallen 3 und 4 bei Gitarren und Verstärkern. Folgende Neuigkeiten haben mich begeistert:

Ibanez stellt den Jemini vor: Ein doppeltes Steve Vai-Signature Verzerrerpedal mit einem Overdrive-Kanal (in Anlehnung an den TS-9) und einem Distortion-Kanal (natürlich ebenfalls nach den Soundvorstellungen des Meisters gestaltet), alles in einem farbenfrohen Metallgehäuse verpackt. Kostenpunkt derzeit (Internet-Angaben) ca. $ 199 –285, der Liefertermin in Deutschland ist noch unbekannt.

Blackstar Amps: Einige ehemalige Marshall-Mitarbeiter haben sich mit einer neuen Firma selbständig gemacht, um ihre Sound-Vorstellungen in eigenen Verstärkern umzusetzen. Dabei haben sie ausgerechnet eine meiner Lieblingsschriften für das Logo verwendet (deshalb ist mir der Stand überhaupt aufgefallen): Die Eurostile Extended Bold. Diese Amps sind sowas von stylish in Schwarz-Weiß! Gut, die Qualität der Typografie sagt noch nichts über den Sound aus, aber bislang klingt es vielversprechend: Zwei Verstärkerlinien (davon eine in Handarbeit), die auf reinem Röhrensound basieren und dabei Soundoptionen von klassisch Britisch bis modern Amerikanisch bieten. Für das kleinere Budget (immerhin auch 150 bis 200 Euro) gibt es immerhin etwas klobige Röhren-Bodentreter mit verschiedenen Verzerrer-Charakteristiken von Overdrive bis Distortion. Diese haben bislang nur begeisterte Kritiken in Fachmagazinen bekommen. Wird Zeit, dass ich die auch mal unter die Lupe nehme... Für die erste Euphorie gabs für mich wenigstens ein T-Shirt mit stylishem Blackstar-Logo.

• Die meisten Vorführungen von Stars finden erst ab Donnerstag (Kerry King), Freitag (Slash) oder sogar erst am Samstag (Yngwie Malmsteen, Children of Bodom) statt. Marshall hingegen beglückte uns bereits am gestrigen Mittwoch mit Paul Gilbert der seinen Vintage Modern-Combo vorstellte. Als stolzer JCM800 Halfstack-Besitzer natürlich ein Pflichttermin! Paul Gilbert, der Gitarrenheld meiner Jugend! Wenn man rechtzeitig ansteht, kommt man auch in die zweite Reihe. Allerdings möchte man nach einer Vorstellung des Meisters nach Hause gehen, die eigene Gitarre verbrennen und sich einem anspruchsloserem Hobby widmen, z.B. dem Sammeln von Kronkorken. Was Mr. Gilbert auf dem Griffbrett vollführt ist schlichtweg genial. Dabei scheint es völlig egal zu sein, mit welchem Equipment er spielt – es klingt immer 100% nach ihm. Ende März erscheint sein neues Album, aus dem er viele Songs vorstellte. 45 Minuten ungebremste Spielfreude von einem durchweg sympathischen Rockstar fast auf Tuchfühlung. So ein Auftritt beeindruckt und bleibt hängen. Interessant wäre von Marshall übrigens auch ein Volbeat-Signature Verstärker… *hinthint* Ab heute gibt es wieder die beliebte Autogrammstunde mit Dr. Jim Marshall persönlich. Dieser Mann ist einfach ein Klassiker, genau wie seine Verstärker.

KORG stellte einen neuen Bodentuner vor: Den Korg PB Pitch Black. Ein robustes kompaktes Gehäuse, eine deutlich leuchtende Anzeige und mehrere Stimm-Modi (u.a. Strobo) klingen verlockend. Wenn jetzt noch der Preis stimmt, gibts hier den Zuschlag für meine Stimmgerät-Ausschreibung. Erhältlich ist der schwarze Stimmknecht in Deutschland leider noch nicht, ganz im Gegensatz zu den USA – Mr. Gilbert hatte nämlich längst einen Pitch Black auf seinem Effektboard im Einsatz. Ein starker Wettbewerber wäre übrigens der Big Dot Pedaltuner von Artec, der mit stylishen blauen LEDs und True Bypass aufwarten kann; und das für ca. 55 Euronen.

Bei BOSS gab es eine Vorführung zum neuen GT-10 und zumindest was wir dort sahen, sieht vielversprechend aus. Anschlagsdynamsicher Wechsel von Amp-Models (von Clean bis verzerrt) und eine einfache Bedienung gepaart mit der gewohnt guten Klangqualität von BOSS klingen sehr interessant. Vor allem bei dem durchaus angemessenen Preis. immerhin waren schon die Vorgänger in dieser Liga Klassiker. Das für mich interessanteste Feature ist jedoch die Möglichkeit das Multieffekt-Board gleichzeitig vor einen Amp hängen und in den Amp einschleifen zu können; und dabei kann man über das GT-10 sogar noch die Amp-Kanäle umschalten. Klingt das nicht super?

Digitech stellte seinen neuen Multieffekt RP500 vor, der vor allem mit einem sehr robusten Gehäuse aufwarten kann. Die Bedienung soll so intuitiv wie bei Bodentretern erfolgen. Leider konnte ich die neue Wunderkiste nicht live erleben/testen. Aber mit 279 Euro scheint das RP500 aber ein ziemliches Schäppchen zu sein. Desweiteren stellten die Jungs aus Sandy/Utah ihre neuen Boutique-Bodentreter aus der Hardwire-Serie vor. Vom Verzerrer über Chorus und Delay bis zum Stimmgerät haben alle sieben Effekte einen Hard (True) Bypass, d.h. sie beeinflussen den Sound nicht. Diese Feature bieten überhaupt immer mehr Hersteller an, weil sich verständlicherweise kein Gitarrist gerne "seinen" Sound von Effekten klauen lässt. Preislich liegen die neuen Hardwire-Treter deutlich über dem üblichen Digitech-Niveau, deshalb käme es jetzt auf einen Test an, ob die neuen auch wirklich so viel besser klingen.

• Bei Mikrofon-Hersteller Sennheiser gab es wie immer eine Acapella-Band zu bewundern: Maybebop nennen sich die vier Jungs, die wirklich tadellos sehr eigenständige Cover von "Smells like teen spirit", "September", "Owner of a lonely heart" und (meinen Favoriten) "Sowing the seeds of love" darboten. Dazwischen haben die Jungs mit ihren Stimmen wirklich fantastisch die Beatbox gebracht und dazu gescratcht. Da sie im Laufe des Jahres auch hier im Süden weilen, denke ich gerade darüber nach, Karten zu besorgen.

Im Laufe so eines Messetages sammelten sich so auf gefühlten 10 km Rundgang ca. 2 kg Prospekte und 4 T-Shirts sowie diverse Merchandising-Artikel (Tassen, Handtücher) an. Wenn ich Marshall und Ibanez spiele, will ich auch Marshall und Ibanez tragen! Mal sehen, wann einige der interessanten Teile jetzt auch im Handel aufschlagen.



Nach der Musikmesse führte uns unser Weg in die Frankfurter Innenstadt in ein famoses Restaurant – "Die Kuh die lacht". Dort bekommt man vermeintliches Fastfood ohne Reue. Die Burger werden fettfrei gegrillt, die Brötchen kommen vom Bäcker und die Pommes werden frisch aus Kartoffeln geschnitzt. Das klingt nicht nur lecker, das schmeckt auch so. Klar spielt dieser natürlichere Geschmack in einer anderen Liga. Denn die Kartoffelstäbchen schmecken beispielsweise auch wirklich nach der Frucht, aus der sie hergestellt wurden! Statt Ketchup gibt es würzige Soßen, die einen Geschmacksverstärker und Zucker nun wirklich nicht vermissen lassen, denn diese Aromen eröffnen einem völlig neue Geschmackserlebnisse. Wer auch nur entfernt an der Schillerstraße 28 in Frankfurt vorbeikommt, sollte sich einen Besuch nicht entgehen lassen. Wer vorab schon mal Pfützchen auf der Zunge bekommen möchte, kann sich hier die Speisekarte als PDF herunterladen.

Tags für diesen Artikel: burger, frankfurt, gitarre, instrumente, messe, musik, musikmesse, verstärker

The R-factor

Mittwoch, 5. März 2008 21:10 Musik Maegz Kommentare (0)

3,29 Euro für 36 Songs in bester MP3-Qualität ohne Kopierschutz dafür mit PDF-Booklet und passenden Wallpaper-Goodies. Das sind gerade einmal ca. 9 Cent für einen Song. Wer kann so etwas legal anbieten? Jemand, der keine Rücksicht auf eine gierige Plattenfirma nehmen muss, weil er keine hat. Trent Raznor zum Beispiel. Seit einigen Jahren experimentiert der Kopf hinter den Nine Inch Nails gerne mit alternativen Vertriebsmethoden. Schon sein letztes Album gab es in zwei Versionen zum Download im Internet: Einer kostenlosen und einer mit höherer Qualität für 5,— $. Leider waren nur 18% der Websitebesuher damals bereit, für das Album zu zahlen, worüber sich Mr. Raznor entäuscht zeigte. Nichtsdestotrotz probiert er es jetzt in abgewandelter Form wieder: Sein vor zwei Tagen erschienenes Album "Ghosts I – IV" gibt es von 5,— $ für die reine Download-Version bis hin zur handsignierten Vinyl-Edition für 300,— $ (welche übrigens bereits ausverkauft ist). Als Appetizer gibt es neun Songs gratis mit Booklet und Wallpaper-Motiven.

Mein alltime favorite ist und bleibt "The perfect drug" vom Soundtrack des David Lynch-Films "Lost Highway". Genial, wie dieser Songs zugleich Industrial und Pop ist. Ich habe auch die beiden Alben "With Teeth" und "Year Zero" und irgendwie wird mir der Bursche so langsam richtig sympathisch, denn so elegant wie er hat noch kein Künstler der Musikindustrie die lange Nase gezeigt. Die fünf Dollar gehen direkt an den Künstler und ich bekomme dafür super klingende MP3-Dateien ohne Kopierschutzgängelung, kann per PayPal bezahlen und habe sogar einen Mehrwert in Form des PDF-Booklets und der anderen Goodies. Natürlich darf man auch die Experimente von Prince und Radiohead mit dem Vertrieb von Songs über das Internet auf Basis freiwilliger Bezahlung nicht außer Acht lassen. Aber Trent Raznor zeigt sich hier am kompromisslosesten. Wenn dieser R-Faktor Schule macht, dürfte demnächst in der Musikindustrie Kurzarbeit angesagt sein. Dazu trage ich gerne meinen bescheidenen Teil bei und habe soeben 36 Songs für nur 5 Dollar heruntergeladen. Musik über das Internet zu bekommen kann echt so einfach sein…

Ich lad' Musik – bei Musicload direkt beim Künstler.

Tags für diesen Artikel: fair, ghosts, internet, legal, mp3, musik, nin, nine inch nails, trent raznor

Musikalische Früherziehung

Dienstag, 22. Januar 2008 06:54 Alltägliches Maegz Kommentare (3)

Was für coole Kinder. Das ist es ungefähr, was ich mir unter musikalischer Früherziehung vorstelle. Ist ja nix Neues, dass ich auf Volbeat stehe. Aber wessen Kinder das auch immer sind, sie haben einen guten Geschmack. Und meine werden genauso. Irgendwann mal.

Tags für diesen Artikel: bangen, im Auto, Kinder, Musik, Volbeat

Nokia 5310 Handyflunder

Montag, 10. Dezember 2007 12:32 Lob & Tadel Maegz Kommentare (14)

Vor kurzem stand der runde Geburtstag meiner Herzdame an. Da sich ihr Handy-Verschleiß (ihre haben immer die Fallsucht oder suchen Kontakt mit scharfen Schlüsseln...) mit unserem langgehegten Wunsch deckt, endlich beide das gleiche Modell zu haben, fand ich ein stylishes Mobiltelefon ein schönes Geschenk. Meine Wahl fiel auf das flache neue Nokia 5310 XpressMusic (für sie in Rot, für mich in Blau). Warum genau und wie es sich bis jetzt bewährt hat gibt es jetzt als sponsorfreien Handytest.

Bei Mobiltelefonen habe ich keine bestimmten Marken-Vorlieben; lediglich mit Nokia verbindet mich eine innige Haßliebe. Ich finde deren Geräte einfach zu bieder und die beigefügte Software* „PC Suite“ kann einen wirklich vergraulen. Aber manchmal bringt Nokia auch zeitlose Klassiker auf den Markt. Mein altes 6230 war ein solches Exemplar. Ich weiß durchaus auch die Vorteile von Siemens-Handys zu schätzen oder finde Sony Ericsson mutiger im Design. Aber gerade deren letzte übertriebene Entwürfe (Tasten in Reiskorngröße beim W880i, Farbkombinationen lila und braun beim K770i) haben mich veranlasst, nach Alternativen zu suchen. Das neue 5310 von Nokia sieht schlicht sportlich aus und glänzt vor allem mit seinem tollen Display und einer soliden Tastatur. Da merkt man einfach die langjährige Erfahrung in der Handy-Fertigung.

PLUS: Die Verarbeitung des neuen 5310 ist sehr gut und die Tastatur lässt sich ausgezeichnet bedienen. Die Tasten haben einen ausgezeichneten Druckpunkt; so lassen auch lange SMS schnell tippen. Im Dunkeln leuchtet die Tastatur gleichmäßig und deutlich. Auffällig ist vor allem die flache Bauform (nur 9,9 mm) mit hochwertig wirkenden farbigen Aluminium-Elementen, die sich ganz offensichtlich am Sony Ericsson W880i orientiert. Genau wie dieses bringt das 5310 ausgefeilte Musikfunktionen mit. Am auffälligsten sind dabei die drei roten Tasten links neben dem Display. Dieses hochauflösende LCD-Aktivmatrix-Display (QVGA) ist überhaupt : 240 x 320 Pixel bei 16,7 Millionen Farben – das ist brilliant wie ein Computermonitor; daneben sehen andere Handys einfach blass aus. Die Helligkeit des Displays reguliert ein Umgebungslichtsensor. Bei Dunkelheit wird die Leuchtkraft etwas reduziert; das schont die Augen und den Akku. Im normalen Dauerbetrieb (24h, einige Spiele, SMS und Telefonate) hält der Akku etwa vier bis fünf Tage, das ist normaler Durchschnitt. Ich weiß, dass das eigentlich kein ausschlaggebendes Kriterium sein sollte, aber die eingebauten Klingeltöne sind (wie fast immer bei Nokia) ausgezeichnet. Ansonsten beherrscht das 5310 auch MP3, AMR, WAV, AAC, eAAC+ und WMA, sowie 3GP- und MP4-Videos. Mit der mitgelieferten 2 GB-microSD-Karte kann man so schon ein paar Filme und einige Musikalben mitnehmen. Der Klang über den eingebauten Lautsprecher ist exzellent: Eine klare Wiedergabe von Sprache und Musik, da kann selbst Sony Ericsson mit seiner Walkman-Reihe nicht mithalten. Im Inneren des 5310 sorgt ein spezieller Audio-Chip für kristallklaren Sound. Handelsübliche Kopfhörer oder das mitgelieferte kabelgebundene Musik-Headset mit Fernbedienung kann man ganz einfach an der eingebauten 3,5 mm Klinkenbuchse anschließen. Andere Hersteller (ja Sony Ericsson, ich meine euch) setzen da leider immer noch auf spezielle Stecker. An den PC kann man das 5310 mit dem mitgelieferten USB-Datenkabel anschließen (wahlweise auch als externen Wechselspeicher, Nokia-Treiber müssen jedoch installiert sein). Bis jetzt ist alles super und das Nokia 5310 mein neues Traumhandy. Leider patzt Nokia mal wieder bei Kleinigkeiten.

MINUS 1: Auf der mitgelieferten Karte sind einige Songs und Videos vorinstalliert (unbekannte Interpreten die keiner braucht). Leider lassen sich diese nicht löschen, weil das angeblich Systemdateien seien. Wie bitte? Das Handy braucht diese Lieder um überhaupt zu funktionieren? Um Platz zu schaffen, habe ich es nach einiger Zeit geschafft die Karte mit einer Spezialsoftware zu formatieren (löschen lassen sich die Lieder nämlich auch am PC nicht). Leider zeigte die Karte danach nur noch 1 GB Speicher an. Es kostete mich fast einen Nachmittag um die Karte leer und mit 2 GB Speicher normal benutzen zu können.** Liebe Marketingspezies bei Nokia: Wenn ihr schon ungewollte Songs mitliefert, dann sorgt wenigstens dafür, dass man sie auch einfach wieder los wird. Ich habe für die Karte im Lieferumfang bezahlt und lasse mir nicht vorschreiben, wie ich sie nutzen darf. Mit meinem Eigentum mache ich, was ich möchte.

MINUS 2: Normalerweise dient eine Playlist (m3u oder pls-Datei) dazu, MP3s in einer bestimmten Reihenfolge wiederzugeben. Das ist gerade bei Soundtracks oder Samplern (also bei verschiedenen Interpreten) sehr nützlich, da manche MP3-Player die Reihenfolge sonst nach Anfangsbuchstaben oder Änderungsdatum der Datei durcheinanderwürfeln. Leider kann man beim 5310 keine auf dem PC erstellten m3u-Playlists nutzen. Egal wohin man die Playlists vom PC auf das Handy kopiert, sie funktionieren einfach nicht. Am einfachsten laufen Playlists, wenn sie sich im gleichen Ordner befinden wie die MP3-Dateien auf die sie verweisen. Bei Sony Ericssons Walkman-Handys funktioniert das tadellos. Nokia möchte aber, dass man entweder die beigefügte PC-Suite zur Verwaltung seiner MP3-Sammlung benutzt oder dass man die Lieder einzeln im Handy einer Playlist zufügt. 2 GB Platz für ca. 60 CDs und dann so umständlich? Nehmt mir das nicht übel Nokia, aber das Klassenziel ist verfehlt. Entweder ihr orientiert euch an Standards (m3u ist einer) oder eure XpressMusic Handys werden nie am Walkman-Thron von Sony Ericsson kratzen. Ich denke aber, dass sich das problemlos mit einem Firmware-Update beheben ließe.

MINUS 3: Ich habe es bis jetzt nicht geschafft, Videos mit 320 x 240 Pixel auf dem Handy anzuschauen (unabhängig von Software und Dateiformat). 3GP-Videos von meinem W610i mit 176 x 144 Pixel spielt es allerdings (interpoliert) ab. Auf eine Rückmeldung von Nokia zu diesem Problem warte ich noch.

Letztendlich bleibt das Nokia 5310 also ein modernes, bezahlbares Handy mit einem fantastischen Display, einer bequemen Tastatur und einem schlanken hochwertigen Gehäuse. Die Bedienung ist gewohnt einfach und eigentlich kann das Handy alles, was man so von einem modernen Mobiltelefon erwarten darf: Schnappschüsse mit der eingebauten Kamera fotografieren (2 Megapixel, leider kein Fotolicht), SMS und MMS schreiben, Musik hören und kleine JAVA-Games spielen. Wenn Nokia jetzt dem ansonsten tollen Handy die Kinderkrankheiten noch austreibt und aufhört, die Kunden durch proprietäre Lösungen (nicht löschbare vorinstallierte Songs, Playlists) zu gängeln, dann wird das 5310 wirklich ein Killer für das W880i oder seinen Nachfolger das W890i.

Nokia 5310 XpressMusic in „Sakura Red“ oder „Warrior Blue“ für ca. € 250,— ab Dezember 2007 (einzelne Exemplare als Import schon seit ca. vier Wochen im Internet erhältlich).

*Mit der neuesten Version von Mobile Master kann man übrigens das Nokia 6300 auf dem PC bearbeiten (Adressbuch und Telefonnummern, SMS, Kalender, etc.); da das 6300 technisch sehr eng mit dem 5310 verwandt ist, kann man es auch mit Mobile Master statt der Nokia PC-Suite benutzen.

** Man muss ja immer schön fair bleiben: Zumindest für das Formatierungsproblem von 1 GB auf 2 GB kann Nokia nichts. Schuld sind wohl alte Speicherkartenleser, die nur bis 1 GB formatieren können. Bei pctipp.ch steht, wie man das wieder hinbekommt.

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Alt?

Freitag, 21. September 2007 20:00 Alltägliches Maegz Kommentare (3)

Heute ist Freitag der 21. September 2007, 20 Uhr. Ich bin 32 Jahre alt und bemerke gerade beim Zappen über Viva im Top Ten-Schnelldurchlauf mit Gülcan, dass ich wohl zu alt geworden bin für diese Musik Songs Künstler Interpreten. Culcha Candela belegen Platz Nummer Eins mit "Hamma". Text Kostprobe? "Ich find’s hamma, dass Du nicht so viel Scheiße laberst wie die Ander’n" Das bedeutet ja dann wohl, auch die Auserwählte – die so "hammer" sei – labert Scheiße, nur eben nicht so viel wie die anderen Ladys. Tja, unter den Blinden ist der Einäugige König. Die Hälfte der Videos sieht aus, als ob die Jungs versuchen sich in Gebärdensprache zu artikulieren, weil sie nur mit den Händen rumfuchteln. Dazu schauen sie so ernst, als hätte man ihnen die Höschen zu heiß gekocht und jetzt zwickt der Zwickel. Nein, diese Charts repräsentieren definitiv nicht mehr, was ich unter Musik verstehe. Ich bin wohl gerade offiziell "alt" geworden. Aber dafür kann ich mir wenigstens die Musik leisten, die ich gerne höre :-)
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Blogrocker Maegz


Your Senf

Glass24Jeri zu Blog rockin' beats
Do, 02.09.2010
Some time ago, I needed to buy a building for my corpo [...]
dunski zu Silvesterübelkeit
Do, 25.03.2010
sie bloggen ja gar nicht mehr.. :-( .. ich auch zu selt [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
Di, 23.03.2010
Wenn Du noch ein wenig wartest, muss Du an diesem Eint [...]
Joe zu Silvesterübelkeit
So, 10.01.2010
Wie recht Du hast! Frohes Neues! ;-)
steckschuss zu Silvesterübelkeit
Mi, 06.01.2010
Die angegebene Email-Adresse ist korrekt. Die kannst d [...]

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